Rechtsvorschriften 4.02017-05-08T15:38:02+02:00

Thema: Datenschutz

Literatur

Digitale Auftragsabwicklung in der Blechbearbeitung

Digitale Auftragsabwicklung in der Blechbearbeitung

Ausgangssituation

Die Emil Wirth GmbH verfügt über mehr als 150 Jahre Erfahrung in der Blechbearbeitung und mechanischen Fertigung. Durch den vielfältigen Maschinenpark ist das Unternehmen in der Lage, eine Vielzahl unterschiedlicher Produkte zu fertigen. In den letzten Jahren versuchte das Unternehmen sein Geschäftsmodell weiter zu diversifizieren und über den Online Handel auch den Endkundenmarkt zu erschließen. Hierbei besteht die Herausforderung unter anderem darin, die internen Abläufe zu verschlanken, um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.

Vorgehen

Ausgehend von dem in Teilen schon existierenden Onlinegeschäft wurde gemeinsam analysiert, welche Prozesse für die Auftragsabwicklung notwendig sind, welche Prozessschritte an die Leistungserstellung geknüpft sind und wie der Einsatz eines Produktkonfigurators die internen Aufwände bei kundenindividueller Massenproduktion reduzieren kann.

Hierfür wurde auf Basis eines Typenvertreters einer Produktgruppe ein Referenzprozessmodell, ausgerichtet am Kundenprozess, in BPMN entworfen.

Zur Aufwandsreduktion wurde ein parametrisches Konstruktionsmodell für ein Produkt in Freecad entworfen. Dieses kann via Schnittstelle durch eine GUI in einem Web-Front-End durch den Kunden parametrisiert werden. Alternativ: Auf Grundlage des Modells mit den Parametern zum Materialbedarf, den Schnittlängen am Laser und den internen Kostensätzen, wird eine genauere und schnellere Rückmeldung über den Preis des Produktes an den Kunden ermöglicht.

||© TU Chemnitz

»Zusammen mit dem Kompetenzzentrum haben wir ein Konzept zur Onlinekalkulation und automatisierten Auftragsabwicklung von vorerst einfachen Blechteilen erarbeitet. Derartige Lösungen werden mit Sicherheit in der Zukunft auch für den B2B Bereich interessant. Bei der Umsetzung werden wir auf die Erfahrungen aus dem gemeinsamen Projekt zurückgreifen können.«

Patrick Voigt,
Geschäftsführer Emil Wirth Maschinenbau GmbH

Ergebnis

Ausgehend von der gemeinsamen Analyse und der Auswahl einer Produktgruppe für die prototypische Umsetzung wurde ein Prototyp für den Konfigurator entworfen. Einerseits können Kunden damit ein Produkt an ihre spezifischen Anforderungen anpassen. Anderseits entstehen für das Unternehmen selbst wichtige Informationen in Form technischer Zeichnungen, um mit der innerbetrieblichen Leistungserstellung zu beginnen.

Nutzen der prototypischen digitalen Auftragsabwicklung

  • Referenzprozessmodell mit den spezifischen Systemschnittstellen für ein IT-Lastenheft
  • interne Aufwandsreduktion
  • Kundenbindung und -gewinnung durch kundenindividuelle Produkte

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Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Chemnitz gehört zu Mittelstand-Digital. Mit Mittelstand-Digital unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die Digitalisierung in kleinen und mittleren Unternehmen und dem Handwerk.

Was ist Mittelstand-Digital?
Mittelstand-Digital informiert kleine und mittlere Unternehmen über die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung. Die geförderten Kompetenzzentren helfen mit Expertenwissen, Demonstrationszentren, Best-Practice-Beispielen sowie Netzwerken, die dem Erfahrungsaustausch dienen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) ermöglicht die kostenfreie Nutzung aller Angebote von Mittelstand-Digital.
Der DLR Projektträger begleitet im Auftrag des BMWi die Kompetenzzentren fachlich und sorgt für eine bedarfs- und mittelstandsgerechte Umsetzung der Angebote. Das Wissenschaftliche Institut für Infrastruktur und Kommunikationsdienste (WIK) unterstützt mit wissenschaftlicher Begleitung, Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit.
Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de

Aktuelles
Produkte & Services , Produkte gestalten! , Prozessmanagement

Kick-Off des Umsetzungsprojektes mit Emil Wirth Maschinenbau GmbH

Der Kick-Off des Umsetzungsprojekts mit der Emil Wirth Maschinenbau GmbH fand aufgrund der aktuellen Umstände virtuell statt. Im ersten Schritt des Vorhabens wird das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Chemnitz gemeinsam mit dem Unternehmen die vorhandenen Produktionsdaten sowie die dazugehörigen Prozesse und Systeme bei der Angebotserstellung im Unternehmen analysieren.

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Umsetzungsprojekte
Produkte & Services , Produkte gestalten! , Prozessmanagement

Digitalisierung des Angebotsprozesses durch Produktkonfigurator

Die Ziele des gemeinsamen Projektes mit dem Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Chemnitz sind die Steigerung der Effizienz bei der Angebotserstellung und eine Erhöhung der Transparenz im Unternehmen.

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Aktuelles
Produkte & Services , Produkte gestalten! , Prozessmanagement

Produktkonfigurator für Blechbauteile nimmt Form an

Ziel des Umsetzungsprojektes ist ein Produktkofigurator, mit dem die innerbetrieblichen Aufwendungen für die Angebotserstellung und Arbeitsvorbereitung reduziert werden können.

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Digitale Logistikprozesse im B2B-Kosmetikhandel

Digitale Logistikprozesse im B2B-Kosmetikhandel

Ausgangssituation

Die IONTO Health & Beauty GmbH bietet ein breites Programm innovativer und praxistauglicher Produkte für Wellness, Kosmetik und Fußpflege – von Geräten sowie Behandlungsstühlen und -liegen über Verbrauchsmaterialien bis zu kompletten Kabinenausstattungen. Am Standort Nischwitz befindet sich eines von mehreren Versandlagern des mittelständischen Unternehmens. In diesem werden sowohl die in der Unternehmensgruppe produzierten, aber auch weitere Produkte für die Kunden vorgehalten, auftragsgerecht kommissioniert und versandt.

Vorgehen

In gemeinsamen Workshops wurden die Prozesse im Lager analysiert und modelliert. Aus dem digitalen Prozessmodell wurden Ansatzpunkte für die Verschlankung, Automatisierung aber auch den Einsatz von digitalen Assistenzsystemen für die Beschäftigten in der internen Logistik abgeleitet. Die verschiedenen Ideen wurden dann im Team auf deren zukünftigen Nutzen bewertet. Zwei Ansätze wurden daraufhin weiterverfolgt. Zur Automatisierung wurde der Einsatz einer Lagerlift Lösung untersucht, die an die vorhandenen Systeme zur Auftragsabwicklung angeschlossen ist. Eine MTM-gestützte Grobplanung, gekoppelt mit Methoden der Investitionsrechnung, ermöglichte die Vergleichbarkeit zwischen Ist- und Soll Zustand. Für die weitere interne Prozessverbesserung wurde ein Kommissionsassistent konzeptioniert und prototypisch mittels eines Raspberry Pi und einem Industrie-Tablet umgesetzt.

||© IONTO Healt & Beauty GmbH
»Mit Hilfe des Kompetenzzentrums konnten wir die ersten Schritte in Richtung Digitale Logistik gehen: nach einer umfangreichen Analyse wurden die wichtigsten Geschäftsprozesse optimiert und prototypisch digitalisiert. Weitere Potentiale wurden identifiziert und können nun mit den Dienstleistern in Angrif genommen werden.«

Susann Eichler,
IONTO Health & Beauty GmbH

Ergebnis

Auf Basis der Analyse entstand ein digitales Prozessmodell der Intralogistik mit den jeweiligen Aktivitäten der Beschäftigten und den IT-Systemen. Daraus wurden Ansätze zur Digitalisierung dieser Prozesse abgeleitet. Für die Automatisierung der Lagerung der C-Teile wurde mit dem Unternehmen ein Vorgehensmodell und Bewertungskonzept entwickelt. Die weitere Digitalisierung in Form eines Kommissionsassistenten konnte prototypisch umgesetzt werden.

Nutzen digitaler Logistikprozesse

  • digitales Prozessmodell der internen Logistik
  • Bewertungsmodell & Vorgehen für den Einsatz automatisierter Lagerlift Systeme
  • Prototyp des digitalen Kommissionsassistenten für die Beschäftigten

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Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Chemnitz gehört zu Mittelstand-Digital. Mit Mittelstand-Digital unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die Digitalisierung in kleinen und mittleren Unternehmen und dem Handwerk.

Was ist Mittelstand-Digital?
Mittelstand-Digital informiert kleine und mittlere Unternehmen über die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung. Die geförderten Kompetenzzentren helfen mit Expertenwissen, Demonstrationszentren, Best-Practice-Beispielen sowie Netzwerken, die dem Erfahrungsaustausch dienen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) ermöglicht die kostenfreie Nutzung aller Angebote von Mittelstand-Digital.
Der DLR Projektträger begleitet im Auftrag des BMWi die Kompetenzzentren fachlich und sorgt für eine bedarfs- und mittelstandsgerechte Umsetzung der Angebote. Das Wissenschaftliche Institut für Infrastruktur und Kommunikationsdienste (WIK) unterstützt mit wissenschaftlicher Begleitung, Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit.
Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de

 

Umsetzungsprojekte
Auto-ID , Leistung bringen! , Produktion & Logistik

Digitale Logistikprozesse im Kosmetikhandel

Die Ziele des gemeinsamen Projektes mit dem Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Chemnitz sind die Steigerung der Effizienz bei den internen Logistikabläufen und eine Erhöhung der Transparenz im Unternehmen.

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Aktuelles
Auto-ID , Leistung bringen! , Produktion & Logistik

Kick-Off des Umsetzungsprojektes mit IONTO Health & Beauty GmbH

Aufgrund der aktuellen Umstände fand der Kick-Off des Umsetzungsprojekts mit der IONTO Health & Beauty GmbH virtuell statt. Im ersten Schritt des Vorhabens wird das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Chemnitz gemeinsam mit dem Unternehmen die vorhandenen Logistikdaten sowie die dazugehörigen Prozesse und Systeme bei der Warenvereinnahmung im Lager erfassen.

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Digitale Auftragsabwicklung für Hausanschlüsse

Hausanschlüsse mit digitaler Auftragsabwicklung

Ausgangssituation

Die Stadtwerke Werdau sind ein klassisches, kommunal geprägtes Versorgungsunternehmen, das alle wesentlichen Wertschöpfungsstufen abdeckt. Die Energiewende, das dynamische Marktumfeld, regulatorische Anforderungen, Datenschutz und die Digitalisierung stellen die Stadtwerke Werdau GmbH vor neue Herausforderungen. Die Kundinnen und Kunden verlangen nach einem schnellen, ortsungebundenen und intuitiven Zugang zu den Dienstleistungen der Stadtwerke.

Vorgehen

In gemeinsamen Workshops ist ein Zielrahmen aus der digitalen Strategie „Stadtwerke 4.0“ der Stadtwerke Werdau abgeleitet worden. Aus Kundensicht wurden operationalisierte Anforderungen für die Neugestaltung digitaler Prozesse definiert. Die Vorstellung und Diskussion der Ergebnisse der Ist-Analyse erfolgte in weiteren gemeinsamen Workshops. Mit einer SWOT-Analyse leitete das Team Potentiale im Sinne der oben genannten Anforderungen ab. Anschließend wurde ein neuer digitalisierter Auftragsabwicklungsprozess am Beispiel „Neuanschluss Niederspannungshausanschluss“ entwickelt sowie die funktionale Eignung verhandener Softwaresysteme untersucht und bewertet. Besonderes Augenmerk legte das Projektteam dabei auf eine konsistente und einheitliche Datenbasis, die in einer Single Source of Truth für Daten und Dokumente mündet.

||© Stadtwerke Werdau GmbH
»Die digitale Transformation bricht Wertschöpfungsgrenzen und gewohnte Geschäftsmodelle auf. Stadtwerke müssen zu digitalen Unternehmen werden. Gemeinsam mit dem Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Chemnitz haben die Stadtwerke Werdau erfolgreich die ersten Schritte gemeistert.«

Marco Förster,
Stadtwerke Werdau GmbH

Ergebnis

Mit der Integration vorhandener Softwarelösungen in den Prozessablauf konnten neue digitale Angebote, wie die papierlose Beantragung eines Niederspannungshausanschlusses, über die Homepage realisiert werden. Die softwareseitige Implementierung des nachgelagerten Prozesses wurde durch die Modellierung des Wunschprozesses vorbereitet und mit den Softwarehäusern abgestimmt. Im Resultat wird der Prozess papierlos und es erfolgt eine automatische Bereitstellung von Daten für nachgelagerte Prozesse, wie z. B. der Materialwirtschaft.

Nutzen digitaler Prozesse und Produkte

  • schneller, ortsunabhängiger und intuitiver Zugang zu Dienstleistungen
  • vollständige Transparenz der Prozesse im Sinne der Nachverfolgbarkeit des Bearbeitungsstandes
  • Verringerung der Durchlaufzeit

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Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Chemnitz gehört zu Mittelstand-Digital. Mit Mittelstand-Digital unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die Digitalisierung in kleinen und mittleren Unternehmen und dem Handwerk.

Was ist Mittelstand-Digital?
Mittelstand-Digital informiert kleine und mittlere Unternehmen über die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung. Die geförderten Kompetenzzentren helfen mit Expertenwissen, Demonstrationszentren, Best-Practice-Beispielen sowie Netzwerken, die dem Erfahrungsaustausch dienen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) ermöglicht die kostenfreie Nutzung aller Angebote von Mittelstand-Digital.
Der DLR Projektträger begleitet im Auftrag des BMWi die Kompetenzzentren fachlich und sorgt für eine bedarfs- und mittelstandsgerechte Umsetzung der Angebote. Das Wissenschaftliche Institut für Infrastruktur und Kommunikationsdienste (WIK) unterstützt mit wissenschaftlicher Begleitung, Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit.
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Umsetzungsprojekte
Alles Unternehmen! , Geschäftsmodelle & -strategien , Prozessmanagement

Digitalisierung des Geschäftsprozesses „Stadtwerke 4.0“

Die Ziele des gemeinsamen Projektes mit dem Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Chemnitz sind die Schaffung der Voraussetzungen zur Digitalisierung sowie die Digitalisierung der technischen Auftragsabwicklung und eine Erhöhung der Transparenz im Unternehmen.

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Aktuelles
Alles Unternehmen! , Geschäftsmodelle & -strategien , Prozessmanagement

Hausanschlüsse mit digitaler Auftragsabwicklung

In den letzten fünf Monaten wurde gemeinsam mit den Stadtwerken Werdau ein Umsetzungsprojekt realisiert. In gemeinsamen Workshops ist ein Zielrahmen aus der digitalen Strategie „Stadtwerke 4.0“ der Stadtwerke Werdau abgeleitet worden.

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Erarbeitung einer Prozessdarstellung im Prüfmittelmanagement

Erarbeitung einer Prozessdarstellung im Prüfmittelmanagement

Ausgangssituation

Die TriboPlast GmbH mit Sitz in Chemnitz ist ein junges, aufstrebendes Unternehmen, das auf Kunststofftribologie spezialisiert ist. Die Leistungen umfassen neben tribologischen Untersuchungen von Kunststoffen und Kunststoffbaugruppen auch Reibungs- und Verschleißprüfungen sowie Beratungen zur tribologischen Optimierung von Kunststoffen, Bauteilen und der Kunststoffauswahl. Im Rahmen eines Digitalisierungsprojektes unterstütze das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Chemnitz das Unternehmen im Bereich des Prozessmanagements.

Vorgehen

In einem ersten Beratungstermin wurden die Rahmenbedingungen abgesteckt und eine gemeinsame Vision entwickelt. Ziel des Unternehmens war die Umsetzung und Anwendung einer nach DIN EN ISO 9001 spezifizierten Prozessbeschreibung. Zu Projektbeginn lagen noch keine Darstellungen von Prozessschemata vor, die im Unternehmen verfolgt werden. Um die Grundlage für eine Entscheidungsbasis zu schaffen, wurden daher verschiedene Möglichkeiten zur prozessualen Darstellung aufgezeigt. Zusätzlich wurden die genauen Anforderungen der DIN­‑Norm spezifiziert, insbesondere im Bereich des Prüfmittelmanagements. Basierend auf dem gewählten Darstellungsmodell der Prozesse bereitete das Kompetenzzentrum im nächsten Schritt ein Online-Whiteboard vor, welches in einem nachfolgenden Termin gemeinsam mit Vertretern des Unternehmens befüllt wurde. So entstand anhand eines Beispielprozesses eine Visualisierung der einzelnen Arbeitsschritte, Verantwortlichkeiten und zu erstellenden Dokumente sowie eine Identifikation kritischer Schnittstellen. Zum Abschlusstermin wurden weiterführende Fragen diskutiert und die Übertragbarkeit der Darstellungsform auf weitere Prozesse geprüft.

||© ICM e. V.

Ergebnis

Als Ergebnis des Projektes ging ein idealisiertes Prozessmodell hervor, welches den Kernprozess der TriboPlast GmbH grafisch veranschaulicht. Auf Basis dieses wertvollen Erkenntnisgewinns und der Visualisierung kann das Unternehmen weitere Prozesse abbilden und so eine Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001 anstreben.

Nutzen einer Prozessdarstellung

  • Visualisierung der Geschäftsprozesse
  • Schaffung von Transparenz
  • verbessertes Prozessverständnis
  • Grundlage für eine Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001

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Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Chemnitz gehört zu Mittelstand-Digital. Mit Mittelstand-Digital unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die Digitalisierung in kleinen und mittleren Unternehmen und dem Handwerk.

Was ist Mittelstand-Digital?
Mittelstand-Digital informiert kleine und mittlere Unternehmen über die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung. Die geförderten Kompetenzzentren helfen mit Expertenwissen, Demonstrationszentren, Best-Practice-Beispielen sowie Netzwerken, die dem Erfahrungsaustausch dienen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) ermöglicht die kostenfreie Nutzung aller Angebote von Mittelstand-Digital.
Der DLR Projektträger begleitet im Auftrag des BMWi die Kompetenzzentren fachlich und sorgt für eine bedarfs- und mittelstandsgerechte Umsetzung der Angebote. Das Wissenschaftliche Institut für Infrastruktur und Kommunikationsdienste (WIK) unterstützt mit wissenschaftlicher Begleitung, Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit.
Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de

Virtuelle Realität: Ein Beispiel aus der Industrie

Experimentier- und Digitalfabrik an der TU Chemnitz

Es gibt immer mehr Beispiele für virtuelle Realität. Denn der Einsatz virtueller Prototypen bringt viele Vorteile mit sich. So werden Entscheidungsprozesse beschleunigt und gleichzeitig Kosten reduziert. Das Unternehmen HÖRMANN Vehicle Engineering entwickelt Straßenbahnen, Züge und andere Schienen- und Straßenfahrzeuge. Dabei nutzt es VR-Technologien, um die Gestaltung der Innenausstattung und der Haltesysteme zu evaluieren. Auf diese Weise optimiert der Fahrzeugentwickler den Gesamteindruck, die Orientierung und die Sicherheit. Im Video (Dauer 1:30 Minuten) geben wir einen Einblick in die Arbeit mit VR.

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Nachgelesen
Augmented Reality , Menschen machen's! , Virtual Reality

Virtuelle Realität – Grundlagen für Einsteiger

Die Virtuelle Realität (VR) existiert seit Jahrzehnten. Die Technologie ist aber in den letzten Jahren erschwinglicher geworden. Lesen Sie, was VR genau ist, welche Technologien es gibt und wie VR-Systeme angewendet werden.

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Praxisbeispiel
künstliche Intelligenz , Leistung bringen!

Mit VR durch die Augen der Kunden blicken

Der Bedarf an altersgerechten Interaktionsmöglichkeiten ist groß. Mit VR können alters- und krankheitsbedingte Einschränkungen des Sichtfeldes simuliert werden. Designprozesse werden verkürzt und die Nutzererfahrung verbessert.

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Praxisbeispiel
3D , Produkte & Services , Produkte gestalten! , Virtual Reality

Virtuelle Sicherheitsunterweisung in 3D

Die Rhenus Automotive schult Fahrende von Staplern und anderen Flurförderzeugen regelmäßig und sensibilisiert sie für potenzielle Gefahrensituationen. Dafür nutzt das Unternehmen nun eine 3D-Simulation.

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Neue Förderphase: Mittelstand-Digital Zentrum Chemnitz ab 1.9.2021 für Sie da

Mit unserer Hilfe von der Idee zur digitalen Lösung

Unter dem NamenMittelstand-Digital Zentrum Chemnitz“ beginnt am 1.9.2021 eine neue Förderphase. Wir freuen uns sehr darüber, dass wir den sächsischen Mittelstand auch zukünftig bei der Einführung und Umsetzung von Digitalisierungsprojekten unterstützen können. Unsere Angebote erweitern wir um neue interessante Inhalte und Formate. Ein Beispiel ist der neue Themenschwerpunkt „Zukunft leben“ rund um das Thema Nachhaltigkeit.

Das Mittelstand-Digital Zentrum Chemnitz unterstützt KMU dabei, die Chancen der Digitalisierung zu entdecken und im eigenen Unternehmen umzusetzen. Von der Organisation interner Prozesse bis zur Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle und Strategien, stehen unsere Experten Ihnen zur Seite.
Wir geben unser Fachwissen gern an Sie weiter und begleiten Sie auch ganz gezielt in individuellen Digitalisierungsprojekten. Bei unseren vielschichtigen Veranstaltungen vermitteln wir nicht nur aktuelles Fachwissen sondern bieten auch eine Plattform zum Netzwerken.

Gemeinsam verwirklichen wir die Digitalisierung in Sachsen und machen weiter Betrieb.

Ihr Ansprechpartner in Digitalisierungsfragen:

Marco Franke
+49 371 531-36023

 

Modulare AR-Apps zur Anlageninstandhaltung

 

Modulare AR-Apps zur Anlageninstandhaltung

Ausgangssituation

Für Partner und Kunden der CE cideon engineering GmbH & Co KG stellt es eine Herausforderung dar, technische Dokumentationen in unterschiedlichsten Einsatzgebieten für Anwender vor Ort leicht zugänglich zu machen. Diese sind meist nur in Papierform vorhanden, aufgrund der rauen Umgebung aber nur wenig praktikabel. Hier kann durch den Einsatz von mobilen Endgeräten und von Augmented Reality (AR) eine Verbesserung erzielt werden. Aufwandsarme Entwicklung kann über Baukastensysteme realisiert werden, jedoch sind diese eingeschränkt in ihren Funktionen. Zu diesem Zweck sollen gemeinsam verschiedene Umgebungen prototypisch erprobt werden.

Vorgehen

Anhand eines einfachen Prozesses zur Instandhaltung einer Anlage testeten wir verschiedene Endgeräte zur Darstellung sowie Umgebungen zur Erstellung von AR-Anwendungen. Zum einen wurde für eine AR-Brille eine entsprechende Anwendung entworfen, die auch ohne Sichtkontakt zum AR-Marker funktioniert. Zum anderen entwickelten wir Anwendungen für mobile Endgeräte. Aufgrund der starken Einschränkung der AR-Funktion bei Simplifier erstellten wir mit Babylon.js eine auf WebXR basierende AR-Anwendung für den mobilen Anwendungsfall. Cideon entwickelte parallel dazu erfolgreich mit Unity. Diese Anwendung ist ebenfalls für verschiedene mobile Endgeräte nutzbar.

Filterkorb reinigen ||© CE cideon engineering GmbH & Co. KG
Filterkorb anheben ||© Fraunhofer IWU

»Die gemeinsamen Arbeiten und der Erfahrungsaustausch während der Umsetzung der AR-Anwendungen haben uns geholfen, die Vor- und Nachteile der zur Verfügung stehenden Frameworks für unsere zukünftigen Entwicklungsprozesse abzuschätzen.«

Ronny Genge,
Leiter Technik-Kommunikation der CE cideon engineering GmbH & Co KG

Ergebnis

In beiden prototypischen AR-Anwendungen werden die Workflows für den Anwendungsfall industrielle Waschanlage repräsentiert und analoge Dokumentationen durch AR eingespart. Des Weiteren können durch die gemachten Erfahrungen mit den verwendeten Technologien AR-Projekten in Zukunft schneller umgesetzt werden. Die Konzentration soll dabei zunächst auf der Umsetzung mit Unity liegen, da hier der kompletteste Baukasten vorhanden ist. Die Entwicklungen von WebXR sollen dennoch weiterverfolgt werden, da dort zukünftig große Fortschritte und somit Vereinfachungen für die Entwicklung von AR-Anwendungen zu erwarten sind.

Nutzen von AR in der Anlageninstandhaltung

  • Vereinfachung von Workflows zur Entwicklung von AR-Applikationen
  • Einsparung analoger Dokumentationen beim Kunden
  • Entscheidungsfindung für eine zukünftige Entwicklungstechnologie wurde vereinfacht

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Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Chemnitz gehört zu Mittelstand-Digital. Mit Mittelstand-Digital unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die Digitalisierung in kleinen und mittleren Unternehmen und dem Handwerk.

Was ist Mittelstand-Digital?
Mittelstand-Digital informiert kleine und mittlere Unternehmen über die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung. Die geförderten Kompetenzzentren helfen mit Expertenwissen, Demonstrationszentren, Best-Practice-Beispielen sowie Netzwerken, die dem Erfahrungsaustausch dienen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) ermöglicht die kostenfreie Nutzung aller Angebote von Mittelstand-Digital.
Der DLR Projektträger begleitet im Auftrag des BMWi die Kompetenzzentren fachlich und sorgt für eine bedarfs- und mittelstandsgerechte Umsetzung der Angebote. Das Wissenschaftliche Institut für Infrastruktur und Kommunikationsdienste (WIK) unterstützt mit wissenschaftlicher Begleitung, Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit.
Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de

Umsetzungsprojekte
Augmented Reality , Produkte gestalten!

Modulare AR-Applikation zur Anlageninstandhaltung

Unterschiedliche Einsatzgebiete und Umgebungsbedingungen erschweren den Einsatz papiergebundener Dokumentationen technischer Prozesse und Abläufe. Der Einsatz von AR-Technologien bietet Möglichkeiten gezielter auf wechselnde Anforderungen zu reagieren.

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Aktuelles
Augmented Reality , Produkte gestalten!

Kick-Off zum Umsetzungsprojekt „Modulare AR-Applikation zur Anlageninstandhaltung“

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Chemnitz begleitet die CE cideon engineering GmbH & Co. KG bei der Umsetzung einer AR-Anwendung für Service-Dienstleistungen.

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Aktuelles
Augmented Reality , Produkte gestalten!

Projektabschluss: Modulare Augmented-Reality-Applikation zur Anlageninstandhaltung

Checklisten, Montageanweisungen oder Qualitätsdokumente sind oft nur in Papierform vorhanden. Hier kann durch den Einsatz von mobilen Endgeräten und von Augmented Reality (AR) eine Verbesserung erzielt werden.

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E-Learning erfolgreich einführen

Experimentier- und Digitalfabrik an der TU Chemnitz

Der große Vorteil von E-Learning liegt in der Flexibilität. Der Nutzer entscheidet, wann er die Angebote nutzt und von welchem Ort aus. Im Video (3 Minuten) gehen wir auf die Vorteile für Lehrende und Lernende ein und stellen Anwendungsgebiete im Unternehmen vor. Außerdem geben wir Tipps, was sie beachten sollten, wenn sie über den Einsatz von E-Learning nachdenken.

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Nachgelesen
Fachkräfte & Qualifizierung , Menschen machen's!

E-Learning im Unternehmen

Das Einbinden von E‑Learning‑Methoden (elektronisch unterstütztes Lernen) bietet Betrieben eine Möglichkeit, Mitarbeiter*innen effektiv bei Lernprozessen zu unterstützen. Vor allem im Bereich der innerbetrieblichen Fort- und Weiterbildung bieten E-Learning-Anwendungen eine wirksame Ergänzung zu konventionellen Lehrmethoden.

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Nachgelesen
Fachkräfte & Qualifizierung , Menschen machen's!

Hybride Lernformate

Virtuelle und reale Welt sind zunehmend miteinander vernetzt. Auch im Bildungsbereich hat dies Auswirkungen. Erfahren Sie, welche Chancen Hybride Lernformate für die Weiterbildung bieten.

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Abschluss des Digitalisierungsprojektes mit Beldrive Engineering GmbH

Das Digitalisierungsprojekt der Firma Beldrive Engineering GmbH gemeinsam mit dem ICM – Insti-tut Chemnitzer Maschinen- und Anlagenbau e. V. hatte das Ziel, Automatisierungspotenziale für die Elektromotorenendmontage in Kleinserie zu identifizieren und zu bewerten.
Der aktuelle Zustand der manuellen Endmontage von Elektromotoren wurde ausgehend von einer Betrachtung des Produktspektrums und der räumlichen sowie technischen Gegebenheiten im Hinblick auf die zeitlichen und ablauforganisatorischen Zusammenhänge analysiert. Die Endmontage der kundenindividuell konfigurierten Elektromotoren erfolgt im Grunde im „One piece Flow“ und ist zudem aufgrund der geringen Fertigungstiefe, kleinen Stückzahlen und einer erheblichen Komplexität des Zuliefernetzwerkes durch lange Lieferzeiten geprägt.
Im Ergebnis des Digitalisierungsprojektes wurden grundlegende Bedingungen für die Erschließung der Automatisierungspotenziale, die für sämtliche Montageoperationen existieren, erarbeitet und diskutiert. Während die prinzipielle technische Machbarkeit für eine Automation gegeben ist, erfordert das dafür notwendige Investment erheblich höhere Stückzahlen. Basis für diesen Weg ist eine systematische Reorganisation und Erweiterung der manuellen Endmontage, die ab einer bestimmten Stückzahl sukzessive zu automatisieren ist. Ein vollautomatischer Endzustand der Elektromotorenmontage ist technisch realisierbar.

Weitere Fragen beantwortet Ihnen gern:

Umsetzungsprojekte
Leistung bringen! , Produktion & Logistik

Automatisierungspotenziale für die Elektromotorenmontage in Kleinserie

Das wesentliche Ziel des Projektes ist die Ermittlung von Automatisierungspotenzialen und Möglichkeiten einer erweiterten Fertigungstiefe.

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Aktuelles
Leistung bringen! , Produktion & Logistik

Kick-Off des Umsetzungsprojektes zur Konzeption eines gestuft ausbaubaren Produktionssystems für Elektromotoren mit variablen Automatisierungsgrad

Das Umsetzungsprojekt der Firma Beldrive Engineering GmbH gemeinsam mit dem ICM - Institut Chemnitzer Maschinen- und Anlagenbau e.V. hat begonnen. Das wesentliche Ziel des Projektes ist die Ermittlung von Automatisierungspotenzialen.

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User Experience & User Interface: ein Überblick

User Experience & User Interface: ein Überblick

Erik Hunold

In diesem Nachgelesen zum Thema User Experience & User Interface (UX/UI) erläutern wir Ihnen die Unterschiede der beiden Begriffe, was sich genau dahinter verbirgt und warum diese im Produktdesign so wichtig sind.

User Experience (UX) begleitet uns tagtäglich und übt einen großen Einfluss auf unsere Entscheidungen aus. Darüber hinaus kann die User Experience auch einen Einfluss auf den Geschäftserfolg haben. In Onlineshops beispielsweise wirkt sich eine gute UX positiv auf die Conversion Rate aus. Die Conversion Rate (deutsch Konversion, Umwandlung) gibt das Verhältnis von Seitenbesuchern zu Kaufabschlüssen bzw. kaufenden Kunden an. Um diesen Kaufabschluss zu ermöglichen, benötigt es ein passendes, gut gestaltetes User Interface (UI). Was genau das bedeutet und wie beide Konzepte ineinander greifen, wird nachfolgend genauer erläutert.

|| © Iginti GmbH
Abbildung 1: Unterschied zwischen UX- und UI-Design[1]

Beispiel:

Tim sitzt am Computer und ist online auf der Suche nach Schuhen. Über eine Suchmaschine sucht er also nach dem Suchbegriff “Schuhe online kaufen”. Eines der ersten Ergebnisse der Suchanfrage bekommt die größte Aufmerksamkeit, da sowohl Titel als auch Beschreibung richtig formatiert sind und dementsprechend den Impuls auslösen, das Suchergebnis aufzurufen.

Der nun folgende Schritt wird von den allerwenigsten Menschen aktiv wahrgenommen, obwohl er essenziell wichtig dafür ist, ob ein Besucher auf der Website bleibt, oder nicht – die Ladezeit. Wenn sich die Website nicht nach wenigen Sekunden bzw. Sekundenbruchteilen fertig aufgebaut hat, springen die meisten Menschen wieder ab und wählen eine andere Website. Die User Experience beginnt daher schon bevor der Nutzer überhaupt auf der Website ankommt.

Nun ist Tim auf der Website und verfolgt nach wie vor das Ziel, Schuhe zu kaufen. Dementsprechend sollte zu Beginn sofort ersichtlich sein, worum es auf der Website bzw. in diesem Fall dem Onlineshop geht, nämlich Schuhe. Je intuitiver Tim durch die Kategorieseiten navigieren kann, desto schneller wird er an sein Ziel kommen und Schuhe kaufen. Die dafür oftmals verwendeten “Breadcrumbs” helfen dabei, die Navigation besser nachvollziehen zu können.

Abbildung 2: Breadcrumb-Navigation am Beispiel der OTTO Website[2]

Das User Interface

Der Mensch hat viele verschiedene Wege gefunden, um kommunikativ Informationen zu übermitteln. Das dabei wohl bekannteste Mittel ist die Sprache. Die natürliche Sprache hilft uns Menschen seit vielen Jahrtausenden, uns untereinander zu verständigen. Maschinen wie beispielsweise Computer sprechen allerdings eine andere Sprache als wir. Um also eine Maschine bedienen zu können, benötigen wir eine Schnittstelle, die zwischen den maschinellen Funktionsweisen und uns Menschen vermittelt. Am Beispiel unseres Schuhkäufers Tim werden also komplexe Rechenvorgänge in für uns verständliche und klickbare Elemente übersetzt, die einen eindeutigen Befehl mit sich führen, z. B. “Jetzt kaufen” oder “in den Warenkorb” – so genannte „Call to Action“ Interaktionen.

Ein gutes User Interface kann die komplexesten Vorgäne in einen für uns im Alltag ohne Probleme tragbaren Rahmen formen. Dabei sind verschiedene Aspekte von Bedeutung. Je nach Anwendungsgebiet gestalten sich diese unterschiedlich. Am Beispiel einer Website, wie eingangs beschrieben, kommt es dabei speziell auf folgende Aspekte an:

Farbe und Kontrast sind im UI-Design zuständig für eine grundsätzliche Erkennbarkeit der Elemente.

„White Space“ sorgt dafür, dass die verschiedenen Elemente der Website den Nutzer nicht „erschlagen“ mit einem Informationsüberfluss. Er wird auch als negative Space oder empty Space bezeichnet.

Visuelle Hierarchie beschreibt die Anordnung der Elemente hinsichtlich ihrer Wichtigkeit und damit verbunden deren Farben, Größen und Platzierungen.

Komplexität vs. Einfachheit soll darauf hinweisen, dass weniger oftmals mehr ist. Häufig wird versucht, durch einen Überfluss an verschiedenen, visuellen Designelementen (Schatten, Blinken, Animationen, usw.) besonders viel Aufmerksamkeit zu erzeugen. Dabei verhindert genau diese Herangehensweise meistens das gewünschte Ziel.

Konsistenz gibt dem Nutzer eine gleichbleibende Erfahrung und ermöglicht ein schnelleres Zurechtfinden durch vertraute Umgebung. An einem Beispiel bedeutet das: Eine Person die ausschließlich Apple Produkte nutzt, wird mir hoher Wahrscheinlichkeit Probleme damit haben, Windows- oder Android-Oberflächen zu bedienen, da die gewohnte Konsistenz der Apple Umgebung nicht vorhanden ist.

„Scale“ befasst sich mit der korrekten Größendarstellung der Inhalte innerhalb der Elemente und umfasst bspw. Schriftgrößen, Abstände, Dicke der Rahmen usw.

Typographie stellt das Schriftbild dar und sollte abhängig vom vermittelten Inhalt gewählt werden. Verspielte Inhalte können durchaus mit entsprechend verspielten Schriftarten visualisiert werden, seröse Inhalte hingegen haben oftmals Serife Schriftarten – moderne Inhalte hingegen werden aktuell zumeist mit San Serifen Schriften (französisch für “ohne Serife” oder “serifenlos”) dargestellt. Zwei bekannte Beispiele sind Times New Roman für Serife Schriftarten und Arial als Vertreter der serifenlosen Schriften.

Unterschied UX- und UI-Design
Abbildung 3: Darstellung des Unterschiedes von UX- und UI-Design[3]

Die User Experience

User Experience beschreibt und umfasst alle Ausprägungen der Eindrücke und das Erlebnis des Nutzers bei der Interaktion mit einem Produkt. Dabei verbindet man den Begriff oftmals mit der Gestaltung von Webseiten und Apps. Insgesamt ist der Begriff allerdings auf jede Art der Interaktion mit einem Produkt zu betrachten. Die User Experience hat ebenso wie die UI verschiedene Aspekte, die zu dem Gesamtergebnis hinwirken. Im Folgenden werden diese kurz umrissen.

Der erste Aspekt steht in direktem Zusammenhang mit dem UI und wird übergeordnet als Visuelles Design bezeichnet. Aus Sicht der UX liegt hierbei jedoch das Hauptaugenmerk auf dem Zusammenspiel der einzelnen visuellen Elemente wie Farbe, Bilder und Symbolen, um eine „stimmige“ und gute User Experience zu ermöglichen. Es werden also die einzelnen Teilaspekte des UI gesamtheitlich hinsichtlich ihrer Wirkung auf den Empfänger betrachtet. Daher können bereits kleine Änderungen am UI große Auswirkungen auf die UX haben und zu einem wesentlich besseren oder schlechten Nutzenerlebnis führen. In Abbildung 4 wird ersichtlich, dass das rechte Beispiel wesentlich klarer die Funktionsweise darstellt als das linke, herbeigeführt durch kleine Änderungen an der Farbgebung bzw. unterschiedlichen Buttons.

Unterschied UX- und UI-Design
Abbildung 4: Darstellung des Unterschiedes von UX- und UI-Design[4]

Oftmals vorgelagert, befasst sich die UX mit dem Bereich der Informationsarchitektur. Im Sinne dieser Bezeichnung geht es dabei um die Struktur und Organisation von Informationen. Im Kontext von Webseiten und Apps geht es dabei außerdem um ein schlüssiges Navigationskonzept des Menüs. Darüber hinaus wird sich mit der Kategorisierung und Bezeichnung von Inhalten befasst. Somit rückt zwangsläufig auch das Thema Suchmaschinenoptimierung (SEO) und dessen Verbesserung in den Fokus. Als mögliche Methode bzw. Werkzeug zur Gestaltung der Informationsarchitektur kann bspw. auf Wireframes zugegriffen werden als eine Vorstufe bzw. Teilaspekt des Prototyping (mehr zu diesem Thema in unserem Nachgelesen Von der Idee zur App).

Aktuelles, Nachgelesen
Produkte gestalten! , Usability & Design

Von der Idee zur App

Wir erklären, wie aus einer Idee eine App entstehen kann. Dabei gehen wir auf Gestaltungsrichtlinien ein und zeigen beispielhaft den Entstehungsprozess auf.

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Neben den beiden ersten Punkten spielt das Interaktionsdesign ebenfalls eine wichtige Rolle für die UX. Es fokussiert sich auf jegliche Interaktion zwischen dem Nutzer und dem Produkt, um es intuitiv und effizient bedienbar zu machen. Synonym wird die Bezeichnung der Gestaltung von Mensch-Maschine-Schnittstellen (MMS) bezeichnet. Der Forschungsbereich befasst sich daher schwerpunktmäßig mit der Erforschung von Erwartungen und Bedürfnissen von Nutzern, um anhand der daraus gewonnen Erkenntnisse die MMS zu optimieren.

Eng mit dem Interaktionsdesign verbunden ist der letzte Aspekt der UX, die Gebrauchstauglichkeit bzw. Usability. Der wichtigste Abgrenzungspunkt zu den vorangegangenen Punkten stellt die klare Zielausrichtung dar. Die Usability eines Produktes bzw. eines Teils eines Produktes zielt immer auf ein spezifisches Ziel ab, welches durch den Nutzer zu erfüllen ist. An unserem Beispiel wäre das übergeordnete Ziel der Kaufabschluss eines Schuhs . Untergeordnet könnte sich die Usability aber ebenso auf den Auswahlprozess eines passenden Schuhes oder den Bezahlprozess beziehen. Entsprechend gilt es einen klaren Nutzungskontext abzugrenzen, um die Bewertung und Tests hinsichtlich der Usability vornehmen zu können.

Fazit

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass das UI und die UX eng miteinander verbunden sind und sich direkt beeinflussen. Nichtsdestotrotz lassen sie sich voneinander abgrenzen. Dieses Nachgelesen ermöglicht es Ihnen, die Begriffe besser zu verstehen und voneinander trennen zu können. Vereinfacht lässt sich der Unterschied zwischen UX und UI wie folgt beschreiben:

Die User Experience / UX adressiert die Gefühle und Erfahrungen des Nutzers bei der Verwendung des Produktes.

Das User Interface / UI dreht sich rund um die visuellen Aspekte des Produktes und gibt der UX ein ästhetisches und ansprechendes Aussehen.

Quellen, Anmerkungen und weiterführende Literatur

  1. UX Design: Das User Experience Design für Ihren Onlineshop. https://www.igniti.de/leistungen/ux-design-agentur/
  2. Zeta Producer Blog. Breadcrumb-Navigation. 19.12.2017. https://blog.zeta-producer.com/breadcrumb-navigation/
  3. intellectsoft. ESSENTIALS: THE DIFFERENCE BETWEEN UX & UI DESIGN. 30.05.2018. https://www.intellectsoft.net/blog/the-difference-between-ui-and-ux-design/
  4. Niebla, Hannah. 10 Common UI Design Mistakes (And How To Avoid Them). 06.08.2021. https://careerfoundry.com/en/blog/ui-design/common-ui-design-mistakes/

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Autor

Erik Hunold ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur Arbeitswissenschaft & Innovationsmanagement der Technischen Universität Chemnitz. Im Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Chemnitz beschäftigt er sich mit den Themen Arbeit 4.0, moderne Arbeitswelten sowie Geschäftsmodellentwicklung und Usability.
erik.hunold@betrieb-machen.de

Weitere Informationen

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Chemnitz gehört zu Mittelstand-Digital. Mit Mittelstand-Digital unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die Digitalisierung in kleinen und mittleren Unternehmen und dem Handwerk.

Was ist Mittelstand-Digital?
Mittelstand-Digital informiert kleine und mittlere Unternehmen über die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung. Die geförderten Kompetenzzentren helfen mit Expertenwissen, Demonstrationszentren, Best-Practice-Beispielen sowie Netzwerken, die dem Erfahrungsaustausch dienen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) ermöglicht die kostenfreie Nutzung aller Angebote von Mittelstand-Digital.
Der DLR Projektträger begleitet im Auftrag des BMWi die Kompetenzzentren fachlich und sorgt für eine bedarfs- und mittelstandsgerechte Umsetzung der Angebote. Das Wissenschaftliche Institut für Infrastruktur und Kommunikationsdienste (WIK) unterstützt mit wissenschaftlicher Begleitung, Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit.
Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de

Automatisierungspotenziale für die Elektromotorenmontage in Kleinserie

Automatisierungspotenziale für die Elektromotorenmontage in Kleinserie

Ausgangssituation

Die Beldrive Engineering GmbH ist kompetenter Partner für Antriebs- und Steuerungselektronik, Synchronmotoren und -generatoren sowie Steuerungssoftware. Die Endmontage von Elektromotoren erfolgt derzeit manuell und greift auf ein komplexes und managementintensives Zuliefernetzwerk zu. Es werden mittelgroße Serien aber auch Losgröße 1 montiert. Kundenanfragen, z. B. über größere Stückzahlen, bedürfen derzeit noch einer recht langfristigen Planung. Zukünftige Herausforderungen bestehen im Konkurrenzdruck mit Fernost, dem drohenden Fachkräftemangel und der Lohnkostenentwicklung.

Vorgehen

Die aktuelle Endmontage von Elektromotoren wurde ausgehend von einer Betrachtung des Produktspektrums, einer Untersuchung der manuellen Montageprozesse und der räumlichen sowie technischen Gegebenheiten im Hinblick auf die zeitlichen und ablauforganisatorischen Zusammenhänge analysiert. Ebenfalls wurde untersucht in wieweit aus einer Erhöhung der Fertigungstiefe synergetische Effekte für die weitere Entwicklung und Automatisierung der Endmontage resultieren. Mehrere Workshops und Ortstermine dienten dabei zur Information, Datenbeschaffung und Konzeptentwicklung.

||© Beldrive Engineering GmbH

»Mit Unterstützung des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Chemnitz konnten wir die Automatisierungspotentiale unserer Elektromotoren-Endmontage identifizieren. Die Automation ermöglicht es uns, Kundenanfragen perspektivisch noch schneller und flexibler zu bedienen.«

Thomas Wagner,
Geschäftsführer Beldrive Engineering GmbH

Ergebnis

Im Ergebnis des Umsetzungsprojektes wurden grundlegende Bedingungen für die Erschließung der Automatisierungspotenziale, die für sämtliche Montageoperationen existieren, erarbeitet und diskutiert. Während die prinzipielle technische Machbarkeit für eine Automation gegeben ist, erfordert das dafür notwendige Investment erheblich höhere Stückzahlen. Basis für den Entwicklungsweg ist eine systematische Reorganisation der manuellen Endmontage, die ab einer bestimmten Stückzahl sukzessive zu automatisieren ist. Ein vollautomatischer Endzustand der Elektromotorenmontage ist technisch realisierbar.

Nutzen der Automatisierung

  • Visualisierung der Produktionsprozesse
  • Schaffung von Transparenz
  • Identifikation von Automatisierungspotenzialen
  • Systematisierung technischer Entwicklungsoptionen

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Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Chemnitz gehört zu Mittelstand-Digital. Mit Mittelstand-Digital unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die Digitalisierung in kleinen und mittleren Unternehmen und dem Handwerk.

Was ist Mittelstand-Digital?
Mittelstand-Digital informiert kleine und mittlere Unternehmen über die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung. Die geförderten Kompetenzzentren helfen mit Expertenwissen, Demonstrationszentren, Best-Practice-Beispielen sowie Netzwerken, die dem Erfahrungsaustausch dienen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) ermöglicht die kostenfreie Nutzung aller Angebote von Mittelstand-Digital.
Der DLR Projektträger begleitet im Auftrag des BMWi die Kompetenzzentren fachlich und sorgt für eine bedarfs- und mittelstandsgerechte Umsetzung der Angebote. Das Wissenschaftliche Institut für Infrastruktur und Kommunikationsdienste (WIK) unterstützt mit wissenschaftlicher Begleitung, Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit.
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Umsetzungsprojekte
Leistung bringen! , Produktion & Logistik

Automatisierungspotenziale für die Elektromotorenmontage in Kleinserie

Das wesentliche Ziel des Projektes ist die Ermittlung von Automatisierungspotenzialen und Möglichkeiten einer erweiterten Fertigungstiefe.

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Aktuelles
Leistung bringen! , Produktion & Logistik

Kick-Off des Umsetzungsprojektes zur Konzeption eines gestuft ausbaubaren Produktionssystems für Elektromotoren mit variablen Automatisierungsgrad

Das Umsetzungsprojekt der Firma Beldrive Engineering GmbH gemeinsam mit dem ICM - Institut Chemnitzer Maschinen- und Anlagenbau e.V. hat begonnen. Das wesentliche Ziel des Projektes ist die Ermittlung von Automatisierungspotenzialen.

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Aktuelles
Leistung bringen! , Produktion & Logistik

Abschluss des Digitalisierungsprojektes mit Beldrive Engineering GmbH

Gemeinsam haben wir die Bedingungen für die Erschließung der Automatisierungspotenziale in der Elektromotorenendmontage in Kleinserie identifiziert und diskutiert.

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Abschluss des Digitalisierungsprojektes zur papierlosen Produktnachverfolgung

Das Digitalisierungsprojekt der Firma Emil Leonhardt GmbH & Co. KG gemeinsam mit dem ICM – Institut Chemnitzer Maschinen- und Anlagenbau e. V. hatte das Ziel, die wesentlichen technisch-technologischen Grundlagen für eine papierlose Produktnachverfolgbarkeit bei der Herstellung von Betonfertigteilen zu erarbeiten.
Die konkreten Anforderungen wurden über eine Analyse der innerbetrieblichen Prozesse und des korrespondierenden Informationsflusses ermittelt. Eine anschließende Machbarkeitsstudie hat ergeben, dass unter den spezifischen Umfeldbedingungen der Betonfertigteilherstellung (Staub, Feuchtigkeit, Metall, Temperaturschwankungen) der Einsatz der RFID-Technologie grundsätzlich zu empfehlen ist. Während die technische Umsetzung im Werk (Auswahl RFID-Tags, Lese- und Schreibgeräte) relativ einfach zu kalkulieren ist, fordert die Anbindung eines RFID-Systems an die bestehenden innerbetrieblichen Systeme zur Planung und Steuerung der Produktion weiteren Entwicklungsaufwand, z. B. für die Erstellung von Softwareschnittstellen.

Ergebnisse des Digitalisierungsprojektes sind neben dem Eignungsnachweis ein Fahrplan und organisatorische Empfehlungen für die angestrebte Implementierung eines RFID-Systems zur papierlo-sen, automatisierten Bauteil-Identifikation bei der Herstellung von Betonfertigteilen. Für die benötigte Softwareentwicklung wurde ein Lastenheft erarbeitet.

Weitere Fragen beantwortet Ihnen gern:

Umsetzungsprojekte
Leistung bringen! , Produktion & Logistik , RFID

Die Umsetzung einer papierlosen Produktnachverfolgung in der Betonfertigteilproduktion

Im Umsetzungsprojekt unterstützen wir das Unternehmen bei der papierlosen Produktnachverfolgbarkeit innerhalb der Produktion.

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Aktuelles
Leistung bringen! , Produktion & Logistik , RFID

Kick-Off des Umsetzungsprojektes Papierlose Betonfertigteilproduktion

Das Umsetzungsprojekt der Firma Emil Leonhardt GmbH & Co. KG gemeinsam mit dem ICM – Institut Chemnitzer Maschinen- und Anlagenbau e.V. ist gestartet. Das wesentliche Ziel des Projektes ist die papierlose Produktnachverfolgbarkeit innerhalb der Produktion.

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Papierlose Produktnachverfolgung in der Betonfertigteilproduktion

Papierlose Produktnachverfolgung in der Betonfertigteilproduktion

Ausgangssituation

Das Digitalisierungsprojekt der Firma Emil Leonhardt GmbH & Co. KG gemeinsam mit dem Partner ICM – Institut Chemnitzer Maschinen- und Anlagen-bau e. V. hatte das Ziel, die wesentlichen technisch-technologischen Grundlagen für eine papierlose Produktnachverfolgbarkeit bei der Herstellung von Betonfertigteilen zu erarbeiten. Die aktuelle Steuerung von Aufträgen in der Fertigung erfolgt über Lauf-/Begleitzettel und korrespondierende Zeichnungen. Dies schränkt nicht nur die Transparenz ein sondern birgt enormes Fehlerpotenzial und erhebliche Aufwände, insbesondere beim manuellen Rückmelden in das vorhandene ERP-System.

Vorgehen

Für die papierlose Produktnachverfolgbarkeit innerhalb der Produktion muss der Informations- und Materialfluss transparent gestaltet sein. Digitale Technologien wie RFID-Chips in den Bauteilen (z. B. Betonfertigdecken, Betonbalkone) stellen eine vielversprechende Lösungsmöglichkeit dar. Es galt jedoch zu klären, ob und wie RFID-Chips in den Bauteilen eingesetzt werden können und welche Endgeräte an welchen Stellen im Prozess benötigt werden. Auf Basis einer umfassenden internen Prozess- und Informationsflussanalyse wurden die zeitlichen und örtlichen Gegebenheiten der Fertigung identifiziert. Nach Abschluss der Analyse konnten anhand einer Soll-Prozesskette die Optimierungspotenziale aufgezeigt werden.

||© ICM e. V.

»Mit dem Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Chemnitz haben wir uns gute Möglichkeiten zur weiteren Digitalisierung in der Produktion erschlossen.«

Robert Leonhardt,
Geschäftsführer Geschäftsführer EMIL LEONHARDT GmbH & Co.KG

Ergebnis

Durch die Prozessdigitalisierung und die Bauteilidentifikation werden die Nachteile der klassischen „Zettelwirtschaft“ beseitigt. Zudem werden Arbeitszeiten und -stände in Echtzeit erfasst, was die Nachkalkulation vereinfacht und ggf. zu technologischen Optimierungen führt. Eine Machbarkeitsstudie hat ergeben, dass unter den spezifischen Umfeldbedingungen der Betonfertigteilherstellung (Staub, Feuchtigkeit, Metall, Temperaturschwankungen) der Einsatz der RFID-Technologie grundsätzlich zu empfehlen ist.

Nutzen digitalisierter Produktionsprozesse

  • Visualisierung der Produktionsprozesse
  • Schaffung von Transparenz
  • Identifikation von Automatisierungspotenzialen
  • Reduzierung der Fehlerquote

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Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Chemnitz gehört zu Mittelstand-Digital. Mit Mittelstand-Digital unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die Digitalisierung in kleinen und mittleren Unternehmen und dem Handwerk.

Was ist Mittelstand-Digital?
Mittelstand-Digital informiert kleine und mittlere Unternehmen über die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung. Die geförderten Kompetenzzentren helfen mit Expertenwissen, Demonstrationszentren, Best-Practice-Beispielen sowie Netzwerken, die dem Erfahrungsaustausch dienen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) ermöglicht die kostenfreie Nutzung aller Angebote von Mittelstand-Digital.
Der DLR Projektträger begleitet im Auftrag des BMWi die Kompetenzzentren fachlich und sorgt für eine bedarfs- und mittelstandsgerechte Umsetzung der Angebote. Das Wissenschaftliche Institut für Infrastruktur und Kommunikationsdienste (WIK) unterstützt mit wissenschaftlicher Begleitung, Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit.
Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de

Aktuelles
Leistung bringen! , Produktion & Logistik , RFID

Kick-Off des Umsetzungsprojektes Papierlose Betonfertigteilproduktion

Das Umsetzungsprojekt der Firma Emil Leonhardt GmbH & Co. KG gemeinsam mit dem ICM – Institut Chemnitzer Maschinen- und Anlagenbau e.V. ist gestartet. Das wesentliche Ziel des Projektes ist die papierlose Produktnachverfolgbarkeit innerhalb der Produktion.

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Umsetzungsprojekte
Leistung bringen! , Produktion & Logistik , RFID

Die Umsetzung einer papierlosen Produktnachverfolgung in der Betonfertigteilproduktion

Im Umsetzungsprojekt unterstützen wir das Unternehmen bei der papierlosen Produktnachverfolgbarkeit innerhalb der Produktion.

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Aktuelles
Leistung bringen! , Produktion & Logistik , RFID

Abschluss des Digitalisierungsprojektes zur papierlosen Produktnachverfolgung

Im Digitalisierungsprojekt wurde die Machbarkeit des Einsatzes von RFID-Technologie zur papierlosen Produktnachverfolgbarkeit im spezifischen Umfeld der Betonfertigteilproduktion untersucht.

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Mit VR durch die Augen der Kunden blicken

Mit VR durch die Augen der Kunden blicken

Ausgangssituation

Der Fahrzeugentwickler Hörmann Vehicle Engineering am Standort Chemnitz begleitet Kunden durch die gesamte Entwicklungsprozesskette für Schienen-, Straßen- und Spezialfahrzeuge. Innerhalb dieses Prozesses sind in enger Kooperation zwischen Entwickler, Hersteller und Kunden, sowie weiteren Akteuren, eine Vielzahl von Entscheidungen zu treffen. Bei der Konzeption moderner Schienenfahrzeugprojekte wurde außerdem eine hohe Nachfrage nach altersgerechten Interaktionsmöglichkeiten, welche die Einschränkungen dieser Personengruppen berücksichtigen, identifiziert. Speziell hinsichtlich Einschränkungen des Sichtfeldes sollen daher bedarfsgerechte Lösungen integriert werden.

Vorgehen

Nach dem Erstgespräch wurde in enger Kooperation eine Virtual-Reality-Simulation des Fahrzeuginterieurs einer Straßenbahn entwickelt. Das Szenario erlaubt das Design-Review an virtuellen Prototypen mit der direkten Simulation von Seheinschränkungen, um so Designentscheidungen zu unterstützen. Die Experten des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Chemnitz konnten auf eine große Vorerfahrung bei der Simulation von Alters- und Krankheitsphänomenen zurückgreifen und implementierten die Möglichkeit zur Simulation von Augenerkrankungen, wie Hyperopie oder Makuladegeneration. Darüber hinaus lassen sich auch Oberflächenparameter und Lichter variieren.

||© TU Chemnitz

»Die kreativen Lösungen des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Chemnitz erlauben uns, die Ergonomie und Nutzererfahrungen in der Interaktion mit unseren Fahrzeugen zu verbessern und somit die Akzeptanz dieses umweltfreundlichen Transportmittels zu steigern.«

Daniela Heger,
Industriedesignerin HÖRMANN Vehicle Engineering GmbH

Ergebnis

Die prototypische Anwendung konnte in der Evaluation den Nutzen solcher Systeme demonstrieren. Eine Integration dieser und weiterer Simulationsmöglichkeiten in den Regelbetrieb ist angedacht. Ein angefertigter Videotrailer für den Einsatz auf Messen oder in der Kundenkommunikation transportiert die Vorteile dieses Systems.

Nutzen von Virtual Reality im Designprozess

  • Simulation verschiedener Szenarien für Sichtbehinderungen innerhalb virtueller Prototypen von Schienenfahrzeugen
  • Alters- und Krankheitsphänomene erlebbar machen
  • Reduktion von Design-Iterationen und realen Prototypen
  • Verbesserung der Nutzererfahrung der Endkunden

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Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Chemnitz gehört zu Mittelstand-Digital. Mit Mittelstand-Digital unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die Digitalisierung in kleinen und mittleren Unternehmen und dem Handwerk.

Was ist Mittelstand-Digital?
Mittelstand-Digital informiert kleine und mittlere Unternehmen über die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung. Die geförderten Kompetenzzentren helfen mit Expertenwissen, Demonstrationszentren, Best-Practice-Beispielen sowie Netzwerken, die dem Erfahrungsaustausch dienen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) ermöglicht die kostenfreie Nutzung aller Angebote von Mittelstand-Digital.
Der DLR Projektträger begleitet im Auftrag des BMWi die Kompetenzzentren fachlich und sorgt für eine bedarfs- und mittelstandsgerechte Umsetzung der Angebote. Das Wissenschaftliche Institut für Infrastruktur und Kommunikationsdienste (WIK) unterstützt mit wissenschaftlicher Begleitung, Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit.
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Umsetzungsprojekte
Produkte gestalten! , Virtual Reality

Virtual Reality zur Bemusterung von Fahrzeuginterieur

Für die virtuelle Bemusterung von Straßenbahn-Innenräumen werden zunächst geeignete 3D-Modelle erstellt. Die anschließende virtuelle Begehung wird als Video aufgezeichnet. Zukünftigen Kundenkontakten kann so ein noch realistischerer Eindruck des Interieur-Designs vermittelt werden.

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Aktuelles
Produkte gestalten! , Virtual Reality

Projektabschluss: im Planungsprozess mit VR durch die Augen der Kunden blicken

Durch den Einsatz von VR ist es gelungen, den Planungsprozess des Fahrzeuginterieurs zu optimieren. Auch alter- oder krankheitsbedingte Seheinschränkungen können simuliert und somit von Beginn an berücksichtigt werden.

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Rechtsvorschriften

Digitale Auftragsabwicklung in der Blechbearbeitung

Digitale Auftragsabwicklung in der Blechbearbeitung

Ausgangssituation

Die Emil Wirth GmbH verfügt über mehr als 150 Jahre Erfahrung in der Blechbearbeitung und mechanischen Fertigung. Durch den vielfältigen Maschinenpark ist das Unternehmen in der Lage, eine Vielzahl unterschiedlicher Produkte zu fertigen. In den letzten Jahren versuchte das Unternehmen sein Geschäftsmodell weiter zu diversifizieren und über den Online Handel auch den Endkundenmarkt zu erschließen. Hierbei besteht die Herausforderung unter anderem darin, die internen Abläufe zu verschlanken, um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.

Vorgehen

Ausgehend von dem in Teilen schon existierenden Onlinegeschäft wurde gemeinsam analysiert, welche Prozesse für die Auftragsabwicklung notwendig sind, welche Prozessschritte an die Leistungserstellung geknüpft sind und wie der Einsatz eines Produktkonfigurators die internen Aufwände bei kundenindividueller Massenproduktion reduzieren kann.

Hierfür wurde auf Basis eines Typenvertreters einer Produktgruppe ein Referenzprozessmodell, ausgerichtet am Kundenprozess, in BPMN entworfen.

Zur Aufwandsreduktion wurde ein parametrisches Konstruktionsmodell für ein Produkt in Freecad entworfen. Dieses kann via Schnittstelle durch eine GUI in einem Web-Front-End durch den Kunden parametrisiert werden. Alternativ: Auf Grundlage des Modells mit den Parametern zum Materialbedarf, den Schnittlängen am Laser und den internen Kostensätzen, wird eine genauere und schnellere Rückmeldung über den Preis des Produktes an den Kunden ermöglicht.

||© TU Chemnitz

»Zusammen mit dem Kompetenzzentrum haben wir ein Konzept zur Onlinekalkulation und automatisierten Auftragsabwicklung von vorerst einfachen Blechteilen erarbeitet. Derartige Lösungen werden mit Sicherheit in der Zukunft auch für den B2B Bereich interessant. Bei der Umsetzung werden wir auf die Erfahrungen aus dem gemeinsamen Projekt zurückgreifen können.«

Patrick Voigt,
Geschäftsführer Emil Wirth Maschinenbau GmbH

Ergebnis

Ausgehend von der gemeinsamen Analyse und der Auswahl einer Produktgruppe für die prototypische Umsetzung wurde ein Prototyp für den Konfigurator entworfen. Einerseits können Kunden damit ein Produkt an ihre spezifischen Anforderungen anpassen. Anderseits entstehen für das Unternehmen selbst wichtige Informationen in Form technischer Zeichnungen, um mit der innerbetrieblichen Leistungserstellung zu beginnen.

Nutzen der prototypischen digitalen Auftragsabwicklung

  • Referenzprozessmodell mit den spezifischen Systemschnittstellen für ein IT-Lastenheft
  • interne Aufwandsreduktion
  • Kundenbindung und -gewinnung durch kundenindividuelle Produkte

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Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Chemnitz gehört zu Mittelstand-Digital. Mit Mittelstand-Digital unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die Digitalisierung in kleinen und mittleren Unternehmen und dem Handwerk.

Was ist Mittelstand-Digital?
Mittelstand-Digital informiert kleine und mittlere Unternehmen über die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung. Die geförderten Kompetenzzentren helfen mit Expertenwissen, Demonstrationszentren, Best-Practice-Beispielen sowie Netzwerken, die dem Erfahrungsaustausch dienen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) ermöglicht die kostenfreie Nutzung aller Angebote von Mittelstand-Digital.
Der DLR Projektträger begleitet im Auftrag des BMWi die Kompetenzzentren fachlich und sorgt für eine bedarfs- und mittelstandsgerechte Umsetzung der Angebote. Das Wissenschaftliche Institut für Infrastruktur und Kommunikationsdienste (WIK) unterstützt mit wissenschaftlicher Begleitung, Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit.
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Aktuelles
Produkte & Services , Produkte gestalten! , Prozessmanagement

Kick-Off des Umsetzungsprojektes mit Emil Wirth Maschinenbau GmbH

Der Kick-Off des Umsetzungsprojekts mit der Emil Wirth Maschinenbau GmbH fand aufgrund der aktuellen Umstände virtuell statt. Im ersten Schritt des Vorhabens wird das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Chemnitz gemeinsam mit dem Unternehmen die vorhandenen Produktionsdaten sowie die dazugehörigen Prozesse und Systeme bei der Angebotserstellung im Unternehmen analysieren.

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Umsetzungsprojekte
Produkte & Services , Produkte gestalten! , Prozessmanagement

Digitalisierung des Angebotsprozesses durch Produktkonfigurator

Die Ziele des gemeinsamen Projektes mit dem Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Chemnitz sind die Steigerung der Effizienz bei der Angebotserstellung und eine Erhöhung der Transparenz im Unternehmen.

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Aktuelles
Produkte & Services , Produkte gestalten! , Prozessmanagement

Produktkonfigurator für Blechbauteile nimmt Form an

Ziel des Umsetzungsprojektes ist ein Produktkofigurator, mit dem die innerbetrieblichen Aufwendungen für die Angebotserstellung und Arbeitsvorbereitung reduziert werden können.

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Digitale Logistikprozesse im B2B-Kosmetikhandel

Digitale Logistikprozesse im B2B-Kosmetikhandel

Ausgangssituation

Die IONTO Health & Beauty GmbH bietet ein breites Programm innovativer und praxistauglicher Produkte für Wellness, Kosmetik und Fußpflege – von Geräten sowie Behandlungsstühlen und -liegen über Verbrauchsmaterialien bis zu kompletten Kabinenausstattungen. Am Standort Nischwitz befindet sich eines von mehreren Versandlagern des mittelständischen Unternehmens. In diesem werden sowohl die in der Unternehmensgruppe produzierten, aber auch weitere Produkte für die Kunden vorgehalten, auftragsgerecht kommissioniert und versandt.

Vorgehen

In gemeinsamen Workshops wurden die Prozesse im Lager analysiert und modelliert. Aus dem digitalen Prozessmodell wurden Ansatzpunkte für die Verschlankung, Automatisierung aber auch den Einsatz von digitalen Assistenzsystemen für die Beschäftigten in der internen Logistik abgeleitet. Die verschiedenen Ideen wurden dann im Team auf deren zukünftigen Nutzen bewertet. Zwei Ansätze wurden daraufhin weiterverfolgt. Zur Automatisierung wurde der Einsatz einer Lagerlift Lösung untersucht, die an die vorhandenen Systeme zur Auftragsabwicklung angeschlossen ist. Eine MTM-gestützte Grobplanung, gekoppelt mit Methoden der Investitionsrechnung, ermöglichte die Vergleichbarkeit zwischen Ist- und Soll Zustand. Für die weitere interne Prozessverbesserung wurde ein Kommissionsassistent konzeptioniert und prototypisch mittels eines Raspberry Pi und einem Industrie-Tablet umgesetzt.

||© IONTO Healt & Beauty GmbH
»Mit Hilfe des Kompetenzzentrums konnten wir die ersten Schritte in Richtung Digitale Logistik gehen: nach einer umfangreichen Analyse wurden die wichtigsten Geschäftsprozesse optimiert und prototypisch digitalisiert. Weitere Potentiale wurden identifiziert und können nun mit den Dienstleistern in Angrif genommen werden.«

Susann Eichler,
IONTO Health & Beauty GmbH

Ergebnis

Auf Basis der Analyse entstand ein digitales Prozessmodell der Intralogistik mit den jeweiligen Aktivitäten der Beschäftigten und den IT-Systemen. Daraus wurden Ansätze zur Digitalisierung dieser Prozesse abgeleitet. Für die Automatisierung der Lagerung der C-Teile wurde mit dem Unternehmen ein Vorgehensmodell und Bewertungskonzept entwickelt. Die weitere Digitalisierung in Form eines Kommissionsassistenten konnte prototypisch umgesetzt werden.

Nutzen digitaler Logistikprozesse

  • digitales Prozessmodell der internen Logistik
  • Bewertungsmodell & Vorgehen für den Einsatz automatisierter Lagerlift Systeme
  • Prototyp des digitalen Kommissionsassistenten für die Beschäftigten

Ansprechpartner

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Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Chemnitz gehört zu Mittelstand-Digital. Mit Mittelstand-Digital unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die Digitalisierung in kleinen und mittleren Unternehmen und dem Handwerk.

Was ist Mittelstand-Digital?
Mittelstand-Digital informiert kleine und mittlere Unternehmen über die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung. Die geförderten Kompetenzzentren helfen mit Expertenwissen, Demonstrationszentren, Best-Practice-Beispielen sowie Netzwerken, die dem Erfahrungsaustausch dienen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) ermöglicht die kostenfreie Nutzung aller Angebote von Mittelstand-Digital.
Der DLR Projektträger begleitet im Auftrag des BMWi die Kompetenzzentren fachlich und sorgt für eine bedarfs- und mittelstandsgerechte Umsetzung der Angebote. Das Wissenschaftliche Institut für Infrastruktur und Kommunikationsdienste (WIK) unterstützt mit wissenschaftlicher Begleitung, Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit.
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Umsetzungsprojekte
Auto-ID , Leistung bringen! , Produktion & Logistik

Digitale Logistikprozesse im Kosmetikhandel

Die Ziele des gemeinsamen Projektes mit dem Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Chemnitz sind die Steigerung der Effizienz bei den internen Logistikabläufen und eine Erhöhung der Transparenz im Unternehmen.

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Aktuelles
Auto-ID , Leistung bringen! , Produktion & Logistik

Kick-Off des Umsetzungsprojektes mit IONTO Health & Beauty GmbH

Aufgrund der aktuellen Umstände fand der Kick-Off des Umsetzungsprojekts mit der IONTO Health & Beauty GmbH virtuell statt. Im ersten Schritt des Vorhabens wird das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Chemnitz gemeinsam mit dem Unternehmen die vorhandenen Logistikdaten sowie die dazugehörigen Prozesse und Systeme bei der Warenvereinnahmung im Lager erfassen.

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Digitale Auftragsabwicklung für Hausanschlüsse

Hausanschlüsse mit digitaler Auftragsabwicklung

Ausgangssituation

Die Stadtwerke Werdau sind ein klassisches, kommunal geprägtes Versorgungsunternehmen, das alle wesentlichen Wertschöpfungsstufen abdeckt. Die Energiewende, das dynamische Marktumfeld, regulatorische Anforderungen, Datenschutz und die Digitalisierung stellen die Stadtwerke Werdau GmbH vor neue Herausforderungen. Die Kundinnen und Kunden verlangen nach einem schnellen, ortsungebundenen und intuitiven Zugang zu den Dienstleistungen der Stadtwerke.

Vorgehen

In gemeinsamen Workshops ist ein Zielrahmen aus der digitalen Strategie „Stadtwerke 4.0“ der Stadtwerke Werdau abgeleitet worden. Aus Kundensicht wurden operationalisierte Anforderungen für die Neugestaltung digitaler Prozesse definiert. Die Vorstellung und Diskussion der Ergebnisse der Ist-Analyse erfolgte in weiteren gemeinsamen Workshops. Mit einer SWOT-Analyse leitete das Team Potentiale im Sinne der oben genannten Anforderungen ab. Anschließend wurde ein neuer digitalisierter Auftragsabwicklungsprozess am Beispiel „Neuanschluss Niederspannungshausanschluss“ entwickelt sowie die funktionale Eignung verhandener Softwaresysteme untersucht und bewertet. Besonderes Augenmerk legte das Projektteam dabei auf eine konsistente und einheitliche Datenbasis, die in einer Single Source of Truth für Daten und Dokumente mündet.

||© Stadtwerke Werdau GmbH
»Die digitale Transformation bricht Wertschöpfungsgrenzen und gewohnte Geschäftsmodelle auf. Stadtwerke müssen zu digitalen Unternehmen werden. Gemeinsam mit dem Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Chemnitz haben die Stadtwerke Werdau erfolgreich die ersten Schritte gemeistert.«

Marco Förster,
Stadtwerke Werdau GmbH

Ergebnis

Mit der Integration vorhandener Softwarelösungen in den Prozessablauf konnten neue digitale Angebote, wie die papierlose Beantragung eines Niederspannungshausanschlusses, über die Homepage realisiert werden. Die softwareseitige Implementierung des nachgelagerten Prozesses wurde durch die Modellierung des Wunschprozesses vorbereitet und mit den Softwarehäusern abgestimmt. Im Resultat wird der Prozess papierlos und es erfolgt eine automatische Bereitstellung von Daten für nachgelagerte Prozesse, wie z. B. der Materialwirtschaft.

Nutzen digitaler Prozesse und Produkte

  • schneller, ortsunabhängiger und intuitiver Zugang zu Dienstleistungen
  • vollständige Transparenz der Prozesse im Sinne der Nachverfolgbarkeit des Bearbeitungsstandes
  • Verringerung der Durchlaufzeit

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Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Chemnitz gehört zu Mittelstand-Digital. Mit Mittelstand-Digital unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die Digitalisierung in kleinen und mittleren Unternehmen und dem Handwerk.

Was ist Mittelstand-Digital?
Mittelstand-Digital informiert kleine und mittlere Unternehmen über die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung. Die geförderten Kompetenzzentren helfen mit Expertenwissen, Demonstrationszentren, Best-Practice-Beispielen sowie Netzwerken, die dem Erfahrungsaustausch dienen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) ermöglicht die kostenfreie Nutzung aller Angebote von Mittelstand-Digital.
Der DLR Projektträger begleitet im Auftrag des BMWi die Kompetenzzentren fachlich und sorgt für eine bedarfs- und mittelstandsgerechte Umsetzung der Angebote. Das Wissenschaftliche Institut für Infrastruktur und Kommunikationsdienste (WIK) unterstützt mit wissenschaftlicher Begleitung, Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit.
Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de

 

Umsetzungsprojekte
Alles Unternehmen! , Geschäftsmodelle & -strategien , Prozessmanagement

Digitalisierung des Geschäftsprozesses „Stadtwerke 4.0“

Die Ziele des gemeinsamen Projektes mit dem Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Chemnitz sind die Schaffung der Voraussetzungen zur Digitalisierung sowie die Digitalisierung der technischen Auftragsabwicklung und eine Erhöhung der Transparenz im Unternehmen.

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Aktuelles
Alles Unternehmen! , Geschäftsmodelle & -strategien , Prozessmanagement

Hausanschlüsse mit digitaler Auftragsabwicklung

In den letzten fünf Monaten wurde gemeinsam mit den Stadtwerken Werdau ein Umsetzungsprojekt realisiert. In gemeinsamen Workshops ist ein Zielrahmen aus der digitalen Strategie „Stadtwerke 4.0“ der Stadtwerke Werdau abgeleitet worden.

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Erarbeitung einer Prozessdarstellung im Prüfmittelmanagement

Erarbeitung einer Prozessdarstellung im Prüfmittelmanagement

Ausgangssituation

Die TriboPlast GmbH mit Sitz in Chemnitz ist ein junges, aufstrebendes Unternehmen, das auf Kunststofftribologie spezialisiert ist. Die Leistungen umfassen neben tribologischen Untersuchungen von Kunststoffen und Kunststoffbaugruppen auch Reibungs- und Verschleißprüfungen sowie Beratungen zur tribologischen Optimierung von Kunststoffen, Bauteilen und der Kunststoffauswahl. Im Rahmen eines Digitalisierungsprojektes unterstütze das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Chemnitz das Unternehmen im Bereich des Prozessmanagements.

Vorgehen

In einem ersten Beratungstermin wurden die Rahmenbedingungen abgesteckt und eine gemeinsame Vision entwickelt. Ziel des Unternehmens war die Umsetzung und Anwendung einer nach DIN EN ISO 9001 spezifizierten Prozessbeschreibung. Zu Projektbeginn lagen noch keine Darstellungen von Prozessschemata vor, die im Unternehmen verfolgt werden. Um die Grundlage für eine Entscheidungsbasis zu schaffen, wurden daher verschiedene Möglichkeiten zur prozessualen Darstellung aufgezeigt. Zusätzlich wurden die genauen Anforderungen der DIN­‑Norm spezifiziert, insbesondere im Bereich des Prüfmittelmanagements. Basierend auf dem gewählten Darstellungsmodell der Prozesse bereitete das Kompetenzzentrum im nächsten Schritt ein Online-Whiteboard vor, welches in einem nachfolgenden Termin gemeinsam mit Vertretern des Unternehmens befüllt wurde. So entstand anhand eines Beispielprozesses eine Visualisierung der einzelnen Arbeitsschritte, Verantwortlichkeiten und zu erstellenden Dokumente sowie eine Identifikation kritischer Schnittstellen. Zum Abschlusstermin wurden weiterführende Fragen diskutiert und die Übertragbarkeit der Darstellungsform auf weitere Prozesse geprüft.

||© ICM e. V.

Ergebnis

Als Ergebnis des Projektes ging ein idealisiertes Prozessmodell hervor, welches den Kernprozess der TriboPlast GmbH grafisch veranschaulicht. Auf Basis dieses wertvollen Erkenntnisgewinns und der Visualisierung kann das Unternehmen weitere Prozesse abbilden und so eine Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001 anstreben.

Nutzen einer Prozessdarstellung

  • Visualisierung der Geschäftsprozesse
  • Schaffung von Transparenz
  • verbessertes Prozessverständnis
  • Grundlage für eine Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001

Ansprechpartner

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Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Chemnitz gehört zu Mittelstand-Digital. Mit Mittelstand-Digital unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die Digitalisierung in kleinen und mittleren Unternehmen und dem Handwerk.

Was ist Mittelstand-Digital?
Mittelstand-Digital informiert kleine und mittlere Unternehmen über die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung. Die geförderten Kompetenzzentren helfen mit Expertenwissen, Demonstrationszentren, Best-Practice-Beispielen sowie Netzwerken, die dem Erfahrungsaustausch dienen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) ermöglicht die kostenfreie Nutzung aller Angebote von Mittelstand-Digital.
Der DLR Projektträger begleitet im Auftrag des BMWi die Kompetenzzentren fachlich und sorgt für eine bedarfs- und mittelstandsgerechte Umsetzung der Angebote. Das Wissenschaftliche Institut für Infrastruktur und Kommunikationsdienste (WIK) unterstützt mit wissenschaftlicher Begleitung, Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit.
Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de

Virtuelle Realität: Ein Beispiel aus der Industrie

Experimentier- und Digitalfabrik an der TU Chemnitz

Es gibt immer mehr Beispiele für virtuelle Realität. Denn der Einsatz virtueller Prototypen bringt viele Vorteile mit sich. So werden Entscheidungsprozesse beschleunigt und gleichzeitig Kosten reduziert. Das Unternehmen HÖRMANN Vehicle Engineering entwickelt Straßenbahnen, Züge und andere Schienen- und Straßenfahrzeuge. Dabei nutzt es VR-Technologien, um die Gestaltung der Innenausstattung und der Haltesysteme zu evaluieren. Auf diese Weise optimiert der Fahrzeugentwickler den Gesamteindruck, die Orientierung und die Sicherheit. Im Video (Dauer 1:30 Minuten) geben wir einen Einblick in die Arbeit mit VR.

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Nachgelesen
Augmented Reality , Menschen machen's! , Virtual Reality

Virtuelle Realität – Grundlagen für Einsteiger

Die Virtuelle Realität (VR) existiert seit Jahrzehnten. Die Technologie ist aber in den letzten Jahren erschwinglicher geworden. Lesen Sie, was VR genau ist, welche Technologien es gibt und wie VR-Systeme angewendet werden.

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Praxisbeispiel
künstliche Intelligenz , Leistung bringen!

Mit VR durch die Augen der Kunden blicken

Der Bedarf an altersgerechten Interaktionsmöglichkeiten ist groß. Mit VR können alters- und krankheitsbedingte Einschränkungen des Sichtfeldes simuliert werden. Designprozesse werden verkürzt und die Nutzererfahrung verbessert.

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Praxisbeispiel
3D , Produkte & Services , Produkte gestalten! , Virtual Reality

Virtuelle Sicherheitsunterweisung in 3D

Die Rhenus Automotive schult Fahrende von Staplern und anderen Flurförderzeugen regelmäßig und sensibilisiert sie für potenzielle Gefahrensituationen. Dafür nutzt das Unternehmen nun eine 3D-Simulation.

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Neue Förderphase: Mittelstand-Digital Zentrum Chemnitz ab 1.9.2021 für Sie da

Mit unserer Hilfe von der Idee zur digitalen Lösung

Unter dem NamenMittelstand-Digital Zentrum Chemnitz“ beginnt am 1.9.2021 eine neue Förderphase. Wir freuen uns sehr darüber, dass wir den sächsischen Mittelstand auch zukünftig bei der Einführung und Umsetzung von Digitalisierungsprojekten unterstützen können. Unsere Angebote erweitern wir um neue interessante Inhalte und Formate. Ein Beispiel ist der neue Themenschwerpunkt „Zukunft leben“ rund um das Thema Nachhaltigkeit.

Das Mittelstand-Digital Zentrum Chemnitz unterstützt KMU dabei, die Chancen der Digitalisierung zu entdecken und im eigenen Unternehmen umzusetzen. Von der Organisation interner Prozesse bis zur Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle und Strategien, stehen unsere Experten Ihnen zur Seite.
Wir geben unser Fachwissen gern an Sie weiter und begleiten Sie auch ganz gezielt in individuellen Digitalisierungsprojekten. Bei unseren vielschichtigen Veranstaltungen vermitteln wir nicht nur aktuelles Fachwissen sondern bieten auch eine Plattform zum Netzwerken.

Gemeinsam verwirklichen wir die Digitalisierung in Sachsen und machen weiter Betrieb.

Ihr Ansprechpartner in Digitalisierungsfragen:

Marco Franke
+49 371 531-36023

 

Modulare AR-Apps zur Anlageninstandhaltung

 

Modulare AR-Apps zur Anlageninstandhaltung

Ausgangssituation

Für Partner und Kunden der CE cideon engineering GmbH & Co KG stellt es eine Herausforderung dar, technische Dokumentationen in unterschiedlichsten Einsatzgebieten für Anwender vor Ort leicht zugänglich zu machen. Diese sind meist nur in Papierform vorhanden, aufgrund der rauen Umgebung aber nur wenig praktikabel. Hier kann durch den Einsatz von mobilen Endgeräten und von Augmented Reality (AR) eine Verbesserung erzielt werden. Aufwandsarme Entwicklung kann über Baukastensysteme realisiert werden, jedoch sind diese eingeschränkt in ihren Funktionen. Zu diesem Zweck sollen gemeinsam verschiedene Umgebungen prototypisch erprobt werden.

Vorgehen

Anhand eines einfachen Prozesses zur Instandhaltung einer Anlage testeten wir verschiedene Endgeräte zur Darstellung sowie Umgebungen zur Erstellung von AR-Anwendungen. Zum einen wurde für eine AR-Brille eine entsprechende Anwendung entworfen, die auch ohne Sichtkontakt zum AR-Marker funktioniert. Zum anderen entwickelten wir Anwendungen für mobile Endgeräte. Aufgrund der starken Einschränkung der AR-Funktion bei Simplifier erstellten wir mit Babylon.js eine auf WebXR basierende AR-Anwendung für den mobilen Anwendungsfall. Cideon entwickelte parallel dazu erfolgreich mit Unity. Diese Anwendung ist ebenfalls für verschiedene mobile Endgeräte nutzbar.

Filterkorb reinigen ||© CE cideon engineering GmbH & Co. KG
Filterkorb anheben ||© Fraunhofer IWU

»Die gemeinsamen Arbeiten und der Erfahrungsaustausch während der Umsetzung der AR-Anwendungen haben uns geholfen, die Vor- und Nachteile der zur Verfügung stehenden Frameworks für unsere zukünftigen Entwicklungsprozesse abzuschätzen.«

Ronny Genge,
Leiter Technik-Kommunikation der CE cideon engineering GmbH & Co KG

Ergebnis

In beiden prototypischen AR-Anwendungen werden die Workflows für den Anwendungsfall industrielle Waschanlage repräsentiert und analoge Dokumentationen durch AR eingespart. Des Weiteren können durch die gemachten Erfahrungen mit den verwendeten Technologien AR-Projekten in Zukunft schneller umgesetzt werden. Die Konzentration soll dabei zunächst auf der Umsetzung mit Unity liegen, da hier der kompletteste Baukasten vorhanden ist. Die Entwicklungen von WebXR sollen dennoch weiterverfolgt werden, da dort zukünftig große Fortschritte und somit Vereinfachungen für die Entwicklung von AR-Anwendungen zu erwarten sind.

Nutzen von AR in der Anlageninstandhaltung

  • Vereinfachung von Workflows zur Entwicklung von AR-Applikationen
  • Einsparung analoger Dokumentationen beim Kunden
  • Entscheidungsfindung für eine zukünftige Entwicklungstechnologie wurde vereinfacht

Ansprechpartner

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Weitere Informationen

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Chemnitz gehört zu Mittelstand-Digital. Mit Mittelstand-Digital unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die Digitalisierung in kleinen und mittleren Unternehmen und dem Handwerk.

Was ist Mittelstand-Digital?
Mittelstand-Digital informiert kleine und mittlere Unternehmen über die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung. Die geförderten Kompetenzzentren helfen mit Expertenwissen, Demonstrationszentren, Best-Practice-Beispielen sowie Netzwerken, die dem Erfahrungsaustausch dienen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) ermöglicht die kostenfreie Nutzung aller Angebote von Mittelstand-Digital.
Der DLR Projektträger begleitet im Auftrag des BMWi die Kompetenzzentren fachlich und sorgt für eine bedarfs- und mittelstandsgerechte Umsetzung der Angebote. Das Wissenschaftliche Institut für Infrastruktur und Kommunikationsdienste (WIK) unterstützt mit wissenschaftlicher Begleitung, Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit.
Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de

Umsetzungsprojekte
Augmented Reality , Produkte gestalten!

Modulare AR-Applikation zur Anlageninstandhaltung

Unterschiedliche Einsatzgebiete und Umgebungsbedingungen erschweren den Einsatz papiergebundener Dokumentationen technischer Prozesse und Abläufe. Der Einsatz von AR-Technologien bietet Möglichkeiten gezielter auf wechselnde Anforderungen zu reagieren.

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Aktuelles
Augmented Reality , Produkte gestalten!

Kick-Off zum Umsetzungsprojekt „Modulare AR-Applikation zur Anlageninstandhaltung“

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Chemnitz begleitet die CE cideon engineering GmbH & Co. KG bei der Umsetzung einer AR-Anwendung für Service-Dienstleistungen.

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Aktuelles
Augmented Reality , Produkte gestalten!

Projektabschluss: Modulare Augmented-Reality-Applikation zur Anlageninstandhaltung

Checklisten, Montageanweisungen oder Qualitätsdokumente sind oft nur in Papierform vorhanden. Hier kann durch den Einsatz von mobilen Endgeräten und von Augmented Reality (AR) eine Verbesserung erzielt werden.

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E-Learning erfolgreich einführen

Experimentier- und Digitalfabrik an der TU Chemnitz

Der große Vorteil von E-Learning liegt in der Flexibilität. Der Nutzer entscheidet, wann er die Angebote nutzt und von welchem Ort aus. Im Video (3 Minuten) gehen wir auf die Vorteile für Lehrende und Lernende ein und stellen Anwendungsgebiete im Unternehmen vor. Außerdem geben wir Tipps, was sie beachten sollten, wenn sie über den Einsatz von E-Learning nachdenken.

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Nachgelesen
Fachkräfte & Qualifizierung , Menschen machen's!

E-Learning im Unternehmen

Das Einbinden von E‑Learning‑Methoden (elektronisch unterstütztes Lernen) bietet Betrieben eine Möglichkeit, Mitarbeiter*innen effektiv bei Lernprozessen zu unterstützen. Vor allem im Bereich der innerbetrieblichen Fort- und Weiterbildung bieten E-Learning-Anwendungen eine wirksame Ergänzung zu konventionellen Lehrmethoden.

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Nachgelesen
Fachkräfte & Qualifizierung , Menschen machen's!

Hybride Lernformate

Virtuelle und reale Welt sind zunehmend miteinander vernetzt. Auch im Bildungsbereich hat dies Auswirkungen. Erfahren Sie, welche Chancen Hybride Lernformate für die Weiterbildung bieten.

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Abschluss des Digitalisierungsprojektes mit Beldrive Engineering GmbH

Das Digitalisierungsprojekt der Firma Beldrive Engineering GmbH gemeinsam mit dem ICM – Insti-tut Chemnitzer Maschinen- und Anlagenbau e. V. hatte das Ziel, Automatisierungspotenziale für die Elektromotorenendmontage in Kleinserie zu identifizieren und zu bewerten.
Der aktuelle Zustand der manuellen Endmontage von Elektromotoren wurde ausgehend von einer Betrachtung des Produktspektrums und der räumlichen sowie technischen Gegebenheiten im Hinblick auf die zeitlichen und ablauforganisatorischen Zusammenhänge analysiert. Die Endmontage der kundenindividuell konfigurierten Elektromotoren erfolgt im Grunde im „One piece Flow“ und ist zudem aufgrund der geringen Fertigungstiefe, kleinen Stückzahlen und einer erheblichen Komplexität des Zuliefernetzwerkes durch lange Lieferzeiten geprägt.
Im Ergebnis des Digitalisierungsprojektes wurden grundlegende Bedingungen für die Erschließung der Automatisierungspotenziale, die für sämtliche Montageoperationen existieren, erarbeitet und diskutiert. Während die prinzipielle technische Machbarkeit für eine Automation gegeben ist, erfordert das dafür notwendige Investment erheblich höhere Stückzahlen. Basis für diesen Weg ist eine systematische Reorganisation und Erweiterung der manuellen Endmontage, die ab einer bestimmten Stückzahl sukzessive zu automatisieren ist. Ein vollautomatischer Endzustand der Elektromotorenmontage ist technisch realisierbar.

Weitere Fragen beantwortet Ihnen gern:

Umsetzungsprojekte
Leistung bringen! , Produktion & Logistik

Automatisierungspotenziale für die Elektromotorenmontage in Kleinserie

Das wesentliche Ziel des Projektes ist die Ermittlung von Automatisierungspotenzialen und Möglichkeiten einer erweiterten Fertigungstiefe.

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Aktuelles
Leistung bringen! , Produktion & Logistik

Kick-Off des Umsetzungsprojektes zur Konzeption eines gestuft ausbaubaren Produktionssystems für Elektromotoren mit variablen Automatisierungsgrad

Das Umsetzungsprojekt der Firma Beldrive Engineering GmbH gemeinsam mit dem ICM - Institut Chemnitzer Maschinen- und Anlagenbau e.V. hat begonnen. Das wesentliche Ziel des Projektes ist die Ermittlung von Automatisierungspotenzialen.

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User Experience & User Interface: ein Überblick

User Experience & User Interface: ein Überblick

Erik Hunold

In diesem Nachgelesen zum Thema User Experience & User Interface (UX/UI) erläutern wir Ihnen die Unterschiede der beiden Begriffe, was sich genau dahinter verbirgt und warum diese im Produktdesign so wichtig sind.

User Experience (UX) begleitet uns tagtäglich und übt einen großen Einfluss auf unsere Entscheidungen aus. Darüber hinaus kann die User Experience auch einen Einfluss auf den Geschäftserfolg haben. In Onlineshops beispielsweise wirkt sich eine gute UX positiv auf die Conversion Rate aus. Die Conversion Rate (deutsch Konversion, Umwandlung) gibt das Verhältnis von Seitenbesuchern zu Kaufabschlüssen bzw. kaufenden Kunden an. Um diesen Kaufabschluss zu ermöglichen, benötigt es ein passendes, gut gestaltetes User Interface (UI). Was genau das bedeutet und wie beide Konzepte ineinander greifen, wird nachfolgend genauer erläutert.

|| © Iginti GmbH
Abbildung 1: Unterschied zwischen UX- und UI-Design[1]

Beispiel:

Tim sitzt am Computer und ist online auf der Suche nach Schuhen. Über eine Suchmaschine sucht er also nach dem Suchbegriff “Schuhe online kaufen”. Eines der ersten Ergebnisse der Suchanfrage bekommt die größte Aufmerksamkeit, da sowohl Titel als auch Beschreibung richtig formatiert sind und dementsprechend den Impuls auslösen, das Suchergebnis aufzurufen.

Der nun folgende Schritt wird von den allerwenigsten Menschen aktiv wahrgenommen, obwohl er essenziell wichtig dafür ist, ob ein Besucher auf der Website bleibt, oder nicht – die Ladezeit. Wenn sich die Website nicht nach wenigen Sekunden bzw. Sekundenbruchteilen fertig aufgebaut hat, springen die meisten Menschen wieder ab und wählen eine andere Website. Die User Experience beginnt daher schon bevor der Nutzer überhaupt auf der Website ankommt.

Nun ist Tim auf der Website und verfolgt nach wie vor das Ziel, Schuhe zu kaufen. Dementsprechend sollte zu Beginn sofort ersichtlich sein, worum es auf der Website bzw. in diesem Fall dem Onlineshop geht, nämlich Schuhe. Je intuitiver Tim durch die Kategorieseiten navigieren kann, desto schneller wird er an sein Ziel kommen und Schuhe kaufen. Die dafür oftmals verwendeten “Breadcrumbs” helfen dabei, die Navigation besser nachvollziehen zu können.

Abbildung 2: Breadcrumb-Navigation am Beispiel der OTTO Website[2]

Das User Interface

Der Mensch hat viele verschiedene Wege gefunden, um kommunikativ Informationen zu übermitteln. Das dabei wohl bekannteste Mittel ist die Sprache. Die natürliche Sprache hilft uns Menschen seit vielen Jahrtausenden, uns untereinander zu verständigen. Maschinen wie beispielsweise Computer sprechen allerdings eine andere Sprache als wir. Um also eine Maschine bedienen zu können, benötigen wir eine Schnittstelle, die zwischen den maschinellen Funktionsweisen und uns Menschen vermittelt. Am Beispiel unseres Schuhkäufers Tim werden also komplexe Rechenvorgänge in für uns verständliche und klickbare Elemente übersetzt, die einen eindeutigen Befehl mit sich führen, z. B. “Jetzt kaufen” oder “in den Warenkorb” – so genannte „Call to Action“ Interaktionen.

Ein gutes User Interface kann die komplexesten Vorgäne in einen für uns im Alltag ohne Probleme tragbaren Rahmen formen. Dabei sind verschiedene Aspekte von Bedeutung. Je nach Anwendungsgebiet gestalten sich diese unterschiedlich. Am Beispiel einer Website, wie eingangs beschrieben, kommt es dabei speziell auf folgende Aspekte an:

Farbe und Kontrast sind im UI-Design zuständig für eine grundsätzliche Erkennbarkeit der Elemente.

„White Space“ sorgt dafür, dass die verschiedenen Elemente der Website den Nutzer nicht „erschlagen“ mit einem Informationsüberfluss. Er wird auch als negative Space oder empty Space bezeichnet.

Visuelle Hierarchie beschreibt die Anordnung der Elemente hinsichtlich ihrer Wichtigkeit und damit verbunden deren Farben, Größen und Platzierungen.

Komplexität vs. Einfachheit soll darauf hinweisen, dass weniger oftmals mehr ist. Häufig wird versucht, durch einen Überfluss an verschiedenen, visuellen Designelementen (Schatten, Blinken, Animationen, usw.) besonders viel Aufmerksamkeit zu erzeugen. Dabei verhindert genau diese Herangehensweise meistens das gewünschte Ziel.

Konsistenz gibt dem Nutzer eine gleichbleibende Erfahrung und ermöglicht ein schnelleres Zurechtfinden durch vertraute Umgebung. An einem Beispiel bedeutet das: Eine Person die ausschließlich Apple Produkte nutzt, wird mir hoher Wahrscheinlichkeit Probleme damit haben, Windows- oder Android-Oberflächen zu bedienen, da die gewohnte Konsistenz der Apple Umgebung nicht vorhanden ist.

„Scale“ befasst sich mit der korrekten Größendarstellung der Inhalte innerhalb der Elemente und umfasst bspw. Schriftgrößen, Abstände, Dicke der Rahmen usw.

Typographie stellt das Schriftbild dar und sollte abhängig vom vermittelten Inhalt gewählt werden. Verspielte Inhalte können durchaus mit entsprechend verspielten Schriftarten visualisiert werden, seröse Inhalte hingegen haben oftmals Serife Schriftarten – moderne Inhalte hingegen werden aktuell zumeist mit San Serifen Schriften (französisch für “ohne Serife” oder “serifenlos”) dargestellt. Zwei bekannte Beispiele sind Times New Roman für Serife Schriftarten und Arial als Vertreter der serifenlosen Schriften.

Unterschied UX- und UI-Design
Abbildung 3: Darstellung des Unterschiedes von UX- und UI-Design[3]

Die User Experience

User Experience beschreibt und umfasst alle Ausprägungen der Eindrücke und das Erlebnis des Nutzers bei der Interaktion mit einem Produkt. Dabei verbindet man den Begriff oftmals mit der Gestaltung von Webseiten und Apps. Insgesamt ist der Begriff allerdings auf jede Art der Interaktion mit einem Produkt zu betrachten. Die User Experience hat ebenso wie die UI verschiedene Aspekte, die zu dem Gesamtergebnis hinwirken. Im Folgenden werden diese kurz umrissen.

Der erste Aspekt steht in direktem Zusammenhang mit dem UI und wird übergeordnet als Visuelles Design bezeichnet. Aus Sicht der UX liegt hierbei jedoch das Hauptaugenmerk auf dem Zusammenspiel der einzelnen visuellen Elemente wie Farbe, Bilder und Symbolen, um eine „stimmige“ und gute User Experience zu ermöglichen. Es werden also die einzelnen Teilaspekte des UI gesamtheitlich hinsichtlich ihrer Wirkung auf den Empfänger betrachtet. Daher können bereits kleine Änderungen am UI große Auswirkungen auf die UX haben und zu einem wesentlich besseren oder schlechten Nutzenerlebnis führen. In Abbildung 4 wird ersichtlich, dass das rechte Beispiel wesentlich klarer die Funktionsweise darstellt als das linke, herbeigeführt durch kleine Änderungen an der Farbgebung bzw. unterschiedlichen Buttons.

Unterschied UX- und UI-Design
Abbildung 4: Darstellung des Unterschiedes von UX- und UI-Design[4]

Oftmals vorgelagert, befasst sich die UX mit dem Bereich der Informationsarchitektur. Im Sinne dieser Bezeichnung geht es dabei um die Struktur und Organisation von Informationen. Im Kontext von Webseiten und Apps geht es dabei außerdem um ein schlüssiges Navigationskonzept des Menüs. Darüber hinaus wird sich mit der Kategorisierung und Bezeichnung von Inhalten befasst. Somit rückt zwangsläufig auch das Thema Suchmaschinenoptimierung (SEO) und dessen Verbesserung in den Fokus. Als mögliche Methode bzw. Werkzeug zur Gestaltung der Informationsarchitektur kann bspw. auf Wireframes zugegriffen werden als eine Vorstufe bzw. Teilaspekt des Prototyping (mehr zu diesem Thema in unserem Nachgelesen Von der Idee zur App).

Aktuelles, Nachgelesen
Produkte gestalten! , Usability & Design

Von der Idee zur App

Wir erklären, wie aus einer Idee eine App entstehen kann. Dabei gehen wir auf Gestaltungsrichtlinien ein und zeigen beispielhaft den Entstehungsprozess auf.

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Neben den beiden ersten Punkten spielt das Interaktionsdesign ebenfalls eine wichtige Rolle für die UX. Es fokussiert sich auf jegliche Interaktion zwischen dem Nutzer und dem Produkt, um es intuitiv und effizient bedienbar zu machen. Synonym wird die Bezeichnung der Gestaltung von Mensch-Maschine-Schnittstellen (MMS) bezeichnet. Der Forschungsbereich befasst sich daher schwerpunktmäßig mit der Erforschung von Erwartungen und Bedürfnissen von Nutzern, um anhand der daraus gewonnen Erkenntnisse die MMS zu optimieren.

Eng mit dem Interaktionsdesign verbunden ist der letzte Aspekt der UX, die Gebrauchstauglichkeit bzw. Usability. Der wichtigste Abgrenzungspunkt zu den vorangegangenen Punkten stellt die klare Zielausrichtung dar. Die Usability eines Produktes bzw. eines Teils eines Produktes zielt immer auf ein spezifisches Ziel ab, welches durch den Nutzer zu erfüllen ist. An unserem Beispiel wäre das übergeordnete Ziel der Kaufabschluss eines Schuhs . Untergeordnet könnte sich die Usability aber ebenso auf den Auswahlprozess eines passenden Schuhes oder den Bezahlprozess beziehen. Entsprechend gilt es einen klaren Nutzungskontext abzugrenzen, um die Bewertung und Tests hinsichtlich der Usability vornehmen zu können.

Fazit

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass das UI und die UX eng miteinander verbunden sind und sich direkt beeinflussen. Nichtsdestotrotz lassen sie sich voneinander abgrenzen. Dieses Nachgelesen ermöglicht es Ihnen, die Begriffe besser zu verstehen und voneinander trennen zu können. Vereinfacht lässt sich der Unterschied zwischen UX und UI wie folgt beschreiben:

Die User Experience / UX adressiert die Gefühle und Erfahrungen des Nutzers bei der Verwendung des Produktes.

Das User Interface / UI dreht sich rund um die visuellen Aspekte des Produktes und gibt der UX ein ästhetisches und ansprechendes Aussehen.

Quellen, Anmerkungen und weiterführende Literatur

  1. UX Design: Das User Experience Design für Ihren Onlineshop. https://www.igniti.de/leistungen/ux-design-agentur/
  2. Zeta Producer Blog. Breadcrumb-Navigation. 19.12.2017. https://blog.zeta-producer.com/breadcrumb-navigation/
  3. intellectsoft. ESSENTIALS: THE DIFFERENCE BETWEEN UX & UI DESIGN. 30.05.2018. https://www.intellectsoft.net/blog/the-difference-between-ui-and-ux-design/
  4. Niebla, Hannah. 10 Common UI Design Mistakes (And How To Avoid Them). 06.08.2021. https://careerfoundry.com/en/blog/ui-design/common-ui-design-mistakes/

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Autor

Erik Hunold ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur Arbeitswissenschaft & Innovationsmanagement der Technischen Universität Chemnitz. Im Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Chemnitz beschäftigt er sich mit den Themen Arbeit 4.0, moderne Arbeitswelten sowie Geschäftsmodellentwicklung und Usability.
erik.hunold@betrieb-machen.de

Weitere Informationen

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Chemnitz gehört zu Mittelstand-Digital. Mit Mittelstand-Digital unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die Digitalisierung in kleinen und mittleren Unternehmen und dem Handwerk.

Was ist Mittelstand-Digital?
Mittelstand-Digital informiert kleine und mittlere Unternehmen über die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung. Die geförderten Kompetenzzentren helfen mit Expertenwissen, Demonstrationszentren, Best-Practice-Beispielen sowie Netzwerken, die dem Erfahrungsaustausch dienen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) ermöglicht die kostenfreie Nutzung aller Angebote von Mittelstand-Digital.
Der DLR Projektträger begleitet im Auftrag des BMWi die Kompetenzzentren fachlich und sorgt für eine bedarfs- und mittelstandsgerechte Umsetzung der Angebote. Das Wissenschaftliche Institut für Infrastruktur und Kommunikationsdienste (WIK) unterstützt mit wissenschaftlicher Begleitung, Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit.
Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de

Automatisierungspotenziale für die Elektromotorenmontage in Kleinserie

Automatisierungspotenziale für die Elektromotorenmontage in Kleinserie

Ausgangssituation

Die Beldrive Engineering GmbH ist kompetenter Partner für Antriebs- und Steuerungselektronik, Synchronmotoren und -generatoren sowie Steuerungssoftware. Die Endmontage von Elektromotoren erfolgt derzeit manuell und greift auf ein komplexes und managementintensives Zuliefernetzwerk zu. Es werden mittelgroße Serien aber auch Losgröße 1 montiert. Kundenanfragen, z. B. über größere Stückzahlen, bedürfen derzeit noch einer recht langfristigen Planung. Zukünftige Herausforderungen bestehen im Konkurrenzdruck mit Fernost, dem drohenden Fachkräftemangel und der Lohnkostenentwicklung.

Vorgehen

Die aktuelle Endmontage von Elektromotoren wurde ausgehend von einer Betrachtung des Produktspektrums, einer Untersuchung der manuellen Montageprozesse und der räumlichen sowie technischen Gegebenheiten im Hinblick auf die zeitlichen und ablauforganisatorischen Zusammenhänge analysiert. Ebenfalls wurde untersucht in wieweit aus einer Erhöhung der Fertigungstiefe synergetische Effekte für die weitere Entwicklung und Automatisierung der Endmontage resultieren. Mehrere Workshops und Ortstermine dienten dabei zur Information, Datenbeschaffung und Konzeptentwicklung.

||© Beldrive Engineering GmbH

»Mit Unterstützung des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Chemnitz konnten wir die Automatisierungspotentiale unserer Elektromotoren-Endmontage identifizieren. Die Automation ermöglicht es uns, Kundenanfragen perspektivisch noch schneller und flexibler zu bedienen.«

Thomas Wagner,
Geschäftsführer Beldrive Engineering GmbH

Ergebnis

Im Ergebnis des Umsetzungsprojektes wurden grundlegende Bedingungen für die Erschließung der Automatisierungspotenziale, die für sämtliche Montageoperationen existieren, erarbeitet und diskutiert. Während die prinzipielle technische Machbarkeit für eine Automation gegeben ist, erfordert das dafür notwendige Investment erheblich höhere Stückzahlen. Basis für den Entwicklungsweg ist eine systematische Reorganisation der manuellen Endmontage, die ab einer bestimmten Stückzahl sukzessive zu automatisieren ist. Ein vollautomatischer Endzustand der Elektromotorenmontage ist technisch realisierbar.

Nutzen der Automatisierung

  • Visualisierung der Produktionsprozesse
  • Schaffung von Transparenz
  • Identifikation von Automatisierungspotenzialen
  • Systematisierung technischer Entwicklungsoptionen

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Weitere Informationen

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Chemnitz gehört zu Mittelstand-Digital. Mit Mittelstand-Digital unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die Digitalisierung in kleinen und mittleren Unternehmen und dem Handwerk.

Was ist Mittelstand-Digital?
Mittelstand-Digital informiert kleine und mittlere Unternehmen über die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung. Die geförderten Kompetenzzentren helfen mit Expertenwissen, Demonstrationszentren, Best-Practice-Beispielen sowie Netzwerken, die dem Erfahrungsaustausch dienen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) ermöglicht die kostenfreie Nutzung aller Angebote von Mittelstand-Digital.
Der DLR Projektträger begleitet im Auftrag des BMWi die Kompetenzzentren fachlich und sorgt für eine bedarfs- und mittelstandsgerechte Umsetzung der Angebote. Das Wissenschaftliche Institut für Infrastruktur und Kommunikationsdienste (WIK) unterstützt mit wissenschaftlicher Begleitung, Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit.
Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de

Umsetzungsprojekte
Leistung bringen! , Produktion & Logistik

Automatisierungspotenziale für die Elektromotorenmontage in Kleinserie

Das wesentliche Ziel des Projektes ist die Ermittlung von Automatisierungspotenzialen und Möglichkeiten einer erweiterten Fertigungstiefe.

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Aktuelles
Leistung bringen! , Produktion & Logistik

Kick-Off des Umsetzungsprojektes zur Konzeption eines gestuft ausbaubaren Produktionssystems für Elektromotoren mit variablen Automatisierungsgrad

Das Umsetzungsprojekt der Firma Beldrive Engineering GmbH gemeinsam mit dem ICM - Institut Chemnitzer Maschinen- und Anlagenbau e.V. hat begonnen. Das wesentliche Ziel des Projektes ist die Ermittlung von Automatisierungspotenzialen.

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Aktuelles
Leistung bringen! , Produktion & Logistik

Abschluss des Digitalisierungsprojektes mit Beldrive Engineering GmbH

Gemeinsam haben wir die Bedingungen für die Erschließung der Automatisierungspotenziale in der Elektromotorenendmontage in Kleinserie identifiziert und diskutiert.

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Abschluss des Digitalisierungsprojektes zur papierlosen Produktnachverfolgung

Das Digitalisierungsprojekt der Firma Emil Leonhardt GmbH & Co. KG gemeinsam mit dem ICM – Institut Chemnitzer Maschinen- und Anlagenbau e. V. hatte das Ziel, die wesentlichen technisch-technologischen Grundlagen für eine papierlose Produktnachverfolgbarkeit bei der Herstellung von Betonfertigteilen zu erarbeiten.
Die konkreten Anforderungen wurden über eine Analyse der innerbetrieblichen Prozesse und des korrespondierenden Informationsflusses ermittelt. Eine anschließende Machbarkeitsstudie hat ergeben, dass unter den spezifischen Umfeldbedingungen der Betonfertigteilherstellung (Staub, Feuchtigkeit, Metall, Temperaturschwankungen) der Einsatz der RFID-Technologie grundsätzlich zu empfehlen ist. Während die technische Umsetzung im Werk (Auswahl RFID-Tags, Lese- und Schreibgeräte) relativ einfach zu kalkulieren ist, fordert die Anbindung eines RFID-Systems an die bestehenden innerbetrieblichen Systeme zur Planung und Steuerung der Produktion weiteren Entwicklungsaufwand, z. B. für die Erstellung von Softwareschnittstellen.

Ergebnisse des Digitalisierungsprojektes sind neben dem Eignungsnachweis ein Fahrplan und organisatorische Empfehlungen für die angestrebte Implementierung eines RFID-Systems zur papierlo-sen, automatisierten Bauteil-Identifikation bei der Herstellung von Betonfertigteilen. Für die benötigte Softwareentwicklung wurde ein Lastenheft erarbeitet.

Weitere Fragen beantwortet Ihnen gern:

Umsetzungsprojekte
Leistung bringen! , Produktion & Logistik , RFID

Die Umsetzung einer papierlosen Produktnachverfolgung in der Betonfertigteilproduktion

Im Umsetzungsprojekt unterstützen wir das Unternehmen bei der papierlosen Produktnachverfolgbarkeit innerhalb der Produktion.

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Aktuelles
Leistung bringen! , Produktion & Logistik , RFID

Kick-Off des Umsetzungsprojektes Papierlose Betonfertigteilproduktion

Das Umsetzungsprojekt der Firma Emil Leonhardt GmbH & Co. KG gemeinsam mit dem ICM – Institut Chemnitzer Maschinen- und Anlagenbau e.V. ist gestartet. Das wesentliche Ziel des Projektes ist die papierlose Produktnachverfolgbarkeit innerhalb der Produktion.

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Papierlose Produktnachverfolgung in der Betonfertigteilproduktion

Papierlose Produktnachverfolgung in der Betonfertigteilproduktion

Ausgangssituation

Das Digitalisierungsprojekt der Firma Emil Leonhardt GmbH & Co. KG gemeinsam mit dem Partner ICM – Institut Chemnitzer Maschinen- und Anlagen-bau e. V. hatte das Ziel, die wesentlichen technisch-technologischen Grundlagen für eine papierlose Produktnachverfolgbarkeit bei der Herstellung von Betonfertigteilen zu erarbeiten. Die aktuelle Steuerung von Aufträgen in der Fertigung erfolgt über Lauf-/Begleitzettel und korrespondierende Zeichnungen. Dies schränkt nicht nur die Transparenz ein sondern birgt enormes Fehlerpotenzial und erhebliche Aufwände, insbesondere beim manuellen Rückmelden in das vorhandene ERP-System.

Vorgehen

Für die papierlose Produktnachverfolgbarkeit innerhalb der Produktion muss der Informations- und Materialfluss transparent gestaltet sein. Digitale Technologien wie RFID-Chips in den Bauteilen (z. B. Betonfertigdecken, Betonbalkone) stellen eine vielversprechende Lösungsmöglichkeit dar. Es galt jedoch zu klären, ob und wie RFID-Chips in den Bauteilen eingesetzt werden können und welche Endgeräte an welchen Stellen im Prozess benötigt werden. Auf Basis einer umfassenden internen Prozess- und Informationsflussanalyse wurden die zeitlichen und örtlichen Gegebenheiten der Fertigung identifiziert. Nach Abschluss der Analyse konnten anhand einer Soll-Prozesskette die Optimierungspotenziale aufgezeigt werden.

||© ICM e. V.

»Mit dem Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Chemnitz haben wir uns gute Möglichkeiten zur weiteren Digitalisierung in der Produktion erschlossen.«

Robert Leonhardt,
Geschäftsführer Geschäftsführer EMIL LEONHARDT GmbH & Co.KG

Ergebnis

Durch die Prozessdigitalisierung und die Bauteilidentifikation werden die Nachteile der klassischen „Zettelwirtschaft“ beseitigt. Zudem werden Arbeitszeiten und -stände in Echtzeit erfasst, was die Nachkalkulation vereinfacht und ggf. zu technologischen Optimierungen führt. Eine Machbarkeitsstudie hat ergeben, dass unter den spezifischen Umfeldbedingungen der Betonfertigteilherstellung (Staub, Feuchtigkeit, Metall, Temperaturschwankungen) der Einsatz der RFID-Technologie grundsätzlich zu empfehlen ist.

Nutzen digitalisierter Produktionsprozesse

  • Visualisierung der Produktionsprozesse
  • Schaffung von Transparenz
  • Identifikation von Automatisierungspotenzialen
  • Reduzierung der Fehlerquote

Ansprechpartner

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Weitere Informationen

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Chemnitz gehört zu Mittelstand-Digital. Mit Mittelstand-Digital unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die Digitalisierung in kleinen und mittleren Unternehmen und dem Handwerk.

Was ist Mittelstand-Digital?
Mittelstand-Digital informiert kleine und mittlere Unternehmen über die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung. Die geförderten Kompetenzzentren helfen mit Expertenwissen, Demonstrationszentren, Best-Practice-Beispielen sowie Netzwerken, die dem Erfahrungsaustausch dienen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) ermöglicht die kostenfreie Nutzung aller Angebote von Mittelstand-Digital.
Der DLR Projektträger begleitet im Auftrag des BMWi die Kompetenzzentren fachlich und sorgt für eine bedarfs- und mittelstandsgerechte Umsetzung der Angebote. Das Wissenschaftliche Institut für Infrastruktur und Kommunikationsdienste (WIK) unterstützt mit wissenschaftlicher Begleitung, Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit.
Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de

Aktuelles
Leistung bringen! , Produktion & Logistik , RFID

Kick-Off des Umsetzungsprojektes Papierlose Betonfertigteilproduktion

Das Umsetzungsprojekt der Firma Emil Leonhardt GmbH & Co. KG gemeinsam mit dem ICM – Institut Chemnitzer Maschinen- und Anlagenbau e.V. ist gestartet. Das wesentliche Ziel des Projektes ist die papierlose Produktnachverfolgbarkeit innerhalb der Produktion.

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Umsetzungsprojekte
Leistung bringen! , Produktion & Logistik , RFID

Die Umsetzung einer papierlosen Produktnachverfolgung in der Betonfertigteilproduktion

Im Umsetzungsprojekt unterstützen wir das Unternehmen bei der papierlosen Produktnachverfolgbarkeit innerhalb der Produktion.

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Aktuelles
Leistung bringen! , Produktion & Logistik , RFID

Abschluss des Digitalisierungsprojektes zur papierlosen Produktnachverfolgung

Im Digitalisierungsprojekt wurde die Machbarkeit des Einsatzes von RFID-Technologie zur papierlosen Produktnachverfolgbarkeit im spezifischen Umfeld der Betonfertigteilproduktion untersucht.

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Mit VR durch die Augen der Kunden blicken

Mit VR durch die Augen der Kunden blicken

Ausgangssituation

Der Fahrzeugentwickler Hörmann Vehicle Engineering am Standort Chemnitz begleitet Kunden durch die gesamte Entwicklungsprozesskette für Schienen-, Straßen- und Spezialfahrzeuge. Innerhalb dieses Prozesses sind in enger Kooperation zwischen Entwickler, Hersteller und Kunden, sowie weiteren Akteuren, eine Vielzahl von Entscheidungen zu treffen. Bei der Konzeption moderner Schienenfahrzeugprojekte wurde außerdem eine hohe Nachfrage nach altersgerechten Interaktionsmöglichkeiten, welche die Einschränkungen dieser Personengruppen berücksichtigen, identifiziert. Speziell hinsichtlich Einschränkungen des Sichtfeldes sollen daher bedarfsgerechte Lösungen integriert werden.

Vorgehen

Nach dem Erstgespräch wurde in enger Kooperation eine Virtual-Reality-Simulation des Fahrzeuginterieurs einer Straßenbahn entwickelt. Das Szenario erlaubt das Design-Review an virtuellen Prototypen mit der direkten Simulation von Seheinschränkungen, um so Designentscheidungen zu unterstützen. Die Experten des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Chemnitz konnten auf eine große Vorerfahrung bei der Simulation von Alters- und Krankheitsphänomenen zurückgreifen und implementierten die Möglichkeit zur Simulation von Augenerkrankungen, wie Hyperopie oder Makuladegeneration. Darüber hinaus lassen sich auch Oberflächenparameter und Lichter variieren.

||© TU Chemnitz

»Die kreativen Lösungen des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Chemnitz erlauben uns, die Ergonomie und Nutzererfahrungen in der Interaktion mit unseren Fahrzeugen zu verbessern und somit die Akzeptanz dieses umweltfreundlichen Transportmittels zu steigern.«

Daniela Heger,
Industriedesignerin HÖRMANN Vehicle Engineering GmbH

Ergebnis

Die prototypische Anwendung konnte in der Evaluation den Nutzen solcher Systeme demonstrieren. Eine Integration dieser und weiterer Simulationsmöglichkeiten in den Regelbetrieb ist angedacht. Ein angefertigter Videotrailer für den Einsatz auf Messen oder in der Kundenkommunikation transportiert die Vorteile dieses Systems.

Nutzen von Virtual Reality im Designprozess

  • Simulation verschiedener Szenarien für Sichtbehinderungen innerhalb virtueller Prototypen von Schienenfahrzeugen
  • Alters- und Krankheitsphänomene erlebbar machen
  • Reduktion von Design-Iterationen und realen Prototypen
  • Verbesserung der Nutzererfahrung der Endkunden

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Weitere Informationen

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Chemnitz gehört zu Mittelstand-Digital. Mit Mittelstand-Digital unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die Digitalisierung in kleinen und mittleren Unternehmen und dem Handwerk.

Was ist Mittelstand-Digital?
Mittelstand-Digital informiert kleine und mittlere Unternehmen über die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung. Die geförderten Kompetenzzentren helfen mit Expertenwissen, Demonstrationszentren, Best-Practice-Beispielen sowie Netzwerken, die dem Erfahrungsaustausch dienen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) ermöglicht die kostenfreie Nutzung aller Angebote von Mittelstand-Digital.
Der DLR Projektträger begleitet im Auftrag des BMWi die Kompetenzzentren fachlich und sorgt für eine bedarfs- und mittelstandsgerechte Umsetzung der Angebote. Das Wissenschaftliche Institut für Infrastruktur und Kommunikationsdienste (WIK) unterstützt mit wissenschaftlicher Begleitung, Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit.
Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de

 

Umsetzungsprojekte
Produkte gestalten! , Virtual Reality

Virtual Reality zur Bemusterung von Fahrzeuginterieur

Für die virtuelle Bemusterung von Straßenbahn-Innenräumen werden zunächst geeignete 3D-Modelle erstellt. Die anschließende virtuelle Begehung wird als Video aufgezeichnet. Zukünftigen Kundenkontakten kann so ein noch realistischerer Eindruck des Interieur-Designs vermittelt werden.

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Aktuelles
Produkte gestalten! , Virtual Reality

Projektabschluss: im Planungsprozess mit VR durch die Augen der Kunden blicken

Durch den Einsatz von VR ist es gelungen, den Planungsprozess des Fahrzeuginterieurs zu optimieren. Auch alter- oder krankheitsbedingte Seheinschränkungen können simuliert und somit von Beginn an berücksichtigt werden.

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Thema: Arbeitsrecht

Literatur

Digitale Auftragsabwicklung in der Blechbearbeitung

Digitale Auftragsabwicklung in der Blechbearbeitung

Ausgangssituation

Die Emil Wirth GmbH verfügt über mehr als 150 Jahre Erfahrung in der Blechbearbeitung und mechanischen Fertigung. Durch den vielfältigen Maschinenpark ist das Unternehmen in der Lage, eine Vielzahl unterschiedlicher Produkte zu fertigen. In den letzten Jahren versuchte das Unternehmen sein Geschäftsmodell weiter zu diversifizieren und über den Online Handel auch den Endkundenmarkt zu erschließen. Hierbei besteht die Herausforderung unter anderem darin, die internen Abläufe zu verschlanken, um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.

Vorgehen

Ausgehend von dem in Teilen schon existierenden Onlinegeschäft wurde gemeinsam analysiert, welche Prozesse für die Auftragsabwicklung notwendig sind, welche Prozessschritte an die Leistungserstellung geknüpft sind und wie der Einsatz eines Produktkonfigurators die internen Aufwände bei kundenindividueller Massenproduktion reduzieren kann.

Hierfür wurde auf Basis eines Typenvertreters einer Produktgruppe ein Referenzprozessmodell, ausgerichtet am Kundenprozess, in BPMN entworfen.

Zur Aufwandsreduktion wurde ein parametrisches Konstruktionsmodell für ein Produkt in Freecad entworfen. Dieses kann via Schnittstelle durch eine GUI in einem Web-Front-End durch den Kunden parametrisiert werden. Alternativ: Auf Grundlage des Modells mit den Parametern zum Materialbedarf, den Schnittlängen am Laser und den internen Kostensätzen, wird eine genauere und schnellere Rückmeldung über den Preis des Produktes an den Kunden ermöglicht.

||© TU Chemnitz

»Zusammen mit dem Kompetenzzentrum haben wir ein Konzept zur Onlinekalkulation und automatisierten Auftragsabwicklung von vorerst einfachen Blechteilen erarbeitet. Derartige Lösungen werden mit Sicherheit in der Zukunft auch für den B2B Bereich interessant. Bei der Umsetzung werden wir auf die Erfahrungen aus dem gemeinsamen Projekt zurückgreifen können.«

Patrick Voigt,
Geschäftsführer Emil Wirth Maschinenbau GmbH

Ergebnis

Ausgehend von der gemeinsamen Analyse und der Auswahl einer Produktgruppe für die prototypische Umsetzung wurde ein Prototyp für den Konfigurator entworfen. Einerseits können Kunden damit ein Produkt an ihre spezifischen Anforderungen anpassen. Anderseits entstehen für das Unternehmen selbst wichtige Informationen in Form technischer Zeichnungen, um mit der innerbetrieblichen Leistungserstellung zu beginnen.

Nutzen der prototypischen digitalen Auftragsabwicklung

  • Referenzprozessmodell mit den spezifischen Systemschnittstellen für ein IT-Lastenheft
  • interne Aufwandsreduktion
  • Kundenbindung und -gewinnung durch kundenindividuelle Produkte

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Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Chemnitz gehört zu Mittelstand-Digital. Mit Mittelstand-Digital unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die Digitalisierung in kleinen und mittleren Unternehmen und dem Handwerk.

Was ist Mittelstand-Digital?
Mittelstand-Digital informiert kleine und mittlere Unternehmen über die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung. Die geförderten Kompetenzzentren helfen mit Expertenwissen, Demonstrationszentren, Best-Practice-Beispielen sowie Netzwerken, die dem Erfahrungsaustausch dienen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) ermöglicht die kostenfreie Nutzung aller Angebote von Mittelstand-Digital.
Der DLR Projektträger begleitet im Auftrag des BMWi die Kompetenzzentren fachlich und sorgt für eine bedarfs- und mittelstandsgerechte Umsetzung der Angebote. Das Wissenschaftliche Institut für Infrastruktur und Kommunikationsdienste (WIK) unterstützt mit wissenschaftlicher Begleitung, Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit.
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Aktuelles
Produkte & Services , Produkte gestalten! , Prozessmanagement

Kick-Off des Umsetzungsprojektes mit Emil Wirth Maschinenbau GmbH

Der Kick-Off des Umsetzungsprojekts mit der Emil Wirth Maschinenbau GmbH fand aufgrund der aktuellen Umstände virtuell statt. Im ersten Schritt des Vorhabens wird das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Chemnitz gemeinsam mit dem Unternehmen die vorhandenen Produktionsdaten sowie die dazugehörigen Prozesse und Systeme bei der Angebotserstellung im Unternehmen analysieren.

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Umsetzungsprojekte
Produkte & Services , Produkte gestalten! , Prozessmanagement

Digitalisierung des Angebotsprozesses durch Produktkonfigurator

Die Ziele des gemeinsamen Projektes mit dem Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Chemnitz sind die Steigerung der Effizienz bei der Angebotserstellung und eine Erhöhung der Transparenz im Unternehmen.

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Aktuelles
Produkte & Services , Produkte gestalten! , Prozessmanagement

Produktkonfigurator für Blechbauteile nimmt Form an

Ziel des Umsetzungsprojektes ist ein Produktkofigurator, mit dem die innerbetrieblichen Aufwendungen für die Angebotserstellung und Arbeitsvorbereitung reduziert werden können.

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Digitale Logistikprozesse im B2B-Kosmetikhandel

Digitale Logistikprozesse im B2B-Kosmetikhandel

Ausgangssituation

Die IONTO Health & Beauty GmbH bietet ein breites Programm innovativer und praxistauglicher Produkte für Wellness, Kosmetik und Fußpflege – von Geräten sowie Behandlungsstühlen und -liegen über Verbrauchsmaterialien bis zu kompletten Kabinenausstattungen. Am Standort Nischwitz befindet sich eines von mehreren Versandlagern des mittelständischen Unternehmens. In diesem werden sowohl die in der Unternehmensgruppe produzierten, aber auch weitere Produkte für die Kunden vorgehalten, auftragsgerecht kommissioniert und versandt.

Vorgehen

In gemeinsamen Workshops wurden die Prozesse im Lager analysiert und modelliert. Aus dem digitalen Prozessmodell wurden Ansatzpunkte für die Verschlankung, Automatisierung aber auch den Einsatz von digitalen Assistenzsystemen für die Beschäftigten in der internen Logistik abgeleitet. Die verschiedenen Ideen wurden dann im Team auf deren zukünftigen Nutzen bewertet. Zwei Ansätze wurden daraufhin weiterverfolgt. Zur Automatisierung wurde der Einsatz einer Lagerlift Lösung untersucht, die an die vorhandenen Systeme zur Auftragsabwicklung angeschlossen ist. Eine MTM-gestützte Grobplanung, gekoppelt mit Methoden der Investitionsrechnung, ermöglichte die Vergleichbarkeit zwischen Ist- und Soll Zustand. Für die weitere interne Prozessverbesserung wurde ein Kommissionsassistent konzeptioniert und prototypisch mittels eines Raspberry Pi und einem Industrie-Tablet umgesetzt.

||© IONTO Healt & Beauty GmbH
»Mit Hilfe des Kompetenzzentrums konnten wir die ersten Schritte in Richtung Digitale Logistik gehen: nach einer umfangreichen Analyse wurden die wichtigsten Geschäftsprozesse optimiert und prototypisch digitalisiert. Weitere Potentiale wurden identifiziert und können nun mit den Dienstleistern in Angrif genommen werden.«

Susann Eichler,
IONTO Health & Beauty GmbH

Ergebnis

Auf Basis der Analyse entstand ein digitales Prozessmodell der Intralogistik mit den jeweiligen Aktivitäten der Beschäftigten und den IT-Systemen. Daraus wurden Ansätze zur Digitalisierung dieser Prozesse abgeleitet. Für die Automatisierung der Lagerung der C-Teile wurde mit dem Unternehmen ein Vorgehensmodell und Bewertungskonzept entwickelt. Die weitere Digitalisierung in Form eines Kommissionsassistenten konnte prototypisch umgesetzt werden.

Nutzen digitaler Logistikprozesse

  • digitales Prozessmodell der internen Logistik
  • Bewertungsmodell & Vorgehen für den Einsatz automatisierter Lagerlift Systeme
  • Prototyp des digitalen Kommissionsassistenten für die Beschäftigten

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Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Chemnitz gehört zu Mittelstand-Digital. Mit Mittelstand-Digital unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die Digitalisierung in kleinen und mittleren Unternehmen und dem Handwerk.

Was ist Mittelstand-Digital?
Mittelstand-Digital informiert kleine und mittlere Unternehmen über die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung. Die geförderten Kompetenzzentren helfen mit Expertenwissen, Demonstrationszentren, Best-Practice-Beispielen sowie Netzwerken, die dem Erfahrungsaustausch dienen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) ermöglicht die kostenfreie Nutzung aller Angebote von Mittelstand-Digital.
Der DLR Projektträger begleitet im Auftrag des BMWi die Kompetenzzentren fachlich und sorgt für eine bedarfs- und mittelstandsgerechte Umsetzung der Angebote. Das Wissenschaftliche Institut für Infrastruktur und Kommunikationsdienste (WIK) unterstützt mit wissenschaftlicher Begleitung, Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit.
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Umsetzungsprojekte
Auto-ID , Leistung bringen! , Produktion & Logistik

Digitale Logistikprozesse im Kosmetikhandel

Die Ziele des gemeinsamen Projektes mit dem Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Chemnitz sind die Steigerung der Effizienz bei den internen Logistikabläufen und eine Erhöhung der Transparenz im Unternehmen.

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Aktuelles
Auto-ID , Leistung bringen! , Produktion & Logistik

Kick-Off des Umsetzungsprojektes mit IONTO Health & Beauty GmbH

Aufgrund der aktuellen Umstände fand der Kick-Off des Umsetzungsprojekts mit der IONTO Health & Beauty GmbH virtuell statt. Im ersten Schritt des Vorhabens wird das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Chemnitz gemeinsam mit dem Unternehmen die vorhandenen Logistikdaten sowie die dazugehörigen Prozesse und Systeme bei der Warenvereinnahmung im Lager erfassen.

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Digitale Auftragsabwicklung für Hausanschlüsse

Hausanschlüsse mit digitaler Auftragsabwicklung

Ausgangssituation

Die Stadtwerke Werdau sind ein klassisches, kommunal geprägtes Versorgungsunternehmen, das alle wesentlichen Wertschöpfungsstufen abdeckt. Die Energiewende, das dynamische Marktumfeld, regulatorische Anforderungen, Datenschutz und die Digitalisierung stellen die Stadtwerke Werdau GmbH vor neue Herausforderungen. Die Kundinnen und Kunden verlangen nach einem schnellen, ortsungebundenen und intuitiven Zugang zu den Dienstleistungen der Stadtwerke.

Vorgehen

In gemeinsamen Workshops ist ein Zielrahmen aus der digitalen Strategie „Stadtwerke 4.0“ der Stadtwerke Werdau abgeleitet worden. Aus Kundensicht wurden operationalisierte Anforderungen für die Neugestaltung digitaler Prozesse definiert. Die Vorstellung und Diskussion der Ergebnisse der Ist-Analyse erfolgte in weiteren gemeinsamen Workshops. Mit einer SWOT-Analyse leitete das Team Potentiale im Sinne der oben genannten Anforderungen ab. Anschließend wurde ein neuer digitalisierter Auftragsabwicklungsprozess am Beispiel „Neuanschluss Niederspannungshausanschluss“ entwickelt sowie die funktionale Eignung verhandener Softwaresysteme untersucht und bewertet. Besonderes Augenmerk legte das Projektteam dabei auf eine konsistente und einheitliche Datenbasis, die in einer Single Source of Truth für Daten und Dokumente mündet.

||© Stadtwerke Werdau GmbH
»Die digitale Transformation bricht Wertschöpfungsgrenzen und gewohnte Geschäftsmodelle auf. Stadtwerke müssen zu digitalen Unternehmen werden. Gemeinsam mit dem Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Chemnitz haben die Stadtwerke Werdau erfolgreich die ersten Schritte gemeistert.«

Marco Förster,
Stadtwerke Werdau GmbH

Ergebnis

Mit der Integration vorhandener Softwarelösungen in den Prozessablauf konnten neue digitale Angebote, wie die papierlose Beantragung eines Niederspannungshausanschlusses, über die Homepage realisiert werden. Die softwareseitige Implementierung des nachgelagerten Prozesses wurde durch die Modellierung des Wunschprozesses vorbereitet und mit den Softwarehäusern abgestimmt. Im Resultat wird der Prozess papierlos und es erfolgt eine automatische Bereitstellung von Daten für nachgelagerte Prozesse, wie z. B. der Materialwirtschaft.

Nutzen digitaler Prozesse und Produkte

  • schneller, ortsunabhängiger und intuitiver Zugang zu Dienstleistungen
  • vollständige Transparenz der Prozesse im Sinne der Nachverfolgbarkeit des Bearbeitungsstandes
  • Verringerung der Durchlaufzeit

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Was ist Mittelstand-Digital?
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Umsetzungsprojekte
Alles Unternehmen! , Geschäftsmodelle & -strategien , Prozessmanagement

Digitalisierung des Geschäftsprozesses „Stadtwerke 4.0“

Die Ziele des gemeinsamen Projektes mit dem Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Chemnitz sind die Schaffung der Voraussetzungen zur Digitalisierung sowie die Digitalisierung der technischen Auftragsabwicklung und eine Erhöhung der Transparenz im Unternehmen.

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Aktuelles
Alles Unternehmen! , Geschäftsmodelle & -strategien , Prozessmanagement

Hausanschlüsse mit digitaler Auftragsabwicklung

In den letzten fünf Monaten wurde gemeinsam mit den Stadtwerken Werdau ein Umsetzungsprojekt realisiert. In gemeinsamen Workshops ist ein Zielrahmen aus der digitalen Strategie „Stadtwerke 4.0“ der Stadtwerke Werdau abgeleitet worden.

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Erarbeitung einer Prozessdarstellung im Prüfmittelmanagement

Erarbeitung einer Prozessdarstellung im Prüfmittelmanagement

Ausgangssituation

Die TriboPlast GmbH mit Sitz in Chemnitz ist ein junges, aufstrebendes Unternehmen, das auf Kunststofftribologie spezialisiert ist. Die Leistungen umfassen neben tribologischen Untersuchungen von Kunststoffen und Kunststoffbaugruppen auch Reibungs- und Verschleißprüfungen sowie Beratungen zur tribologischen Optimierung von Kunststoffen, Bauteilen und der Kunststoffauswahl. Im Rahmen eines Digitalisierungsprojektes unterstütze das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Chemnitz das Unternehmen im Bereich des Prozessmanagements.

Vorgehen

In einem ersten Beratungstermin wurden die Rahmenbedingungen abgesteckt und eine gemeinsame Vision entwickelt. Ziel des Unternehmens war die Umsetzung und Anwendung einer nach DIN EN ISO 9001 spezifizierten Prozessbeschreibung. Zu Projektbeginn lagen noch keine Darstellungen von Prozessschemata vor, die im Unternehmen verfolgt werden. Um die Grundlage für eine Entscheidungsbasis zu schaffen, wurden daher verschiedene Möglichkeiten zur prozessualen Darstellung aufgezeigt. Zusätzlich wurden die genauen Anforderungen der DIN­‑Norm spezifiziert, insbesondere im Bereich des Prüfmittelmanagements. Basierend auf dem gewählten Darstellungsmodell der Prozesse bereitete das Kompetenzzentrum im nächsten Schritt ein Online-Whiteboard vor, welches in einem nachfolgenden Termin gemeinsam mit Vertretern des Unternehmens befüllt wurde. So entstand anhand eines Beispielprozesses eine Visualisierung der einzelnen Arbeitsschritte, Verantwortlichkeiten und zu erstellenden Dokumente sowie eine Identifikation kritischer Schnittstellen. Zum Abschlusstermin wurden weiterführende Fragen diskutiert und die Übertragbarkeit der Darstellungsform auf weitere Prozesse geprüft.

||© ICM e. V.

Ergebnis

Als Ergebnis des Projektes ging ein idealisiertes Prozessmodell hervor, welches den Kernprozess der TriboPlast GmbH grafisch veranschaulicht. Auf Basis dieses wertvollen Erkenntnisgewinns und der Visualisierung kann das Unternehmen weitere Prozesse abbilden und so eine Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001 anstreben.

Nutzen einer Prozessdarstellung

  • Visualisierung der Geschäftsprozesse
  • Schaffung von Transparenz
  • verbessertes Prozessverständnis
  • Grundlage für eine Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001

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Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Chemnitz gehört zu Mittelstand-Digital. Mit Mittelstand-Digital unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die Digitalisierung in kleinen und mittleren Unternehmen und dem Handwerk.

Was ist Mittelstand-Digital?
Mittelstand-Digital informiert kleine und mittlere Unternehmen über die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung. Die geförderten Kompetenzzentren helfen mit Expertenwissen, Demonstrationszentren, Best-Practice-Beispielen sowie Netzwerken, die dem Erfahrungsaustausch dienen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) ermöglicht die kostenfreie Nutzung aller Angebote von Mittelstand-Digital.
Der DLR Projektträger begleitet im Auftrag des BMWi die Kompetenzzentren fachlich und sorgt für eine bedarfs- und mittelstandsgerechte Umsetzung der Angebote. Das Wissenschaftliche Institut für Infrastruktur und Kommunikationsdienste (WIK) unterstützt mit wissenschaftlicher Begleitung, Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit.
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Virtuelle Realität: Ein Beispiel aus der Industrie

Experimentier- und Digitalfabrik an der TU Chemnitz

Es gibt immer mehr Beispiele für virtuelle Realität. Denn der Einsatz virtueller Prototypen bringt viele Vorteile mit sich. So werden Entscheidungsprozesse beschleunigt und gleichzeitig Kosten reduziert. Das Unternehmen HÖRMANN Vehicle Engineering entwickelt Straßenbahnen, Züge und andere Schienen- und Straßenfahrzeuge. Dabei nutzt es VR-Technologien, um die Gestaltung der Innenausstattung und der Haltesysteme zu evaluieren. Auf diese Weise optimiert der Fahrzeugentwickler den Gesamteindruck, die Orientierung und die Sicherheit. Im Video (Dauer 1:30 Minuten) geben wir einen Einblick in die Arbeit mit VR.

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Nachgelesen
Augmented Reality , Menschen machen's! , Virtual Reality

Virtuelle Realität – Grundlagen für Einsteiger

Die Virtuelle Realität (VR) existiert seit Jahrzehnten. Die Technologie ist aber in den letzten Jahren erschwinglicher geworden. Lesen Sie, was VR genau ist, welche Technologien es gibt und wie VR-Systeme angewendet werden.

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Praxisbeispiel
künstliche Intelligenz , Leistung bringen!

Mit VR durch die Augen der Kunden blicken

Der Bedarf an altersgerechten Interaktionsmöglichkeiten ist groß. Mit VR können alters- und krankheitsbedingte Einschränkungen des Sichtfeldes simuliert werden. Designprozesse werden verkürzt und die Nutzererfahrung verbessert.

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Praxisbeispiel
3D , Produkte & Services , Produkte gestalten! , Virtual Reality

Virtuelle Sicherheitsunterweisung in 3D

Die Rhenus Automotive schult Fahrende von Staplern und anderen Flurförderzeugen regelmäßig und sensibilisiert sie für potenzielle Gefahrensituationen. Dafür nutzt das Unternehmen nun eine 3D-Simulation.

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Neue Förderphase: Mittelstand-Digital Zentrum Chemnitz ab 1.9.2021 für Sie da

Mit unserer Hilfe von der Idee zur digitalen Lösung

Unter dem NamenMittelstand-Digital Zentrum Chemnitz“ beginnt am 1.9.2021 eine neue Förderphase. Wir freuen uns sehr darüber, dass wir den sächsischen Mittelstand auch zukünftig bei der Einführung und Umsetzung von Digitalisierungsprojekten unterstützen können. Unsere Angebote erweitern wir um neue interessante Inhalte und Formate. Ein Beispiel ist der neue Themenschwerpunkt „Zukunft leben“ rund um das Thema Nachhaltigkeit.

Das Mittelstand-Digital Zentrum Chemnitz unterstützt KMU dabei, die Chancen der Digitalisierung zu entdecken und im eigenen Unternehmen umzusetzen. Von der Organisation interner Prozesse bis zur Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle und Strategien, stehen unsere Experten Ihnen zur Seite.
Wir geben unser Fachwissen gern an Sie weiter und begleiten Sie auch ganz gezielt in individuellen Digitalisierungsprojekten. Bei unseren vielschichtigen Veranstaltungen vermitteln wir nicht nur aktuelles Fachwissen sondern bieten auch eine Plattform zum Netzwerken.

Gemeinsam verwirklichen wir die Digitalisierung in Sachsen und machen weiter Betrieb.

Ihr Ansprechpartner in Digitalisierungsfragen:

Marco Franke
+49 371 531-36023

 

Modulare AR-Apps zur Anlageninstandhaltung

 

Modulare AR-Apps zur Anlageninstandhaltung

Ausgangssituation

Für Partner und Kunden der CE cideon engineering GmbH & Co KG stellt es eine Herausforderung dar, technische Dokumentationen in unterschiedlichsten Einsatzgebieten für Anwender vor Ort leicht zugänglich zu machen. Diese sind meist nur in Papierform vorhanden, aufgrund der rauen Umgebung aber nur wenig praktikabel. Hier kann durch den Einsatz von mobilen Endgeräten und von Augmented Reality (AR) eine Verbesserung erzielt werden. Aufwandsarme Entwicklung kann über Baukastensysteme realisiert werden, jedoch sind diese eingeschränkt in ihren Funktionen. Zu diesem Zweck sollen gemeinsam verschiedene Umgebungen prototypisch erprobt werden.

Vorgehen

Anhand eines einfachen Prozesses zur Instandhaltung einer Anlage testeten wir verschiedene Endgeräte zur Darstellung sowie Umgebungen zur Erstellung von AR-Anwendungen. Zum einen wurde für eine AR-Brille eine entsprechende Anwendung entworfen, die auch ohne Sichtkontakt zum AR-Marker funktioniert. Zum anderen entwickelten wir Anwendungen für mobile Endgeräte. Aufgrund der starken Einschränkung der AR-Funktion bei Simplifier erstellten wir mit Babylon.js eine auf WebXR basierende AR-Anwendung für den mobilen Anwendungsfall. Cideon entwickelte parallel dazu erfolgreich mit Unity. Diese Anwendung ist ebenfalls für verschiedene mobile Endgeräte nutzbar.

Filterkorb reinigen ||© CE cideon engineering GmbH & Co. KG
Filterkorb anheben ||© Fraunhofer IWU

»Die gemeinsamen Arbeiten und der Erfahrungsaustausch während der Umsetzung der AR-Anwendungen haben uns geholfen, die Vor- und Nachteile der zur Verfügung stehenden Frameworks für unsere zukünftigen Entwicklungsprozesse abzuschätzen.«

Ronny Genge,
Leiter Technik-Kommunikation der CE cideon engineering GmbH & Co KG

Ergebnis

In beiden prototypischen AR-Anwendungen werden die Workflows für den Anwendungsfall industrielle Waschanlage repräsentiert und analoge Dokumentationen durch AR eingespart. Des Weiteren können durch die gemachten Erfahrungen mit den verwendeten Technologien AR-Projekten in Zukunft schneller umgesetzt werden. Die Konzentration soll dabei zunächst auf der Umsetzung mit Unity liegen, da hier der kompletteste Baukasten vorhanden ist. Die Entwicklungen von WebXR sollen dennoch weiterverfolgt werden, da dort zukünftig große Fortschritte und somit Vereinfachungen für die Entwicklung von AR-Anwendungen zu erwarten sind.

Nutzen von AR in der Anlageninstandhaltung

  • Vereinfachung von Workflows zur Entwicklung von AR-Applikationen
  • Einsparung analoger Dokumentationen beim Kunden
  • Entscheidungsfindung für eine zukünftige Entwicklungstechnologie wurde vereinfacht

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Der DLR Projektträger begleitet im Auftrag des BMWi die Kompetenzzentren fachlich und sorgt für eine bedarfs- und mittelstandsgerechte Umsetzung der Angebote. Das Wissenschaftliche Institut für Infrastruktur und Kommunikationsdienste (WIK) unterstützt mit wissenschaftlicher Begleitung, Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit.
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Umsetzungsprojekte
Augmented Reality , Produkte gestalten!

Modulare AR-Applikation zur Anlageninstandhaltung

Unterschiedliche Einsatzgebiete und Umgebungsbedingungen erschweren den Einsatz papiergebundener Dokumentationen technischer Prozesse und Abläufe. Der Einsatz von AR-Technologien bietet Möglichkeiten gezielter auf wechselnde Anforderungen zu reagieren.

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Aktuelles
Augmented Reality , Produkte gestalten!

Kick-Off zum Umsetzungsprojekt „Modulare AR-Applikation zur Anlageninstandhaltung“

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Chemnitz begleitet die CE cideon engineering GmbH & Co. KG bei der Umsetzung einer AR-Anwendung für Service-Dienstleistungen.

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Aktuelles
Augmented Reality , Produkte gestalten!

Projektabschluss: Modulare Augmented-Reality-Applikation zur Anlageninstandhaltung

Checklisten, Montageanweisungen oder Qualitätsdokumente sind oft nur in Papierform vorhanden. Hier kann durch den Einsatz von mobilen Endgeräten und von Augmented Reality (AR) eine Verbesserung erzielt werden.

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E-Learning erfolgreich einführen

Experimentier- und Digitalfabrik an der TU Chemnitz

Der große Vorteil von E-Learning liegt in der Flexibilität. Der Nutzer entscheidet, wann er die Angebote nutzt und von welchem Ort aus. Im Video (3 Minuten) gehen wir auf die Vorteile für Lehrende und Lernende ein und stellen Anwendungsgebiete im Unternehmen vor. Außerdem geben wir Tipps, was sie beachten sollten, wenn sie über den Einsatz von E-Learning nachdenken.

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Nachgelesen
Fachkräfte & Qualifizierung , Menschen machen's!

E-Learning im Unternehmen

Das Einbinden von E‑Learning‑Methoden (elektronisch unterstütztes Lernen) bietet Betrieben eine Möglichkeit, Mitarbeiter*innen effektiv bei Lernprozessen zu unterstützen. Vor allem im Bereich der innerbetrieblichen Fort- und Weiterbildung bieten E-Learning-Anwendungen eine wirksame Ergänzung zu konventionellen Lehrmethoden.

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Nachgelesen
Fachkräfte & Qualifizierung , Menschen machen's!

Hybride Lernformate

Virtuelle und reale Welt sind zunehmend miteinander vernetzt. Auch im Bildungsbereich hat dies Auswirkungen. Erfahren Sie, welche Chancen Hybride Lernformate für die Weiterbildung bieten.

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Abschluss des Digitalisierungsprojektes mit Beldrive Engineering GmbH

Das Digitalisierungsprojekt der Firma Beldrive Engineering GmbH gemeinsam mit dem ICM – Insti-tut Chemnitzer Maschinen- und Anlagenbau e. V. hatte das Ziel, Automatisierungspotenziale für die Elektromotorenendmontage in Kleinserie zu identifizieren und zu bewerten.
Der aktuelle Zustand der manuellen Endmontage von Elektromotoren wurde ausgehend von einer Betrachtung des Produktspektrums und der räumlichen sowie technischen Gegebenheiten im Hinblick auf die zeitlichen und ablauforganisatorischen Zusammenhänge analysiert. Die Endmontage der kundenindividuell konfigurierten Elektromotoren erfolgt im Grunde im „One piece Flow“ und ist zudem aufgrund der geringen Fertigungstiefe, kleinen Stückzahlen und einer erheblichen Komplexität des Zuliefernetzwerkes durch lange Lieferzeiten geprägt.
Im Ergebnis des Digitalisierungsprojektes wurden grundlegende Bedingungen für die Erschließung der Automatisierungspotenziale, die für sämtliche Montageoperationen existieren, erarbeitet und diskutiert. Während die prinzipielle technische Machbarkeit für eine Automation gegeben ist, erfordert das dafür notwendige Investment erheblich höhere Stückzahlen. Basis für diesen Weg ist eine systematische Reorganisation und Erweiterung der manuellen Endmontage, die ab einer bestimmten Stückzahl sukzessive zu automatisieren ist. Ein vollautomatischer Endzustand der Elektromotorenmontage ist technisch realisierbar.

Weitere Fragen beantwortet Ihnen gern:

Umsetzungsprojekte
Leistung bringen! , Produktion & Logistik

Automatisierungspotenziale für die Elektromotorenmontage in Kleinserie

Das wesentliche Ziel des Projektes ist die Ermittlung von Automatisierungspotenzialen und Möglichkeiten einer erweiterten Fertigungstiefe.

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Aktuelles
Leistung bringen! , Produktion & Logistik

Kick-Off des Umsetzungsprojektes zur Konzeption eines gestuft ausbaubaren Produktionssystems für Elektromotoren mit variablen Automatisierungsgrad

Das Umsetzungsprojekt der Firma Beldrive Engineering GmbH gemeinsam mit dem ICM - Institut Chemnitzer Maschinen- und Anlagenbau e.V. hat begonnen. Das wesentliche Ziel des Projektes ist die Ermittlung von Automatisierungspotenzialen.

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User Experience & User Interface: ein Überblick

User Experience & User Interface: ein Überblick

Erik Hunold

In diesem Nachgelesen zum Thema User Experience & User Interface (UX/UI) erläutern wir Ihnen die Unterschiede der beiden Begriffe, was sich genau dahinter verbirgt und warum diese im Produktdesign so wichtig sind.

User Experience (UX) begleitet uns tagtäglich und übt einen großen Einfluss auf unsere Entscheidungen aus. Darüber hinaus kann die User Experience auch einen Einfluss auf den Geschäftserfolg haben. In Onlineshops beispielsweise wirkt sich eine gute UX positiv auf die Conversion Rate aus. Die Conversion Rate (deutsch Konversion, Umwandlung) gibt das Verhältnis von Seitenbesuchern zu Kaufabschlüssen bzw. kaufenden Kunden an. Um diesen Kaufabschluss zu ermöglichen, benötigt es ein passendes, gut gestaltetes User Interface (UI). Was genau das bedeutet und wie beide Konzepte ineinander greifen, wird nachfolgend genauer erläutert.

|| © Iginti GmbH
Abbildung 1: Unterschied zwischen UX- und UI-Design[1]

Beispiel:

Tim sitzt am Computer und ist online auf der Suche nach Schuhen. Über eine Suchmaschine sucht er also nach dem Suchbegriff “Schuhe online kaufen”. Eines der ersten Ergebnisse der Suchanfrage bekommt die größte Aufmerksamkeit, da sowohl Titel als auch Beschreibung richtig formatiert sind und dementsprechend den Impuls auslösen, das Suchergebnis aufzurufen.

Der nun folgende Schritt wird von den allerwenigsten Menschen aktiv wahrgenommen, obwohl er essenziell wichtig dafür ist, ob ein Besucher auf der Website bleibt, oder nicht – die Ladezeit. Wenn sich die Website nicht nach wenigen Sekunden bzw. Sekundenbruchteilen fertig aufgebaut hat, springen die meisten Menschen wieder ab und wählen eine andere Website. Die User Experience beginnt daher schon bevor der Nutzer überhaupt auf der Website ankommt.

Nun ist Tim auf der Website und verfolgt nach wie vor das Ziel, Schuhe zu kaufen. Dementsprechend sollte zu Beginn sofort ersichtlich sein, worum es auf der Website bzw. in diesem Fall dem Onlineshop geht, nämlich Schuhe. Je intuitiver Tim durch die Kategorieseiten navigieren kann, desto schneller wird er an sein Ziel kommen und Schuhe kaufen. Die dafür oftmals verwendeten “Breadcrumbs” helfen dabei, die Navigation besser nachvollziehen zu können.

Abbildung 2: Breadcrumb-Navigation am Beispiel der OTTO Website[2]

Das User Interface

Der Mensch hat viele verschiedene Wege gefunden, um kommunikativ Informationen zu übermitteln. Das dabei wohl bekannteste Mittel ist die Sprache. Die natürliche Sprache hilft uns Menschen seit vielen Jahrtausenden, uns untereinander zu verständigen. Maschinen wie beispielsweise Computer sprechen allerdings eine andere Sprache als wir. Um also eine Maschine bedienen zu können, benötigen wir eine Schnittstelle, die zwischen den maschinellen Funktionsweisen und uns Menschen vermittelt. Am Beispiel unseres Schuhkäufers Tim werden also komplexe Rechenvorgänge in für uns verständliche und klickbare Elemente übersetzt, die einen eindeutigen Befehl mit sich führen, z. B. “Jetzt kaufen” oder “in den Warenkorb” – so genannte „Call to Action“ Interaktionen.

Ein gutes User Interface kann die komplexesten Vorgäne in einen für uns im Alltag ohne Probleme tragbaren Rahmen formen. Dabei sind verschiedene Aspekte von Bedeutung. Je nach Anwendungsgebiet gestalten sich diese unterschiedlich. Am Beispiel einer Website, wie eingangs beschrieben, kommt es dabei speziell auf folgende Aspekte an:

Farbe und Kontrast sind im UI-Design zuständig für eine grundsätzliche Erkennbarkeit der Elemente.

„White Space“ sorgt dafür, dass die verschiedenen Elemente der Website den Nutzer nicht „erschlagen“ mit einem Informationsüberfluss. Er wird auch als negative Space oder empty Space bezeichnet.

Visuelle Hierarchie beschreibt die Anordnung der Elemente hinsichtlich ihrer Wichtigkeit und damit verbunden deren Farben, Größen und Platzierungen.

Komplexität vs. Einfachheit soll darauf hinweisen, dass weniger oftmals mehr ist. Häufig wird versucht, durch einen Überfluss an verschiedenen, visuellen Designelementen (Schatten, Blinken, Animationen, usw.) besonders viel Aufmerksamkeit zu erzeugen. Dabei verhindert genau diese Herangehensweise meistens das gewünschte Ziel.

Konsistenz gibt dem Nutzer eine gleichbleibende Erfahrung und ermöglicht ein schnelleres Zurechtfinden durch vertraute Umgebung. An einem Beispiel bedeutet das: Eine Person die ausschließlich Apple Produkte nutzt, wird mir hoher Wahrscheinlichkeit Probleme damit haben, Windows- oder Android-Oberflächen zu bedienen, da die gewohnte Konsistenz der Apple Umgebung nicht vorhanden ist.

„Scale“ befasst sich mit der korrekten Größendarstellung der Inhalte innerhalb der Elemente und umfasst bspw. Schriftgrößen, Abstände, Dicke der Rahmen usw.

Typographie stellt das Schriftbild dar und sollte abhängig vom vermittelten Inhalt gewählt werden. Verspielte Inhalte können durchaus mit entsprechend verspielten Schriftarten visualisiert werden, seröse Inhalte hingegen haben oftmals Serife Schriftarten – moderne Inhalte hingegen werden aktuell zumeist mit San Serifen Schriften (französisch für “ohne Serife” oder “serifenlos”) dargestellt. Zwei bekannte Beispiele sind Times New Roman für Serife Schriftarten und Arial als Vertreter der serifenlosen Schriften.

Unterschied UX- und UI-Design
Abbildung 3: Darstellung des Unterschiedes von UX- und UI-Design[3]

Die User Experience

User Experience beschreibt und umfasst alle Ausprägungen der Eindrücke und das Erlebnis des Nutzers bei der Interaktion mit einem Produkt. Dabei verbindet man den Begriff oftmals mit der Gestaltung von Webseiten und Apps. Insgesamt ist der Begriff allerdings auf jede Art der Interaktion mit einem Produkt zu betrachten. Die User Experience hat ebenso wie die UI verschiedene Aspekte, die zu dem Gesamtergebnis hinwirken. Im Folgenden werden diese kurz umrissen.

Der erste Aspekt steht in direktem Zusammenhang mit dem UI und wird übergeordnet als Visuelles Design bezeichnet. Aus Sicht der UX liegt hierbei jedoch das Hauptaugenmerk auf dem Zusammenspiel der einzelnen visuellen Elemente wie Farbe, Bilder und Symbolen, um eine „stimmige“ und gute User Experience zu ermöglichen. Es werden also die einzelnen Teilaspekte des UI gesamtheitlich hinsichtlich ihrer Wirkung auf den Empfänger betrachtet. Daher können bereits kleine Änderungen am UI große Auswirkungen auf die UX haben und zu einem wesentlich besseren oder schlechten Nutzenerlebnis führen. In Abbildung 4 wird ersichtlich, dass das rechte Beispiel wesentlich klarer die Funktionsweise darstellt als das linke, herbeigeführt durch kleine Änderungen an der Farbgebung bzw. unterschiedlichen Buttons.

Unterschied UX- und UI-Design
Abbildung 4: Darstellung des Unterschiedes von UX- und UI-Design[4]

Oftmals vorgelagert, befasst sich die UX mit dem Bereich der Informationsarchitektur. Im Sinne dieser Bezeichnung geht es dabei um die Struktur und Organisation von Informationen. Im Kontext von Webseiten und Apps geht es dabei außerdem um ein schlüssiges Navigationskonzept des Menüs. Darüber hinaus wird sich mit der Kategorisierung und Bezeichnung von Inhalten befasst. Somit rückt zwangsläufig auch das Thema Suchmaschinenoptimierung (SEO) und dessen Verbesserung in den Fokus. Als mögliche Methode bzw. Werkzeug zur Gestaltung der Informationsarchitektur kann bspw. auf Wireframes zugegriffen werden als eine Vorstufe bzw. Teilaspekt des Prototyping (mehr zu diesem Thema in unserem Nachgelesen Von der Idee zur App).

Aktuelles, Nachgelesen
Produkte gestalten! , Usability & Design

Von der Idee zur App

Wir erklären, wie aus einer Idee eine App entstehen kann. Dabei gehen wir auf Gestaltungsrichtlinien ein und zeigen beispielhaft den Entstehungsprozess auf.

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Neben den beiden ersten Punkten spielt das Interaktionsdesign ebenfalls eine wichtige Rolle für die UX. Es fokussiert sich auf jegliche Interaktion zwischen dem Nutzer und dem Produkt, um es intuitiv und effizient bedienbar zu machen. Synonym wird die Bezeichnung der Gestaltung von Mensch-Maschine-Schnittstellen (MMS) bezeichnet. Der Forschungsbereich befasst sich daher schwerpunktmäßig mit der Erforschung von Erwartungen und Bedürfnissen von Nutzern, um anhand der daraus gewonnen Erkenntnisse die MMS zu optimieren.

Eng mit dem Interaktionsdesign verbunden ist der letzte Aspekt der UX, die Gebrauchstauglichkeit bzw. Usability. Der wichtigste Abgrenzungspunkt zu den vorangegangenen Punkten stellt die klare Zielausrichtung dar. Die Usability eines Produktes bzw. eines Teils eines Produktes zielt immer auf ein spezifisches Ziel ab, welches durch den Nutzer zu erfüllen ist. An unserem Beispiel wäre das übergeordnete Ziel der Kaufabschluss eines Schuhs . Untergeordnet könnte sich die Usability aber ebenso auf den Auswahlprozess eines passenden Schuhes oder den Bezahlprozess beziehen. Entsprechend gilt es einen klaren Nutzungskontext abzugrenzen, um die Bewertung und Tests hinsichtlich der Usability vornehmen zu können.

Fazit

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass das UI und die UX eng miteinander verbunden sind und sich direkt beeinflussen. Nichtsdestotrotz lassen sie sich voneinander abgrenzen. Dieses Nachgelesen ermöglicht es Ihnen, die Begriffe besser zu verstehen und voneinander trennen zu können. Vereinfacht lässt sich der Unterschied zwischen UX und UI wie folgt beschreiben:

Die User Experience / UX adressiert die Gefühle und Erfahrungen des Nutzers bei der Verwendung des Produktes.

Das User Interface / UI dreht sich rund um die visuellen Aspekte des Produktes und gibt der UX ein ästhetisches und ansprechendes Aussehen.

Quellen, Anmerkungen und weiterführende Literatur

  1. UX Design: Das User Experience Design für Ihren Onlineshop. https://www.igniti.de/leistungen/ux-design-agentur/
  2. Zeta Producer Blog. Breadcrumb-Navigation. 19.12.2017. https://blog.zeta-producer.com/breadcrumb-navigation/
  3. intellectsoft. ESSENTIALS: THE DIFFERENCE BETWEEN UX & UI DESIGN. 30.05.2018. https://www.intellectsoft.net/blog/the-difference-between-ui-and-ux-design/
  4. Niebla, Hannah. 10 Common UI Design Mistakes (And How To Avoid Them). 06.08.2021. https://careerfoundry.com/en/blog/ui-design/common-ui-design-mistakes/

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Autor

Erik Hunold ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur Arbeitswissenschaft & Innovationsmanagement der Technischen Universität Chemnitz. Im Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Chemnitz beschäftigt er sich mit den Themen Arbeit 4.0, moderne Arbeitswelten sowie Geschäftsmodellentwicklung und Usability.
erik.hunold@betrieb-machen.de

Weitere Informationen

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Chemnitz gehört zu Mittelstand-Digital. Mit Mittelstand-Digital unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die Digitalisierung in kleinen und mittleren Unternehmen und dem Handwerk.

Was ist Mittelstand-Digital?
Mittelstand-Digital informiert kleine und mittlere Unternehmen über die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung. Die geförderten Kompetenzzentren helfen mit Expertenwissen, Demonstrationszentren, Best-Practice-Beispielen sowie Netzwerken, die dem Erfahrungsaustausch dienen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) ermöglicht die kostenfreie Nutzung aller Angebote von Mittelstand-Digital.
Der DLR Projektträger begleitet im Auftrag des BMWi die Kompetenzzentren fachlich und sorgt für eine bedarfs- und mittelstandsgerechte Umsetzung der Angebote. Das Wissenschaftliche Institut für Infrastruktur und Kommunikationsdienste (WIK) unterstützt mit wissenschaftlicher Begleitung, Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit.
Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de

Automatisierungspotenziale für die Elektromotorenmontage in Kleinserie

Automatisierungspotenziale für die Elektromotorenmontage in Kleinserie

Ausgangssituation

Die Beldrive Engineering GmbH ist kompetenter Partner für Antriebs- und Steuerungselektronik, Synchronmotoren und -generatoren sowie Steuerungssoftware. Die Endmontage von Elektromotoren erfolgt derzeit manuell und greift auf ein komplexes und managementintensives Zuliefernetzwerk zu. Es werden mittelgroße Serien aber auch Losgröße 1 montiert. Kundenanfragen, z. B. über größere Stückzahlen, bedürfen derzeit noch einer recht langfristigen Planung. Zukünftige Herausforderungen bestehen im Konkurrenzdruck mit Fernost, dem drohenden Fachkräftemangel und der Lohnkostenentwicklung.

Vorgehen

Die aktuelle Endmontage von Elektromotoren wurde ausgehend von einer Betrachtung des Produktspektrums, einer Untersuchung der manuellen Montageprozesse und der räumlichen sowie technischen Gegebenheiten im Hinblick auf die zeitlichen und ablauforganisatorischen Zusammenhänge analysiert. Ebenfalls wurde untersucht in wieweit aus einer Erhöhung der Fertigungstiefe synergetische Effekte für die weitere Entwicklung und Automatisierung der Endmontage resultieren. Mehrere Workshops und Ortstermine dienten dabei zur Information, Datenbeschaffung und Konzeptentwicklung.

||© Beldrive Engineering GmbH

»Mit Unterstützung des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Chemnitz konnten wir die Automatisierungspotentiale unserer Elektromotoren-Endmontage identifizieren. Die Automation ermöglicht es uns, Kundenanfragen perspektivisch noch schneller und flexibler zu bedienen.«

Thomas Wagner,
Geschäftsführer Beldrive Engineering GmbH

Ergebnis

Im Ergebnis des Umsetzungsprojektes wurden grundlegende Bedingungen für die Erschließung der Automatisierungspotenziale, die für sämtliche Montageoperationen existieren, erarbeitet und diskutiert. Während die prinzipielle technische Machbarkeit für eine Automation gegeben ist, erfordert das dafür notwendige Investment erheblich höhere Stückzahlen. Basis für den Entwicklungsweg ist eine systematische Reorganisation der manuellen Endmontage, die ab einer bestimmten Stückzahl sukzessive zu automatisieren ist. Ein vollautomatischer Endzustand der Elektromotorenmontage ist technisch realisierbar.

Nutzen der Automatisierung

  • Visualisierung der Produktionsprozesse
  • Schaffung von Transparenz
  • Identifikation von Automatisierungspotenzialen
  • Systematisierung technischer Entwicklungsoptionen

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Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Chemnitz gehört zu Mittelstand-Digital. Mit Mittelstand-Digital unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die Digitalisierung in kleinen und mittleren Unternehmen und dem Handwerk.

Was ist Mittelstand-Digital?
Mittelstand-Digital informiert kleine und mittlere Unternehmen über die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung. Die geförderten Kompetenzzentren helfen mit Expertenwissen, Demonstrationszentren, Best-Practice-Beispielen sowie Netzwerken, die dem Erfahrungsaustausch dienen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) ermöglicht die kostenfreie Nutzung aller Angebote von Mittelstand-Digital.
Der DLR Projektträger begleitet im Auftrag des BMWi die Kompetenzzentren fachlich und sorgt für eine bedarfs- und mittelstandsgerechte Umsetzung der Angebote. Das Wissenschaftliche Institut für Infrastruktur und Kommunikationsdienste (WIK) unterstützt mit wissenschaftlicher Begleitung, Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit.
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Umsetzungsprojekte
Leistung bringen! , Produktion & Logistik

Automatisierungspotenziale für die Elektromotorenmontage in Kleinserie

Das wesentliche Ziel des Projektes ist die Ermittlung von Automatisierungspotenzialen und Möglichkeiten einer erweiterten Fertigungstiefe.

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Aktuelles
Leistung bringen! , Produktion & Logistik

Kick-Off des Umsetzungsprojektes zur Konzeption eines gestuft ausbaubaren Produktionssystems für Elektromotoren mit variablen Automatisierungsgrad

Das Umsetzungsprojekt der Firma Beldrive Engineering GmbH gemeinsam mit dem ICM - Institut Chemnitzer Maschinen- und Anlagenbau e.V. hat begonnen. Das wesentliche Ziel des Projektes ist die Ermittlung von Automatisierungspotenzialen.

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Aktuelles
Leistung bringen! , Produktion & Logistik

Abschluss des Digitalisierungsprojektes mit Beldrive Engineering GmbH

Gemeinsam haben wir die Bedingungen für die Erschließung der Automatisierungspotenziale in der Elektromotorenendmontage in Kleinserie identifiziert und diskutiert.

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Abschluss des Digitalisierungsprojektes zur papierlosen Produktnachverfolgung

Das Digitalisierungsprojekt der Firma Emil Leonhardt GmbH & Co. KG gemeinsam mit dem ICM – Institut Chemnitzer Maschinen- und Anlagenbau e. V. hatte das Ziel, die wesentlichen technisch-technologischen Grundlagen für eine papierlose Produktnachverfolgbarkeit bei der Herstellung von Betonfertigteilen zu erarbeiten.
Die konkreten Anforderungen wurden über eine Analyse der innerbetrieblichen Prozesse und des korrespondierenden Informationsflusses ermittelt. Eine anschließende Machbarkeitsstudie hat ergeben, dass unter den spezifischen Umfeldbedingungen der Betonfertigteilherstellung (Staub, Feuchtigkeit, Metall, Temperaturschwankungen) der Einsatz der RFID-Technologie grundsätzlich zu empfehlen ist. Während die technische Umsetzung im Werk (Auswahl RFID-Tags, Lese- und Schreibgeräte) relativ einfach zu kalkulieren ist, fordert die Anbindung eines RFID-Systems an die bestehenden innerbetrieblichen Systeme zur Planung und Steuerung der Produktion weiteren Entwicklungsaufwand, z. B. für die Erstellung von Softwareschnittstellen.

Ergebnisse des Digitalisierungsprojektes sind neben dem Eignungsnachweis ein Fahrplan und organisatorische Empfehlungen für die angestrebte Implementierung eines RFID-Systems zur papierlo-sen, automatisierten Bauteil-Identifikation bei der Herstellung von Betonfertigteilen. Für die benötigte Softwareentwicklung wurde ein Lastenheft erarbeitet.

Weitere Fragen beantwortet Ihnen gern:

Umsetzungsprojekte
Leistung bringen! , Produktion & Logistik , RFID

Die Umsetzung einer papierlosen Produktnachverfolgung in der Betonfertigteilproduktion

Im Umsetzungsprojekt unterstützen wir das Unternehmen bei der papierlosen Produktnachverfolgbarkeit innerhalb der Produktion.

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Aktuelles
Leistung bringen! , Produktion & Logistik , RFID

Kick-Off des Umsetzungsprojektes Papierlose Betonfertigteilproduktion

Das Umsetzungsprojekt der Firma Emil Leonhardt GmbH & Co. KG gemeinsam mit dem ICM – Institut Chemnitzer Maschinen- und Anlagenbau e.V. ist gestartet. Das wesentliche Ziel des Projektes ist die papierlose Produktnachverfolgbarkeit innerhalb der Produktion.

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Papierlose Produktnachverfolgung in der Betonfertigteilproduktion

Papierlose Produktnachverfolgung in der Betonfertigteilproduktion

Ausgangssituation

Das Digitalisierungsprojekt der Firma Emil Leonhardt GmbH & Co. KG gemeinsam mit dem Partner ICM – Institut Chemnitzer Maschinen- und Anlagen-bau e. V. hatte das Ziel, die wesentlichen technisch-technologischen Grundlagen für eine papierlose Produktnachverfolgbarkeit bei der Herstellung von Betonfertigteilen zu erarbeiten. Die aktuelle Steuerung von Aufträgen in der Fertigung erfolgt über Lauf-/Begleitzettel und korrespondierende Zeichnungen. Dies schränkt nicht nur die Transparenz ein sondern birgt enormes Fehlerpotenzial und erhebliche Aufwände, insbesondere beim manuellen Rückmelden in das vorhandene ERP-System.

Vorgehen

Für die papierlose Produktnachverfolgbarkeit innerhalb der Produktion muss der Informations- und Materialfluss transparent gestaltet sein. Digitale Technologien wie RFID-Chips in den Bauteilen (z. B. Betonfertigdecken, Betonbalkone) stellen eine vielversprechende Lösungsmöglichkeit dar. Es galt jedoch zu klären, ob und wie RFID-Chips in den Bauteilen eingesetzt werden können und welche Endgeräte an welchen Stellen im Prozess benötigt werden. Auf Basis einer umfassenden internen Prozess- und Informationsflussanalyse wurden die zeitlichen und örtlichen Gegebenheiten der Fertigung identifiziert. Nach Abschluss der Analyse konnten anhand einer Soll-Prozesskette die Optimierungspotenziale aufgezeigt werden.

||© ICM e. V.

»Mit dem Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Chemnitz haben wir uns gute Möglichkeiten zur weiteren Digitalisierung in der Produktion erschlossen.«

Robert Leonhardt,
Geschäftsführer Geschäftsführer EMIL LEONHARDT GmbH & Co.KG

Ergebnis

Durch die Prozessdigitalisierung und die Bauteilidentifikation werden die Nachteile der klassischen „Zettelwirtschaft“ beseitigt. Zudem werden Arbeitszeiten und -stände in Echtzeit erfasst, was die Nachkalkulation vereinfacht und ggf. zu technologischen Optimierungen führt. Eine Machbarkeitsstudie hat ergeben, dass unter den spezifischen Umfeldbedingungen der Betonfertigteilherstellung (Staub, Feuchtigkeit, Metall, Temperaturschwankungen) der Einsatz der RFID-Technologie grundsätzlich zu empfehlen ist.

Nutzen digitalisierter Produktionsprozesse

  • Visualisierung der Produktionsprozesse
  • Schaffung von Transparenz
  • Identifikation von Automatisierungspotenzialen
  • Reduzierung der Fehlerquote

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Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Chemnitz gehört zu Mittelstand-Digital. Mit Mittelstand-Digital unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die Digitalisierung in kleinen und mittleren Unternehmen und dem Handwerk.

Was ist Mittelstand-Digital?
Mittelstand-Digital informiert kleine und mittlere Unternehmen über die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung. Die geförderten Kompetenzzentren helfen mit Expertenwissen, Demonstrationszentren, Best-Practice-Beispielen sowie Netzwerken, die dem Erfahrungsaustausch dienen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) ermöglicht die kostenfreie Nutzung aller Angebote von Mittelstand-Digital.
Der DLR Projektträger begleitet im Auftrag des BMWi die Kompetenzzentren fachlich und sorgt für eine bedarfs- und mittelstandsgerechte Umsetzung der Angebote. Das Wissenschaftliche Institut für Infrastruktur und Kommunikationsdienste (WIK) unterstützt mit wissenschaftlicher Begleitung, Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit.
Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de

Aktuelles
Leistung bringen! , Produktion & Logistik , RFID

Kick-Off des Umsetzungsprojektes Papierlose Betonfertigteilproduktion

Das Umsetzungsprojekt der Firma Emil Leonhardt GmbH & Co. KG gemeinsam mit dem ICM – Institut Chemnitzer Maschinen- und Anlagenbau e.V. ist gestartet. Das wesentliche Ziel des Projektes ist die papierlose Produktnachverfolgbarkeit innerhalb der Produktion.

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Umsetzungsprojekte
Leistung bringen! , Produktion & Logistik , RFID

Die Umsetzung einer papierlosen Produktnachverfolgung in der Betonfertigteilproduktion

Im Umsetzungsprojekt unterstützen wir das Unternehmen bei der papierlosen Produktnachverfolgbarkeit innerhalb der Produktion.

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Aktuelles
Leistung bringen! , Produktion & Logistik , RFID

Abschluss des Digitalisierungsprojektes zur papierlosen Produktnachverfolgung

Im Digitalisierungsprojekt wurde die Machbarkeit des Einsatzes von RFID-Technologie zur papierlosen Produktnachverfolgbarkeit im spezifischen Umfeld der Betonfertigteilproduktion untersucht.

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Mit VR durch die Augen der Kunden blicken

Mit VR durch die Augen der Kunden blicken

Ausgangssituation

Der Fahrzeugentwickler Hörmann Vehicle Engineering am Standort Chemnitz begleitet Kunden durch die gesamte Entwicklungsprozesskette für Schienen-, Straßen- und Spezialfahrzeuge. Innerhalb dieses Prozesses sind in enger Kooperation zwischen Entwickler, Hersteller und Kunden, sowie weiteren Akteuren, eine Vielzahl von Entscheidungen zu treffen. Bei der Konzeption moderner Schienenfahrzeugprojekte wurde außerdem eine hohe Nachfrage nach altersgerechten Interaktionsmöglichkeiten, welche die Einschränkungen dieser Personengruppen berücksichtigen, identifiziert. Speziell hinsichtlich Einschränkungen des Sichtfeldes sollen daher bedarfsgerechte Lösungen integriert werden.

Vorgehen

Nach dem Erstgespräch wurde in enger Kooperation eine Virtual-Reality-Simulation des Fahrzeuginterieurs einer Straßenbahn entwickelt. Das Szenario erlaubt das Design-Review an virtuellen Prototypen mit der direkten Simulation von Seheinschränkungen, um so Designentscheidungen zu unterstützen. Die Experten des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Chemnitz konnten auf eine große Vorerfahrung bei der Simulation von Alters- und Krankheitsphänomenen zurückgreifen und implementierten die Möglichkeit zur Simulation von Augenerkrankungen, wie Hyperopie oder Makuladegeneration. Darüber hinaus lassen sich auch Oberflächenparameter und Lichter variieren.

||© TU Chemnitz

»Die kreativen Lösungen des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Chemnitz erlauben uns, die Ergonomie und Nutzererfahrungen in der Interaktion mit unseren Fahrzeugen zu verbessern und somit die Akzeptanz dieses umweltfreundlichen Transportmittels zu steigern.«

Daniela Heger,
Industriedesignerin HÖRMANN Vehicle Engineering GmbH

Ergebnis

Die prototypische Anwendung konnte in der Evaluation den Nutzen solcher Systeme demonstrieren. Eine Integration dieser und weiterer Simulationsmöglichkeiten in den Regelbetrieb ist angedacht. Ein angefertigter Videotrailer für den Einsatz auf Messen oder in der Kundenkommunikation transportiert die Vorteile dieses Systems.

Nutzen von Virtual Reality im Designprozess

  • Simulation verschiedener Szenarien für Sichtbehinderungen innerhalb virtueller Prototypen von Schienenfahrzeugen
  • Alters- und Krankheitsphänomene erlebbar machen
  • Reduktion von Design-Iterationen und realen Prototypen
  • Verbesserung der Nutzererfahrung der Endkunden

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Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Chemnitz gehört zu Mittelstand-Digital. Mit Mittelstand-Digital unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die Digitalisierung in kleinen und mittleren Unternehmen und dem Handwerk.

Was ist Mittelstand-Digital?
Mittelstand-Digital informiert kleine und mittlere Unternehmen über die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung. Die geförderten Kompetenzzentren helfen mit Expertenwissen, Demonstrationszentren, Best-Practice-Beispielen sowie Netzwerken, die dem Erfahrungsaustausch dienen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) ermöglicht die kostenfreie Nutzung aller Angebote von Mittelstand-Digital.
Der DLR Projektträger begleitet im Auftrag des BMWi die Kompetenzzentren fachlich und sorgt für eine bedarfs- und mittelstandsgerechte Umsetzung der Angebote. Das Wissenschaftliche Institut für Infrastruktur und Kommunikationsdienste (WIK) unterstützt mit wissenschaftlicher Begleitung, Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit.
Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de

 

Umsetzungsprojekte
Produkte gestalten! , Virtual Reality

Virtual Reality zur Bemusterung von Fahrzeuginterieur

Für die virtuelle Bemusterung von Straßenbahn-Innenräumen werden zunächst geeignete 3D-Modelle erstellt. Die anschließende virtuelle Begehung wird als Video aufgezeichnet. Zukünftigen Kundenkontakten kann so ein noch realistischerer Eindruck des Interieur-Designs vermittelt werden.

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Aktuelles
Produkte gestalten! , Virtual Reality

Projektabschluss: im Planungsprozess mit VR durch die Augen der Kunden blicken

Durch den Einsatz von VR ist es gelungen, den Planungsprozess des Fahrzeuginterieurs zu optimieren. Auch alter- oder krankheitsbedingte Seheinschränkungen können simuliert und somit von Beginn an berücksichtigt werden.

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Rechtsvorschriften

Digitale Auftragsabwicklung in der Blechbearbeitung

Digitale Auftragsabwicklung in der Blechbearbeitung

Ausgangssituation

Die Emil Wirth GmbH verfügt über mehr als 150 Jahre Erfahrung in der Blechbearbeitung und mechanischen Fertigung. Durch den vielfältigen Maschinenpark ist das Unternehmen in der Lage, eine Vielzahl unterschiedlicher Produkte zu fertigen. In den letzten Jahren versuchte das Unternehmen sein Geschäftsmodell weiter zu diversifizieren und über den Online Handel auch den Endkundenmarkt zu erschließen. Hierbei besteht die Herausforderung unter anderem darin, die internen Abläufe zu verschlanken, um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.

Vorgehen

Ausgehend von dem in Teilen schon existierenden Onlinegeschäft wurde gemeinsam analysiert, welche Prozesse für die Auftragsabwicklung notwendig sind, welche Prozessschritte an die Leistungserstellung geknüpft sind und wie der Einsatz eines Produktkonfigurators die internen Aufwände bei kundenindividueller Massenproduktion reduzieren kann.

Hierfür wurde auf Basis eines Typenvertreters einer Produktgruppe ein Referenzprozessmodell, ausgerichtet am Kundenprozess, in BPMN entworfen.

Zur Aufwandsreduktion wurde ein parametrisches Konstruktionsmodell für ein Produkt in Freecad entworfen. Dieses kann via Schnittstelle durch eine GUI in einem Web-Front-End durch den Kunden parametrisiert werden. Alternativ: Auf Grundlage des Modells mit den Parametern zum Materialbedarf, den Schnittlängen am Laser und den internen Kostensätzen, wird eine genauere und schnellere Rückmeldung über den Preis des Produktes an den Kunden ermöglicht.

||© TU Chemnitz

»Zusammen mit dem Kompetenzzentrum haben wir ein Konzept zur Onlinekalkulation und automatisierten Auftragsabwicklung von vorerst einfachen Blechteilen erarbeitet. Derartige Lösungen werden mit Sicherheit in der Zukunft auch für den B2B Bereich interessant. Bei der Umsetzung werden wir auf die Erfahrungen aus dem gemeinsamen Projekt zurückgreifen können.«

Patrick Voigt,
Geschäftsführer Emil Wirth Maschinenbau GmbH

Ergebnis

Ausgehend von der gemeinsamen Analyse und der Auswahl einer Produktgruppe für die prototypische Umsetzung wurde ein Prototyp für den Konfigurator entworfen. Einerseits können Kunden damit ein Produkt an ihre spezifischen Anforderungen anpassen. Anderseits entstehen für das Unternehmen selbst wichtige Informationen in Form technischer Zeichnungen, um mit der innerbetrieblichen Leistungserstellung zu beginnen.

Nutzen der prototypischen digitalen Auftragsabwicklung

  • Referenzprozessmodell mit den spezifischen Systemschnittstellen für ein IT-Lastenheft
  • interne Aufwandsreduktion
  • Kundenbindung und -gewinnung durch kundenindividuelle Produkte

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Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Chemnitz gehört zu Mittelstand-Digital. Mit Mittelstand-Digital unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die Digitalisierung in kleinen und mittleren Unternehmen und dem Handwerk.

Was ist Mittelstand-Digital?
Mittelstand-Digital informiert kleine und mittlere Unternehmen über die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung. Die geförderten Kompetenzzentren helfen mit Expertenwissen, Demonstrationszentren, Best-Practice-Beispielen sowie Netzwerken, die dem Erfahrungsaustausch dienen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) ermöglicht die kostenfreie Nutzung aller Angebote von Mittelstand-Digital.
Der DLR Projektträger begleitet im Auftrag des BMWi die Kompetenzzentren fachlich und sorgt für eine bedarfs- und mittelstandsgerechte Umsetzung der Angebote. Das Wissenschaftliche Institut für Infrastruktur und Kommunikationsdienste (WIK) unterstützt mit wissenschaftlicher Begleitung, Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit.
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Aktuelles
Produkte & Services , Produkte gestalten! , Prozessmanagement

Kick-Off des Umsetzungsprojektes mit Emil Wirth Maschinenbau GmbH

Der Kick-Off des Umsetzungsprojekts mit der Emil Wirth Maschinenbau GmbH fand aufgrund der aktuellen Umstände virtuell statt. Im ersten Schritt des Vorhabens wird das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Chemnitz gemeinsam mit dem Unternehmen die vorhandenen Produktionsdaten sowie die dazugehörigen Prozesse und Systeme bei der Angebotserstellung im Unternehmen analysieren.

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Umsetzungsprojekte
Produkte & Services , Produkte gestalten! , Prozessmanagement

Digitalisierung des Angebotsprozesses durch Produktkonfigurator

Die Ziele des gemeinsamen Projektes mit dem Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Chemnitz sind die Steigerung der Effizienz bei der Angebotserstellung und eine Erhöhung der Transparenz im Unternehmen.

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Aktuelles
Produkte & Services , Produkte gestalten! , Prozessmanagement

Produktkonfigurator für Blechbauteile nimmt Form an

Ziel des Umsetzungsprojektes ist ein Produktkofigurator, mit dem die innerbetrieblichen Aufwendungen für die Angebotserstellung und Arbeitsvorbereitung reduziert werden können.

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Digitale Logistikprozesse im B2B-Kosmetikhandel

Digitale Logistikprozesse im B2B-Kosmetikhandel

Ausgangssituation

Die IONTO Health & Beauty GmbH bietet ein breites Programm innovativer und praxistauglicher Produkte für Wellness, Kosmetik und Fußpflege – von Geräten sowie Behandlungsstühlen und -liegen über Verbrauchsmaterialien bis zu kompletten Kabinenausstattungen. Am Standort Nischwitz befindet sich eines von mehreren Versandlagern des mittelständischen Unternehmens. In diesem werden sowohl die in der Unternehmensgruppe produzierten, aber auch weitere Produkte für die Kunden vorgehalten, auftragsgerecht kommissioniert und versandt.

Vorgehen

In gemeinsamen Workshops wurden die Prozesse im Lager analysiert und modelliert. Aus dem digitalen Prozessmodell wurden Ansatzpunkte für die Verschlankung, Automatisierung aber auch den Einsatz von digitalen Assistenzsystemen für die Beschäftigten in der internen Logistik abgeleitet. Die verschiedenen Ideen wurden dann im Team auf deren zukünftigen Nutzen bewertet. Zwei Ansätze wurden daraufhin weiterverfolgt. Zur Automatisierung wurde der Einsatz einer Lagerlift Lösung untersucht, die an die vorhandenen Systeme zur Auftragsabwicklung angeschlossen ist. Eine MTM-gestützte Grobplanung, gekoppelt mit Methoden der Investitionsrechnung, ermöglichte die Vergleichbarkeit zwischen Ist- und Soll Zustand. Für die weitere interne Prozessverbesserung wurde ein Kommissionsassistent konzeptioniert und prototypisch mittels eines Raspberry Pi und einem Industrie-Tablet umgesetzt.

||© IONTO Healt & Beauty GmbH
»Mit Hilfe des Kompetenzzentrums konnten wir die ersten Schritte in Richtung Digitale Logistik gehen: nach einer umfangreichen Analyse wurden die wichtigsten Geschäftsprozesse optimiert und prototypisch digitalisiert. Weitere Potentiale wurden identifiziert und können nun mit den Dienstleistern in Angrif genommen werden.«

Susann Eichler,
IONTO Health & Beauty GmbH

Ergebnis

Auf Basis der Analyse entstand ein digitales Prozessmodell der Intralogistik mit den jeweiligen Aktivitäten der Beschäftigten und den IT-Systemen. Daraus wurden Ansätze zur Digitalisierung dieser Prozesse abgeleitet. Für die Automatisierung der Lagerung der C-Teile wurde mit dem Unternehmen ein Vorgehensmodell und Bewertungskonzept entwickelt. Die weitere Digitalisierung in Form eines Kommissionsassistenten konnte prototypisch umgesetzt werden.

Nutzen digitaler Logistikprozesse

  • digitales Prozessmodell der internen Logistik
  • Bewertungsmodell & Vorgehen für den Einsatz automatisierter Lagerlift Systeme
  • Prototyp des digitalen Kommissionsassistenten für die Beschäftigten

Ansprechpartner

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Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Chemnitz gehört zu Mittelstand-Digital. Mit Mittelstand-Digital unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die Digitalisierung in kleinen und mittleren Unternehmen und dem Handwerk.

Was ist Mittelstand-Digital?
Mittelstand-Digital informiert kleine und mittlere Unternehmen über die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung. Die geförderten Kompetenzzentren helfen mit Expertenwissen, Demonstrationszentren, Best-Practice-Beispielen sowie Netzwerken, die dem Erfahrungsaustausch dienen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) ermöglicht die kostenfreie Nutzung aller Angebote von Mittelstand-Digital.
Der DLR Projektträger begleitet im Auftrag des BMWi die Kompetenzzentren fachlich und sorgt für eine bedarfs- und mittelstandsgerechte Umsetzung der Angebote. Das Wissenschaftliche Institut für Infrastruktur und Kommunikationsdienste (WIK) unterstützt mit wissenschaftlicher Begleitung, Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit.
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Umsetzungsprojekte
Auto-ID , Leistung bringen! , Produktion & Logistik

Digitale Logistikprozesse im Kosmetikhandel

Die Ziele des gemeinsamen Projektes mit dem Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Chemnitz sind die Steigerung der Effizienz bei den internen Logistikabläufen und eine Erhöhung der Transparenz im Unternehmen.

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Aktuelles
Auto-ID , Leistung bringen! , Produktion & Logistik

Kick-Off des Umsetzungsprojektes mit IONTO Health & Beauty GmbH

Aufgrund der aktuellen Umstände fand der Kick-Off des Umsetzungsprojekts mit der IONTO Health & Beauty GmbH virtuell statt. Im ersten Schritt des Vorhabens wird das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Chemnitz gemeinsam mit dem Unternehmen die vorhandenen Logistikdaten sowie die dazugehörigen Prozesse und Systeme bei der Warenvereinnahmung im Lager erfassen.

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Digitale Auftragsabwicklung für Hausanschlüsse

Hausanschlüsse mit digitaler Auftragsabwicklung

Ausgangssituation

Die Stadtwerke Werdau sind ein klassisches, kommunal geprägtes Versorgungsunternehmen, das alle wesentlichen Wertschöpfungsstufen abdeckt. Die Energiewende, das dynamische Marktumfeld, regulatorische Anforderungen, Datenschutz und die Digitalisierung stellen die Stadtwerke Werdau GmbH vor neue Herausforderungen. Die Kundinnen und Kunden verlangen nach einem schnellen, ortsungebundenen und intuitiven Zugang zu den Dienstleistungen der Stadtwerke.

Vorgehen

In gemeinsamen Workshops ist ein Zielrahmen aus der digitalen Strategie „Stadtwerke 4.0“ der Stadtwerke Werdau abgeleitet worden. Aus Kundensicht wurden operationalisierte Anforderungen für die Neugestaltung digitaler Prozesse definiert. Die Vorstellung und Diskussion der Ergebnisse der Ist-Analyse erfolgte in weiteren gemeinsamen Workshops. Mit einer SWOT-Analyse leitete das Team Potentiale im Sinne der oben genannten Anforderungen ab. Anschließend wurde ein neuer digitalisierter Auftragsabwicklungsprozess am Beispiel „Neuanschluss Niederspannungshausanschluss“ entwickelt sowie die funktionale Eignung verhandener Softwaresysteme untersucht und bewertet. Besonderes Augenmerk legte das Projektteam dabei auf eine konsistente und einheitliche Datenbasis, die in einer Single Source of Truth für Daten und Dokumente mündet.

||© Stadtwerke Werdau GmbH
»Die digitale Transformation bricht Wertschöpfungsgrenzen und gewohnte Geschäftsmodelle auf. Stadtwerke müssen zu digitalen Unternehmen werden. Gemeinsam mit dem Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Chemnitz haben die Stadtwerke Werdau erfolgreich die ersten Schritte gemeistert.«

Marco Förster,
Stadtwerke Werdau GmbH

Ergebnis

Mit der Integration vorhandener Softwarelösungen in den Prozessablauf konnten neue digitale Angebote, wie die papierlose Beantragung eines Niederspannungshausanschlusses, über die Homepage realisiert werden. Die softwareseitige Implementierung des nachgelagerten Prozesses wurde durch die Modellierung des Wunschprozesses vorbereitet und mit den Softwarehäusern abgestimmt. Im Resultat wird der Prozess papierlos und es erfolgt eine automatische Bereitstellung von Daten für nachgelagerte Prozesse, wie z. B. der Materialwirtschaft.

Nutzen digitaler Prozesse und Produkte

  • schneller, ortsunabhängiger und intuitiver Zugang zu Dienstleistungen
  • vollständige Transparenz der Prozesse im Sinne der Nachverfolgbarkeit des Bearbeitungsstandes
  • Verringerung der Durchlaufzeit

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Weitere Informationen

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Chemnitz gehört zu Mittelstand-Digital. Mit Mittelstand-Digital unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die Digitalisierung in kleinen und mittleren Unternehmen und dem Handwerk.

Was ist Mittelstand-Digital?
Mittelstand-Digital informiert kleine und mittlere Unternehmen über die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung. Die geförderten Kompetenzzentren helfen mit Expertenwissen, Demonstrationszentren, Best-Practice-Beispielen sowie Netzwerken, die dem Erfahrungsaustausch dienen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) ermöglicht die kostenfreie Nutzung aller Angebote von Mittelstand-Digital.
Der DLR Projektträger begleitet im Auftrag des BMWi die Kompetenzzentren fachlich und sorgt für eine bedarfs- und mittelstandsgerechte Umsetzung der Angebote. Das Wissenschaftliche Institut für Infrastruktur und Kommunikationsdienste (WIK) unterstützt mit wissenschaftlicher Begleitung, Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit.
Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de

 

Umsetzungsprojekte
Alles Unternehmen! , Geschäftsmodelle & -strategien , Prozessmanagement

Digitalisierung des Geschäftsprozesses „Stadtwerke 4.0“

Die Ziele des gemeinsamen Projektes mit dem Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Chemnitz sind die Schaffung der Voraussetzungen zur Digitalisierung sowie die Digitalisierung der technischen Auftragsabwicklung und eine Erhöhung der Transparenz im Unternehmen.

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Aktuelles
Alles Unternehmen! , Geschäftsmodelle & -strategien , Prozessmanagement

Hausanschlüsse mit digitaler Auftragsabwicklung

In den letzten fünf Monaten wurde gemeinsam mit den Stadtwerken Werdau ein Umsetzungsprojekt realisiert. In gemeinsamen Workshops ist ein Zielrahmen aus der digitalen Strategie „Stadtwerke 4.0“ der Stadtwerke Werdau abgeleitet worden.

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Erarbeitung einer Prozessdarstellung im Prüfmittelmanagement

Erarbeitung einer Prozessdarstellung im Prüfmittelmanagement

Ausgangssituation

Die TriboPlast GmbH mit Sitz in Chemnitz ist ein junges, aufstrebendes Unternehmen, das auf Kunststofftribologie spezialisiert ist. Die Leistungen umfassen neben tribologischen Untersuchungen von Kunststoffen und Kunststoffbaugruppen auch Reibungs- und Verschleißprüfungen sowie Beratungen zur tribologischen Optimierung von Kunststoffen, Bauteilen und der Kunststoffauswahl. Im Rahmen eines Digitalisierungsprojektes unterstütze das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Chemnitz das Unternehmen im Bereich des Prozessmanagements.

Vorgehen

In einem ersten Beratungstermin wurden die Rahmenbedingungen abgesteckt und eine gemeinsame Vision entwickelt. Ziel des Unternehmens war die Umsetzung und Anwendung einer nach DIN EN ISO 9001 spezifizierten Prozessbeschreibung. Zu Projektbeginn lagen noch keine Darstellungen von Prozessschemata vor, die im Unternehmen verfolgt werden. Um die Grundlage für eine Entscheidungsbasis zu schaffen, wurden daher verschiedene Möglichkeiten zur prozessualen Darstellung aufgezeigt. Zusätzlich wurden die genauen Anforderungen der DIN­‑Norm spezifiziert, insbesondere im Bereich des Prüfmittelmanagements. Basierend auf dem gewählten Darstellungsmodell der Prozesse bereitete das Kompetenzzentrum im nächsten Schritt ein Online-Whiteboard vor, welches in einem nachfolgenden Termin gemeinsam mit Vertretern des Unternehmens befüllt wurde. So entstand anhand eines Beispielprozesses eine Visualisierung der einzelnen Arbeitsschritte, Verantwortlichkeiten und zu erstellenden Dokumente sowie eine Identifikation kritischer Schnittstellen. Zum Abschlusstermin wurden weiterführende Fragen diskutiert und die Übertragbarkeit der Darstellungsform auf weitere Prozesse geprüft.

||© ICM e. V.

Ergebnis

Als Ergebnis des Projektes ging ein idealisiertes Prozessmodell hervor, welches den Kernprozess der TriboPlast GmbH grafisch veranschaulicht. Auf Basis dieses wertvollen Erkenntnisgewinns und der Visualisierung kann das Unternehmen weitere Prozesse abbilden und so eine Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001 anstreben.

Nutzen einer Prozessdarstellung

  • Visualisierung der Geschäftsprozesse
  • Schaffung von Transparenz
  • verbessertes Prozessverständnis
  • Grundlage für eine Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001

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Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Chemnitz gehört zu Mittelstand-Digital. Mit Mittelstand-Digital unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die Digitalisierung in kleinen und mittleren Unternehmen und dem Handwerk.

Was ist Mittelstand-Digital?
Mittelstand-Digital informiert kleine und mittlere Unternehmen über die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung. Die geförderten Kompetenzzentren helfen mit Expertenwissen, Demonstrationszentren, Best-Practice-Beispielen sowie Netzwerken, die dem Erfahrungsaustausch dienen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) ermöglicht die kostenfreie Nutzung aller Angebote von Mittelstand-Digital.
Der DLR Projektträger begleitet im Auftrag des BMWi die Kompetenzzentren fachlich und sorgt für eine bedarfs- und mittelstandsgerechte Umsetzung der Angebote. Das Wissenschaftliche Institut für Infrastruktur und Kommunikationsdienste (WIK) unterstützt mit wissenschaftlicher Begleitung, Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit.
Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de

Virtuelle Realität: Ein Beispiel aus der Industrie

Experimentier- und Digitalfabrik an der TU Chemnitz

Es gibt immer mehr Beispiele für virtuelle Realität. Denn der Einsatz virtueller Prototypen bringt viele Vorteile mit sich. So werden Entscheidungsprozesse beschleunigt und gleichzeitig Kosten reduziert. Das Unternehmen HÖRMANN Vehicle Engineering entwickelt Straßenbahnen, Züge und andere Schienen- und Straßenfahrzeuge. Dabei nutzt es VR-Technologien, um die Gestaltung der Innenausstattung und der Haltesysteme zu evaluieren. Auf diese Weise optimiert der Fahrzeugentwickler den Gesamteindruck, die Orientierung und die Sicherheit. Im Video (Dauer 1:30 Minuten) geben wir einen Einblick in die Arbeit mit VR.

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Nachgelesen
Augmented Reality , Menschen machen's! , Virtual Reality

Virtuelle Realität – Grundlagen für Einsteiger

Die Virtuelle Realität (VR) existiert seit Jahrzehnten. Die Technologie ist aber in den letzten Jahren erschwinglicher geworden. Lesen Sie, was VR genau ist, welche Technologien es gibt und wie VR-Systeme angewendet werden.

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Praxisbeispiel
künstliche Intelligenz , Leistung bringen!

Mit VR durch die Augen der Kunden blicken

Der Bedarf an altersgerechten Interaktionsmöglichkeiten ist groß. Mit VR können alters- und krankheitsbedingte Einschränkungen des Sichtfeldes simuliert werden. Designprozesse werden verkürzt und die Nutzererfahrung verbessert.

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Praxisbeispiel
3D , Produkte & Services , Produkte gestalten! , Virtual Reality

Virtuelle Sicherheitsunterweisung in 3D

Die Rhenus Automotive schult Fahrende von Staplern und anderen Flurförderzeugen regelmäßig und sensibilisiert sie für potenzielle Gefahrensituationen. Dafür nutzt das Unternehmen nun eine 3D-Simulation.

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Neue Förderphase: Mittelstand-Digital Zentrum Chemnitz ab 1.9.2021 für Sie da

Mit unserer Hilfe von der Idee zur digitalen Lösung

Unter dem NamenMittelstand-Digital Zentrum Chemnitz“ beginnt am 1.9.2021 eine neue Förderphase. Wir freuen uns sehr darüber, dass wir den sächsischen Mittelstand auch zukünftig bei der Einführung und Umsetzung von Digitalisierungsprojekten unterstützen können. Unsere Angebote erweitern wir um neue interessante Inhalte und Formate. Ein Beispiel ist der neue Themenschwerpunkt „Zukunft leben“ rund um das Thema Nachhaltigkeit.

Das Mittelstand-Digital Zentrum Chemnitz unterstützt KMU dabei, die Chancen der Digitalisierung zu entdecken und im eigenen Unternehmen umzusetzen. Von der Organisation interner Prozesse bis zur Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle und Strategien, stehen unsere Experten Ihnen zur Seite.
Wir geben unser Fachwissen gern an Sie weiter und begleiten Sie auch ganz gezielt in individuellen Digitalisierungsprojekten. Bei unseren vielschichtigen Veranstaltungen vermitteln wir nicht nur aktuelles Fachwissen sondern bieten auch eine Plattform zum Netzwerken.

Gemeinsam verwirklichen wir die Digitalisierung in Sachsen und machen weiter Betrieb.

Ihr Ansprechpartner in Digitalisierungsfragen:

Marco Franke
+49 371 531-36023

 

Modulare AR-Apps zur Anlageninstandhaltung

 

Modulare AR-Apps zur Anlageninstandhaltung

Ausgangssituation

Für Partner und Kunden der CE cideon engineering GmbH & Co KG stellt es eine Herausforderung dar, technische Dokumentationen in unterschiedlichsten Einsatzgebieten für Anwender vor Ort leicht zugänglich zu machen. Diese sind meist nur in Papierform vorhanden, aufgrund der rauen Umgebung aber nur wenig praktikabel. Hier kann durch den Einsatz von mobilen Endgeräten und von Augmented Reality (AR) eine Verbesserung erzielt werden. Aufwandsarme Entwicklung kann über Baukastensysteme realisiert werden, jedoch sind diese eingeschränkt in ihren Funktionen. Zu diesem Zweck sollen gemeinsam verschiedene Umgebungen prototypisch erprobt werden.

Vorgehen

Anhand eines einfachen Prozesses zur Instandhaltung einer Anlage testeten wir verschiedene Endgeräte zur Darstellung sowie Umgebungen zur Erstellung von AR-Anwendungen. Zum einen wurde für eine AR-Brille eine entsprechende Anwendung entworfen, die auch ohne Sichtkontakt zum AR-Marker funktioniert. Zum anderen entwickelten wir Anwendungen für mobile Endgeräte. Aufgrund der starken Einschränkung der AR-Funktion bei Simplifier erstellten wir mit Babylon.js eine auf WebXR basierende AR-Anwendung für den mobilen Anwendungsfall. Cideon entwickelte parallel dazu erfolgreich mit Unity. Diese Anwendung ist ebenfalls für verschiedene mobile Endgeräte nutzbar.

Filterkorb reinigen ||© CE cideon engineering GmbH & Co. KG
Filterkorb anheben ||© Fraunhofer IWU

»Die gemeinsamen Arbeiten und der Erfahrungsaustausch während der Umsetzung der AR-Anwendungen haben uns geholfen, die Vor- und Nachteile der zur Verfügung stehenden Frameworks für unsere zukünftigen Entwicklungsprozesse abzuschätzen.«

Ronny Genge,
Leiter Technik-Kommunikation der CE cideon engineering GmbH & Co KG

Ergebnis

In beiden prototypischen AR-Anwendungen werden die Workflows für den Anwendungsfall industrielle Waschanlage repräsentiert und analoge Dokumentationen durch AR eingespart. Des Weiteren können durch die gemachten Erfahrungen mit den verwendeten Technologien AR-Projekten in Zukunft schneller umgesetzt werden. Die Konzentration soll dabei zunächst auf der Umsetzung mit Unity liegen, da hier der kompletteste Baukasten vorhanden ist. Die Entwicklungen von WebXR sollen dennoch weiterverfolgt werden, da dort zukünftig große Fortschritte und somit Vereinfachungen für die Entwicklung von AR-Anwendungen zu erwarten sind.

Nutzen von AR in der Anlageninstandhaltung

  • Vereinfachung von Workflows zur Entwicklung von AR-Applikationen
  • Einsparung analoger Dokumentationen beim Kunden
  • Entscheidungsfindung für eine zukünftige Entwicklungstechnologie wurde vereinfacht

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Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Chemnitz gehört zu Mittelstand-Digital. Mit Mittelstand-Digital unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die Digitalisierung in kleinen und mittleren Unternehmen und dem Handwerk.

Was ist Mittelstand-Digital?
Mittelstand-Digital informiert kleine und mittlere Unternehmen über die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung. Die geförderten Kompetenzzentren helfen mit Expertenwissen, Demonstrationszentren, Best-Practice-Beispielen sowie Netzwerken, die dem Erfahrungsaustausch dienen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) ermöglicht die kostenfreie Nutzung aller Angebote von Mittelstand-Digital.
Der DLR Projektträger begleitet im Auftrag des BMWi die Kompetenzzentren fachlich und sorgt für eine bedarfs- und mittelstandsgerechte Umsetzung der Angebote. Das Wissenschaftliche Institut für Infrastruktur und Kommunikationsdienste (WIK) unterstützt mit wissenschaftlicher Begleitung, Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit.
Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de

Umsetzungsprojekte
Augmented Reality , Produkte gestalten!

Modulare AR-Applikation zur Anlageninstandhaltung

Unterschiedliche Einsatzgebiete und Umgebungsbedingungen erschweren den Einsatz papiergebundener Dokumentationen technischer Prozesse und Abläufe. Der Einsatz von AR-Technologien bietet Möglichkeiten gezielter auf wechselnde Anforderungen zu reagieren.

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Aktuelles
Augmented Reality , Produkte gestalten!

Kick-Off zum Umsetzungsprojekt „Modulare AR-Applikation zur Anlageninstandhaltung“

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Chemnitz begleitet die CE cideon engineering GmbH & Co. KG bei der Umsetzung einer AR-Anwendung für Service-Dienstleistungen.

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Aktuelles
Augmented Reality , Produkte gestalten!

Projektabschluss: Modulare Augmented-Reality-Applikation zur Anlageninstandhaltung

Checklisten, Montageanweisungen oder Qualitätsdokumente sind oft nur in Papierform vorhanden. Hier kann durch den Einsatz von mobilen Endgeräten und von Augmented Reality (AR) eine Verbesserung erzielt werden.

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E-Learning erfolgreich einführen

Experimentier- und Digitalfabrik an der TU Chemnitz

Der große Vorteil von E-Learning liegt in der Flexibilität. Der Nutzer entscheidet, wann er die Angebote nutzt und von welchem Ort aus. Im Video (3 Minuten) gehen wir auf die Vorteile für Lehrende und Lernende ein und stellen Anwendungsgebiete im Unternehmen vor. Außerdem geben wir Tipps, was sie beachten sollten, wenn sie über den Einsatz von E-Learning nachdenken.

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Nachgelesen
Fachkräfte & Qualifizierung , Menschen machen's!

E-Learning im Unternehmen

Das Einbinden von E‑Learning‑Methoden (elektronisch unterstütztes Lernen) bietet Betrieben eine Möglichkeit, Mitarbeiter*innen effektiv bei Lernprozessen zu unterstützen. Vor allem im Bereich der innerbetrieblichen Fort- und Weiterbildung bieten E-Learning-Anwendungen eine wirksame Ergänzung zu konventionellen Lehrmethoden.

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Nachgelesen
Fachkräfte & Qualifizierung , Menschen machen's!

Hybride Lernformate

Virtuelle und reale Welt sind zunehmend miteinander vernetzt. Auch im Bildungsbereich hat dies Auswirkungen. Erfahren Sie, welche Chancen Hybride Lernformate für die Weiterbildung bieten.

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Abschluss des Digitalisierungsprojektes mit Beldrive Engineering GmbH

Das Digitalisierungsprojekt der Firma Beldrive Engineering GmbH gemeinsam mit dem ICM – Insti-tut Chemnitzer Maschinen- und Anlagenbau e. V. hatte das Ziel, Automatisierungspotenziale für die Elektromotorenendmontage in Kleinserie zu identifizieren und zu bewerten.
Der aktuelle Zustand der manuellen Endmontage von Elektromotoren wurde ausgehend von einer Betrachtung des Produktspektrums und der räumlichen sowie technischen Gegebenheiten im Hinblick auf die zeitlichen und ablauforganisatorischen Zusammenhänge analysiert. Die Endmontage der kundenindividuell konfigurierten Elektromotoren erfolgt im Grunde im „One piece Flow“ und ist zudem aufgrund der geringen Fertigungstiefe, kleinen Stückzahlen und einer erheblichen Komplexität des Zuliefernetzwerkes durch lange Lieferzeiten geprägt.
Im Ergebnis des Digitalisierungsprojektes wurden grundlegende Bedingungen für die Erschließung der Automatisierungspotenziale, die für sämtliche Montageoperationen existieren, erarbeitet und diskutiert. Während die prinzipielle technische Machbarkeit für eine Automation gegeben ist, erfordert das dafür notwendige Investment erheblich höhere Stückzahlen. Basis für diesen Weg ist eine systematische Reorganisation und Erweiterung der manuellen Endmontage, die ab einer bestimmten Stückzahl sukzessive zu automatisieren ist. Ein vollautomatischer Endzustand der Elektromotorenmontage ist technisch realisierbar.

Weitere Fragen beantwortet Ihnen gern:

Umsetzungsprojekte
Leistung bringen! , Produktion & Logistik

Automatisierungspotenziale für die Elektromotorenmontage in Kleinserie

Das wesentliche Ziel des Projektes ist die Ermittlung von Automatisierungspotenzialen und Möglichkeiten einer erweiterten Fertigungstiefe.

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Aktuelles
Leistung bringen! , Produktion & Logistik

Kick-Off des Umsetzungsprojektes zur Konzeption eines gestuft ausbaubaren Produktionssystems für Elektromotoren mit variablen Automatisierungsgrad

Das Umsetzungsprojekt der Firma Beldrive Engineering GmbH gemeinsam mit dem ICM - Institut Chemnitzer Maschinen- und Anlagenbau e.V. hat begonnen. Das wesentliche Ziel des Projektes ist die Ermittlung von Automatisierungspotenzialen.

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User Experience & User Interface: ein Überblick

User Experience & User Interface: ein Überblick

Erik Hunold

In diesem Nachgelesen zum Thema User Experience & User Interface (UX/UI) erläutern wir Ihnen die Unterschiede der beiden Begriffe, was sich genau dahinter verbirgt und warum diese im Produktdesign so wichtig sind.

User Experience (UX) begleitet uns tagtäglich und übt einen großen Einfluss auf unsere Entscheidungen aus. Darüber hinaus kann die User Experience auch einen Einfluss auf den Geschäftserfolg haben. In Onlineshops beispielsweise wirkt sich eine gute UX positiv auf die Conversion Rate aus. Die Conversion Rate (deutsch Konversion, Umwandlung) gibt das Verhältnis von Seitenbesuchern zu Kaufabschlüssen bzw. kaufenden Kunden an. Um diesen Kaufabschluss zu ermöglichen, benötigt es ein passendes, gut gestaltetes User Interface (UI). Was genau das bedeutet und wie beide Konzepte ineinander greifen, wird nachfolgend genauer erläutert.

|| © Iginti GmbH
Abbildung 1: Unterschied zwischen UX- und UI-Design[1]

Beispiel:

Tim sitzt am Computer und ist online auf der Suche nach Schuhen. Über eine Suchmaschine sucht er also nach dem Suchbegriff “Schuhe online kaufen”. Eines der ersten Ergebnisse der Suchanfrage bekommt die größte Aufmerksamkeit, da sowohl Titel als auch Beschreibung richtig formatiert sind und dementsprechend den Impuls auslösen, das Suchergebnis aufzurufen.

Der nun folgende Schritt wird von den allerwenigsten Menschen aktiv wahrgenommen, obwohl er essenziell wichtig dafür ist, ob ein Besucher auf der Website bleibt, oder nicht – die Ladezeit. Wenn sich die Website nicht nach wenigen Sekunden bzw. Sekundenbruchteilen fertig aufgebaut hat, springen die meisten Menschen wieder ab und wählen eine andere Website. Die User Experience beginnt daher schon bevor der Nutzer überhaupt auf der Website ankommt.

Nun ist Tim auf der Website und verfolgt nach wie vor das Ziel, Schuhe zu kaufen. Dementsprechend sollte zu Beginn sofort ersichtlich sein, worum es auf der Website bzw. in diesem Fall dem Onlineshop geht, nämlich Schuhe. Je intuitiver Tim durch die Kategorieseiten navigieren kann, desto schneller wird er an sein Ziel kommen und Schuhe kaufen. Die dafür oftmals verwendeten “Breadcrumbs” helfen dabei, die Navigation besser nachvollziehen zu können.

Abbildung 2: Breadcrumb-Navigation am Beispiel der OTTO Website[2]

Das User Interface

Der Mensch hat viele verschiedene Wege gefunden, um kommunikativ Informationen zu übermitteln. Das dabei wohl bekannteste Mittel ist die Sprache. Die natürliche Sprache hilft uns Menschen seit vielen Jahrtausenden, uns untereinander zu verständigen. Maschinen wie beispielsweise Computer sprechen allerdings eine andere Sprache als wir. Um also eine Maschine bedienen zu können, benötigen wir eine Schnittstelle, die zwischen den maschinellen Funktionsweisen und uns Menschen vermittelt. Am Beispiel unseres Schuhkäufers Tim werden also komplexe Rechenvorgänge in für uns verständliche und klickbare Elemente übersetzt, die einen eindeutigen Befehl mit sich führen, z. B. “Jetzt kaufen” oder “in den Warenkorb” – so genannte „Call to Action“ Interaktionen.

Ein gutes User Interface kann die komplexesten Vorgäne in einen für uns im Alltag ohne Probleme tragbaren Rahmen formen. Dabei sind verschiedene Aspekte von Bedeutung. Je nach Anwendungsgebiet gestalten sich diese unterschiedlich. Am Beispiel einer Website, wie eingangs beschrieben, kommt es dabei speziell auf folgende Aspekte an:

Farbe und Kontrast sind im UI-Design zuständig für eine grundsätzliche Erkennbarkeit der Elemente.

„White Space“ sorgt dafür, dass die verschiedenen Elemente der Website den Nutzer nicht „erschlagen“ mit einem Informationsüberfluss. Er wird auch als negative Space oder empty Space bezeichnet.

Visuelle Hierarchie beschreibt die Anordnung der Elemente hinsichtlich ihrer Wichtigkeit und damit verbunden deren Farben, Größen und Platzierungen.

Komplexität vs. Einfachheit soll darauf hinweisen, dass weniger oftmals mehr ist. Häufig wird versucht, durch einen Überfluss an verschiedenen, visuellen Designelementen (Schatten, Blinken, Animationen, usw.) besonders viel Aufmerksamkeit zu erzeugen. Dabei verhindert genau diese Herangehensweise meistens das gewünschte Ziel.

Konsistenz gibt dem Nutzer eine gleichbleibende Erfahrung und ermöglicht ein schnelleres Zurechtfinden durch vertraute Umgebung. An einem Beispiel bedeutet das: Eine Person die ausschließlich Apple Produkte nutzt, wird mir hoher Wahrscheinlichkeit Probleme damit haben, Windows- oder Android-Oberflächen zu bedienen, da die gewohnte Konsistenz der Apple Umgebung nicht vorhanden ist.

„Scale“ befasst sich mit der korrekten Größendarstellung der Inhalte innerhalb der Elemente und umfasst bspw. Schriftgrößen, Abstände, Dicke der Rahmen usw.

Typographie stellt das Schriftbild dar und sollte abhängig vom vermittelten Inhalt gewählt werden. Verspielte Inhalte können durchaus mit entsprechend verspielten Schriftarten visualisiert werden, seröse Inhalte hingegen haben oftmals Serife Schriftarten – moderne Inhalte hingegen werden aktuell zumeist mit San Serifen Schriften (französisch für “ohne Serife” oder “serifenlos”) dargestellt. Zwei bekannte Beispiele sind Times New Roman für Serife Schriftarten und Arial als Vertreter der serifenlosen Schriften.

Unterschied UX- und UI-Design
Abbildung 3: Darstellung des Unterschiedes von UX- und UI-Design[3]

Die User Experience

User Experience beschreibt und umfasst alle Ausprägungen der Eindrücke und das Erlebnis des Nutzers bei der Interaktion mit einem Produkt. Dabei verbindet man den Begriff oftmals mit der Gestaltung von Webseiten und Apps. Insgesamt ist der Begriff allerdings auf jede Art der Interaktion mit einem Produkt zu betrachten. Die User Experience hat ebenso wie die UI verschiedene Aspekte, die zu dem Gesamtergebnis hinwirken. Im Folgenden werden diese kurz umrissen.

Der erste Aspekt steht in direktem Zusammenhang mit dem UI und wird übergeordnet als Visuelles Design bezeichnet. Aus Sicht der UX liegt hierbei jedoch das Hauptaugenmerk auf dem Zusammenspiel der einzelnen visuellen Elemente wie Farbe, Bilder und Symbolen, um eine „stimmige“ und gute User Experience zu ermöglichen. Es werden also die einzelnen Teilaspekte des UI gesamtheitlich hinsichtlich ihrer Wirkung auf den Empfänger betrachtet. Daher können bereits kleine Änderungen am UI große Auswirkungen auf die UX haben und zu einem wesentlich besseren oder schlechten Nutzenerlebnis führen. In Abbildung 4 wird ersichtlich, dass das rechte Beispiel wesentlich klarer die Funktionsweise darstellt als das linke, herbeigeführt durch kleine Änderungen an der Farbgebung bzw. unterschiedlichen Buttons.

Unterschied UX- und UI-Design
Abbildung 4: Darstellung des Unterschiedes von UX- und UI-Design[4]

Oftmals vorgelagert, befasst sich die UX mit dem Bereich der Informationsarchitektur. Im Sinne dieser Bezeichnung geht es dabei um die Struktur und Organisation von Informationen. Im Kontext von Webseiten und Apps geht es dabei außerdem um ein schlüssiges Navigationskonzept des Menüs. Darüber hinaus wird sich mit der Kategorisierung und Bezeichnung von Inhalten befasst. Somit rückt zwangsläufig auch das Thema Suchmaschinenoptimierung (SEO) und dessen Verbesserung in den Fokus. Als mögliche Methode bzw. Werkzeug zur Gestaltung der Informationsarchitektur kann bspw. auf Wireframes zugegriffen werden als eine Vorstufe bzw. Teilaspekt des Prototyping (mehr zu diesem Thema in unserem Nachgelesen Von der Idee zur App).

Aktuelles, Nachgelesen
Produkte gestalten! , Usability & Design

Von der Idee zur App

Wir erklären, wie aus einer Idee eine App entstehen kann. Dabei gehen wir auf Gestaltungsrichtlinien ein und zeigen beispielhaft den Entstehungsprozess auf.

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Neben den beiden ersten Punkten spielt das Interaktionsdesign ebenfalls eine wichtige Rolle für die UX. Es fokussiert sich auf jegliche Interaktion zwischen dem Nutzer und dem Produkt, um es intuitiv und effizient bedienbar zu machen. Synonym wird die Bezeichnung der Gestaltung von Mensch-Maschine-Schnittstellen (MMS) bezeichnet. Der Forschungsbereich befasst sich daher schwerpunktmäßig mit der Erforschung von Erwartungen und Bedürfnissen von Nutzern, um anhand der daraus gewonnen Erkenntnisse die MMS zu optimieren.

Eng mit dem Interaktionsdesign verbunden ist der letzte Aspekt der UX, die Gebrauchstauglichkeit bzw. Usability. Der wichtigste Abgrenzungspunkt zu den vorangegangenen Punkten stellt die klare Zielausrichtung dar. Die Usability eines Produktes bzw. eines Teils eines Produktes zielt immer auf ein spezifisches Ziel ab, welches durch den Nutzer zu erfüllen ist. An unserem Beispiel wäre das übergeordnete Ziel der Kaufabschluss eines Schuhs . Untergeordnet könnte sich die Usability aber ebenso auf den Auswahlprozess eines passenden Schuhes oder den Bezahlprozess beziehen. Entsprechend gilt es einen klaren Nutzungskontext abzugrenzen, um die Bewertung und Tests hinsichtlich der Usability vornehmen zu können.

Fazit

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass das UI und die UX eng miteinander verbunden sind und sich direkt beeinflussen. Nichtsdestotrotz lassen sie sich voneinander abgrenzen. Dieses Nachgelesen ermöglicht es Ihnen, die Begriffe besser zu verstehen und voneinander trennen zu können. Vereinfacht lässt sich der Unterschied zwischen UX und UI wie folgt beschreiben:

Die User Experience / UX adressiert die Gefühle und Erfahrungen des Nutzers bei der Verwendung des Produktes.

Das User Interface / UI dreht sich rund um die visuellen Aspekte des Produktes und gibt der UX ein ästhetisches und ansprechendes Aussehen.

Quellen, Anmerkungen und weiterführende Literatur

  1. UX Design: Das User Experience Design für Ihren Onlineshop. https://www.igniti.de/leistungen/ux-design-agentur/
  2. Zeta Producer Blog. Breadcrumb-Navigation. 19.12.2017. https://blog.zeta-producer.com/breadcrumb-navigation/
  3. intellectsoft. ESSENTIALS: THE DIFFERENCE BETWEEN UX & UI DESIGN. 30.05.2018. https://www.intellectsoft.net/blog/the-difference-between-ui-and-ux-design/
  4. Niebla, Hannah. 10 Common UI Design Mistakes (And How To Avoid Them). 06.08.2021. https://careerfoundry.com/en/blog/ui-design/common-ui-design-mistakes/

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Autor

Erik Hunold ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur Arbeitswissenschaft & Innovationsmanagement der Technischen Universität Chemnitz. Im Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Chemnitz beschäftigt er sich mit den Themen Arbeit 4.0, moderne Arbeitswelten sowie Geschäftsmodellentwicklung und Usability.
erik.hunold@betrieb-machen.de

Weitere Informationen

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Chemnitz gehört zu Mittelstand-Digital. Mit Mittelstand-Digital unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die Digitalisierung in kleinen und mittleren Unternehmen und dem Handwerk.

Was ist Mittelstand-Digital?
Mittelstand-Digital informiert kleine und mittlere Unternehmen über die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung. Die geförderten Kompetenzzentren helfen mit Expertenwissen, Demonstrationszentren, Best-Practice-Beispielen sowie Netzwerken, die dem Erfahrungsaustausch dienen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) ermöglicht die kostenfreie Nutzung aller Angebote von Mittelstand-Digital.
Der DLR Projektträger begleitet im Auftrag des BMWi die Kompetenzzentren fachlich und sorgt für eine bedarfs- und mittelstandsgerechte Umsetzung der Angebote. Das Wissenschaftliche Institut für Infrastruktur und Kommunikationsdienste (WIK) unterstützt mit wissenschaftlicher Begleitung, Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit.
Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de

Automatisierungspotenziale für die Elektromotorenmontage in Kleinserie

Automatisierungspotenziale für die Elektromotorenmontage in Kleinserie

Ausgangssituation

Die Beldrive Engineering GmbH ist kompetenter Partner für Antriebs- und Steuerungselektronik, Synchronmotoren und -generatoren sowie Steuerungssoftware. Die Endmontage von Elektromotoren erfolgt derzeit manuell und greift auf ein komplexes und managementintensives Zuliefernetzwerk zu. Es werden mittelgroße Serien aber auch Losgröße 1 montiert. Kundenanfragen, z. B. über größere Stückzahlen, bedürfen derzeit noch einer recht langfristigen Planung. Zukünftige Herausforderungen bestehen im Konkurrenzdruck mit Fernost, dem drohenden Fachkräftemangel und der Lohnkostenentwicklung.

Vorgehen

Die aktuelle Endmontage von Elektromotoren wurde ausgehend von einer Betrachtung des Produktspektrums, einer Untersuchung der manuellen Montageprozesse und der räumlichen sowie technischen Gegebenheiten im Hinblick auf die zeitlichen und ablauforganisatorischen Zusammenhänge analysiert. Ebenfalls wurde untersucht in wieweit aus einer Erhöhung der Fertigungstiefe synergetische Effekte für die weitere Entwicklung und Automatisierung der Endmontage resultieren. Mehrere Workshops und Ortstermine dienten dabei zur Information, Datenbeschaffung und Konzeptentwicklung.

||© Beldrive Engineering GmbH

»Mit Unterstützung des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Chemnitz konnten wir die Automatisierungspotentiale unserer Elektromotoren-Endmontage identifizieren. Die Automation ermöglicht es uns, Kundenanfragen perspektivisch noch schneller und flexibler zu bedienen.«

Thomas Wagner,
Geschäftsführer Beldrive Engineering GmbH

Ergebnis

Im Ergebnis des Umsetzungsprojektes wurden grundlegende Bedingungen für die Erschließung der Automatisierungspotenziale, die für sämtliche Montageoperationen existieren, erarbeitet und diskutiert. Während die prinzipielle technische Machbarkeit für eine Automation gegeben ist, erfordert das dafür notwendige Investment erheblich höhere Stückzahlen. Basis für den Entwicklungsweg ist eine systematische Reorganisation der manuellen Endmontage, die ab einer bestimmten Stückzahl sukzessive zu automatisieren ist. Ein vollautomatischer Endzustand der Elektromotorenmontage ist technisch realisierbar.

Nutzen der Automatisierung

  • Visualisierung der Produktionsprozesse
  • Schaffung von Transparenz
  • Identifikation von Automatisierungspotenzialen
  • Systematisierung technischer Entwicklungsoptionen

Ansprechpartner

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Dieses Praxisbeispiel bieten wir Ihnen auch in einer Druckversion an. Nutzen Sie hierfür folgenden Link für den DOWNLOAD

Weitere Informationen

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Chemnitz gehört zu Mittelstand-Digital. Mit Mittelstand-Digital unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die Digitalisierung in kleinen und mittleren Unternehmen und dem Handwerk.

Was ist Mittelstand-Digital?
Mittelstand-Digital informiert kleine und mittlere Unternehmen über die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung. Die geförderten Kompetenzzentren helfen mit Expertenwissen, Demonstrationszentren, Best-Practice-Beispielen sowie Netzwerken, die dem Erfahrungsaustausch dienen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) ermöglicht die kostenfreie Nutzung aller Angebote von Mittelstand-Digital.
Der DLR Projektträger begleitet im Auftrag des BMWi die Kompetenzzentren fachlich und sorgt für eine bedarfs- und mittelstandsgerechte Umsetzung der Angebote. Das Wissenschaftliche Institut für Infrastruktur und Kommunikationsdienste (WIK) unterstützt mit wissenschaftlicher Begleitung, Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit.
Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de

Umsetzungsprojekte
Leistung bringen! , Produktion & Logistik

Automatisierungspotenziale für die Elektromotorenmontage in Kleinserie

Das wesentliche Ziel des Projektes ist die Ermittlung von Automatisierungspotenzialen und Möglichkeiten einer erweiterten Fertigungstiefe.

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Aktuelles
Leistung bringen! , Produktion & Logistik

Kick-Off des Umsetzungsprojektes zur Konzeption eines gestuft ausbaubaren Produktionssystems für Elektromotoren mit variablen Automatisierungsgrad

Das Umsetzungsprojekt der Firma Beldrive Engineering GmbH gemeinsam mit dem ICM - Institut Chemnitzer Maschinen- und Anlagenbau e.V. hat begonnen. Das wesentliche Ziel des Projektes ist die Ermittlung von Automatisierungspotenzialen.

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Aktuelles
Leistung bringen! , Produktion & Logistik

Abschluss des Digitalisierungsprojektes mit Beldrive Engineering GmbH

Gemeinsam haben wir die Bedingungen für die Erschließung der Automatisierungspotenziale in der Elektromotorenendmontage in Kleinserie identifiziert und diskutiert.

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Abschluss des Digitalisierungsprojektes zur papierlosen Produktnachverfolgung

Das Digitalisierungsprojekt der Firma Emil Leonhardt GmbH & Co. KG gemeinsam mit dem ICM – Institut Chemnitzer Maschinen- und Anlagenbau e. V. hatte das Ziel, die wesentlichen technisch-technologischen Grundlagen für eine papierlose Produktnachverfolgbarkeit bei der Herstellung von Betonfertigteilen zu erarbeiten.
Die konkreten Anforderungen wurden über eine Analyse der innerbetrieblichen Prozesse und des korrespondierenden Informationsflusses ermittelt. Eine anschließende Machbarkeitsstudie hat ergeben, dass unter den spezifischen Umfeldbedingungen der Betonfertigteilherstellung (Staub, Feuchtigkeit, Metall, Temperaturschwankungen) der Einsatz der RFID-Technologie grundsätzlich zu empfehlen ist. Während die technische Umsetzung im Werk (Auswahl RFID-Tags, Lese- und Schreibgeräte) relativ einfach zu kalkulieren ist, fordert die Anbindung eines RFID-Systems an die bestehenden innerbetrieblichen Systeme zur Planung und Steuerung der Produktion weiteren Entwicklungsaufwand, z. B. für die Erstellung von Softwareschnittstellen.

Ergebnisse des Digitalisierungsprojektes sind neben dem Eignungsnachweis ein Fahrplan und organisatorische Empfehlungen für die angestrebte Implementierung eines RFID-Systems zur papierlo-sen, automatisierten Bauteil-Identifikation bei der Herstellung von Betonfertigteilen. Für die benötigte Softwareentwicklung wurde ein Lastenheft erarbeitet.

Weitere Fragen beantwortet Ihnen gern:

Umsetzungsprojekte
Leistung bringen! , Produktion & Logistik , RFID

Die Umsetzung einer papierlosen Produktnachverfolgung in der Betonfertigteilproduktion

Im Umsetzungsprojekt unterstützen wir das Unternehmen bei der papierlosen Produktnachverfolgbarkeit innerhalb der Produktion.

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Aktuelles
Leistung bringen! , Produktion & Logistik , RFID

Kick-Off des Umsetzungsprojektes Papierlose Betonfertigteilproduktion

Das Umsetzungsprojekt der Firma Emil Leonhardt GmbH & Co. KG gemeinsam mit dem ICM – Institut Chemnitzer Maschinen- und Anlagenbau e.V. ist gestartet. Das wesentliche Ziel des Projektes ist die papierlose Produktnachverfolgbarkeit innerhalb der Produktion.

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Papierlose Produktnachverfolgung in der Betonfertigteilproduktion

Papierlose Produktnachverfolgung in der Betonfertigteilproduktion

Ausgangssituation

Das Digitalisierungsprojekt der Firma Emil Leonhardt GmbH & Co. KG gemeinsam mit dem Partner ICM – Institut Chemnitzer Maschinen- und Anlagen-bau e. V. hatte das Ziel, die wesentlichen technisch-technologischen Grundlagen für eine papierlose Produktnachverfolgbarkeit bei der Herstellung von Betonfertigteilen zu erarbeiten. Die aktuelle Steuerung von Aufträgen in der Fertigung erfolgt über Lauf-/Begleitzettel und korrespondierende Zeichnungen. Dies schränkt nicht nur die Transparenz ein sondern birgt enormes Fehlerpotenzial und erhebliche Aufwände, insbesondere beim manuellen Rückmelden in das vorhandene ERP-System.

Vorgehen

Für die papierlose Produktnachverfolgbarkeit innerhalb der Produktion muss der Informations- und Materialfluss transparent gestaltet sein. Digitale Technologien wie RFID-Chips in den Bauteilen (z. B. Betonfertigdecken, Betonbalkone) stellen eine vielversprechende Lösungsmöglichkeit dar. Es galt jedoch zu klären, ob und wie RFID-Chips in den Bauteilen eingesetzt werden können und welche Endgeräte an welchen Stellen im Prozess benötigt werden. Auf Basis einer umfassenden internen Prozess- und Informationsflussanalyse wurden die zeitlichen und örtlichen Gegebenheiten der Fertigung identifiziert. Nach Abschluss der Analyse konnten anhand einer Soll-Prozesskette die Optimierungspotenziale aufgezeigt werden.

||© ICM e. V.

»Mit dem Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Chemnitz haben wir uns gute Möglichkeiten zur weiteren Digitalisierung in der Produktion erschlossen.«

Robert Leonhardt,
Geschäftsführer Geschäftsführer EMIL LEONHARDT GmbH & Co.KG

Ergebnis

Durch die Prozessdigitalisierung und die Bauteilidentifikation werden die Nachteile der klassischen „Zettelwirtschaft“ beseitigt. Zudem werden Arbeitszeiten und -stände in Echtzeit erfasst, was die Nachkalkulation vereinfacht und ggf. zu technologischen Optimierungen führt. Eine Machbarkeitsstudie hat ergeben, dass unter den spezifischen Umfeldbedingungen der Betonfertigteilherstellung (Staub, Feuchtigkeit, Metall, Temperaturschwankungen) der Einsatz der RFID-Technologie grundsätzlich zu empfehlen ist.

Nutzen digitalisierter Produktionsprozesse

  • Visualisierung der Produktionsprozesse
  • Schaffung von Transparenz
  • Identifikation von Automatisierungspotenzialen
  • Reduzierung der Fehlerquote

Ansprechpartner

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Dieses Praxisbeispiel bieten wir Ihnen auch in einer Druckversion an. Nutzen Sie hierfür folgenden Link für den DOWNLOAD

Weitere Informationen

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Chemnitz gehört zu Mittelstand-Digital. Mit Mittelstand-Digital unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die Digitalisierung in kleinen und mittleren Unternehmen und dem Handwerk.

Was ist Mittelstand-Digital?
Mittelstand-Digital informiert kleine und mittlere Unternehmen über die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung. Die geförderten Kompetenzzentren helfen mit Expertenwissen, Demonstrationszentren, Best-Practice-Beispielen sowie Netzwerken, die dem Erfahrungsaustausch dienen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) ermöglicht die kostenfreie Nutzung aller Angebote von Mittelstand-Digital.
Der DLR Projektträger begleitet im Auftrag des BMWi die Kompetenzzentren fachlich und sorgt für eine bedarfs- und mittelstandsgerechte Umsetzung der Angebote. Das Wissenschaftliche Institut für Infrastruktur und Kommunikationsdienste (WIK) unterstützt mit wissenschaftlicher Begleitung, Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit.
Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de

Aktuelles
Leistung bringen! , Produktion & Logistik , RFID

Kick-Off des Umsetzungsprojektes Papierlose Betonfertigteilproduktion

Das Umsetzungsprojekt der Firma Emil Leonhardt GmbH & Co. KG gemeinsam mit dem ICM – Institut Chemnitzer Maschinen- und Anlagenbau e.V. ist gestartet. Das wesentliche Ziel des Projektes ist die papierlose Produktnachverfolgbarkeit innerhalb der Produktion.

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Umsetzungsprojekte
Leistung bringen! , Produktion & Logistik , RFID

Die Umsetzung einer papierlosen Produktnachverfolgung in der Betonfertigteilproduktion

Im Umsetzungsprojekt unterstützen wir das Unternehmen bei der papierlosen Produktnachverfolgbarkeit innerhalb der Produktion.

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Aktuelles
Leistung bringen! , Produktion & Logistik , RFID

Abschluss des Digitalisierungsprojektes zur papierlosen Produktnachverfolgung

Im Digitalisierungsprojekt wurde die Machbarkeit des Einsatzes von RFID-Technologie zur papierlosen Produktnachverfolgbarkeit im spezifischen Umfeld der Betonfertigteilproduktion untersucht.

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Mit VR durch die Augen der Kunden blicken

Mit VR durch die Augen der Kunden blicken

Ausgangssituation

Der Fahrzeugentwickler Hörmann Vehicle Engineering am Standort Chemnitz begleitet Kunden durch die gesamte Entwicklungsprozesskette für Schienen-, Straßen- und Spezialfahrzeuge. Innerhalb dieses Prozesses sind in enger Kooperation zwischen Entwickler, Hersteller und Kunden, sowie weiteren Akteuren, eine Vielzahl von Entscheidungen zu treffen. Bei der Konzeption moderner Schienenfahrzeugprojekte wurde außerdem eine hohe Nachfrage nach altersgerechten Interaktionsmöglichkeiten, welche die Einschränkungen dieser Personengruppen berücksichtigen, identifiziert. Speziell hinsichtlich Einschränkungen des Sichtfeldes sollen daher bedarfsgerechte Lösungen integriert werden.

Vorgehen

Nach dem Erstgespräch wurde in enger Kooperation eine Virtual-Reality-Simulation des Fahrzeuginterieurs einer Straßenbahn entwickelt. Das Szenario erlaubt das Design-Review an virtuellen Prototypen mit der direkten Simulation von Seheinschränkungen, um so Designentscheidungen zu unterstützen. Die Experten des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Chemnitz konnten auf eine große Vorerfahrung bei der Simulation von Alters- und Krankheitsphänomenen zurückgreifen und implementierten die Möglichkeit zur Simulation von Augenerkrankungen, wie Hyperopie oder Makuladegeneration. Darüber hinaus lassen sich auch Oberflächenparameter und Lichter variieren.

||© TU Chemnitz

»Die kreativen Lösungen des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Chemnitz erlauben uns, die Ergonomie und Nutzererfahrungen in der Interaktion mit unseren Fahrzeugen zu verbessern und somit die Akzeptanz dieses umweltfreundlichen Transportmittels zu steigern.«

Daniela Heger,
Industriedesignerin HÖRMANN Vehicle Engineering GmbH

Ergebnis

Die prototypische Anwendung konnte in der Evaluation den Nutzen solcher Systeme demonstrieren. Eine Integration dieser und weiterer Simulationsmöglichkeiten in den Regelbetrieb ist angedacht. Ein angefertigter Videotrailer für den Einsatz auf Messen oder in der Kundenkommunikation transportiert die Vorteile dieses Systems.

Nutzen von Virtual Reality im Designprozess

  • Simulation verschiedener Szenarien für Sichtbehinderungen innerhalb virtueller Prototypen von Schienenfahrzeugen
  • Alters- und Krankheitsphänomene erlebbar machen
  • Reduktion von Design-Iterationen und realen Prototypen
  • Verbesserung der Nutzererfahrung der Endkunden

Ansprechpartner

Download

Dieses Praxisbeispiel bieten wir Ihnen auch in einer Druckversion an. Nutzen Sie hierfür folgenden Link für den DOWNLOAD

Weitere Informationen

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Chemnitz gehört zu Mittelstand-Digital. Mit Mittelstand-Digital unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die Digitalisierung in kleinen und mittleren Unternehmen und dem Handwerk.

Was ist Mittelstand-Digital?
Mittelstand-Digital informiert kleine und mittlere Unternehmen über die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung. Die geförderten Kompetenzzentren helfen mit Expertenwissen, Demonstrationszentren, Best-Practice-Beispielen sowie Netzwerken, die dem Erfahrungsaustausch dienen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) ermöglicht die kostenfreie Nutzung aller Angebote von Mittelstand-Digital.
Der DLR Projektträger begleitet im Auftrag des BMWi die Kompetenzzentren fachlich und sorgt für eine bedarfs- und mittelstandsgerechte Umsetzung der Angebote. Das Wissenschaftliche Institut für Infrastruktur und Kommunikationsdienste (WIK) unterstützt mit wissenschaftlicher Begleitung, Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit.
Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de

 

Umsetzungsprojekte
Produkte gestalten! , Virtual Reality

Virtual Reality zur Bemusterung von Fahrzeuginterieur

Für die virtuelle Bemusterung von Straßenbahn-Innenräumen werden zunächst geeignete 3D-Modelle erstellt. Die anschließende virtuelle Begehung wird als Video aufgezeichnet. Zukünftigen Kundenkontakten kann so ein noch realistischerer Eindruck des Interieur-Designs vermittelt werden.

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Aktuelles
Produkte gestalten! , Virtual Reality

Projektabschluss: im Planungsprozess mit VR durch die Augen der Kunden blicken

Durch den Einsatz von VR ist es gelungen, den Planungsprozess des Fahrzeuginterieurs zu optimieren. Auch alter- oder krankheitsbedingte Seheinschränkungen können simuliert und somit von Beginn an berücksichtigt werden.

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