Sensorik ist ein wesentlicher Bestandteil im Kontext von Industrie 4.0. Die Aufnahme von Daten, ihre Verarbeitung, Weiterleitung und Darstellung bildet die Grundlage für smarte und komplexe Systeme, die Mehrwert generieren. Die Workshops der Reihe bauen konzeptuell aufeinander auf, dennoch ist das Besuchen einzelner Workshops mit einem kleinen Einarbeitungsaufwand möglich.

In der ersten Veranstaltung wird die Grundlage der Programmierung von Mikrocontroller Entwicklerboards am Beispiel des Arduinos gelehrt. Mit Hilfe diverser Sensoren können somit kleine Datensammlungseinheiten projektiert und umgesetzt werden. Die Datenausgabe erfolgt in dieser Lehreinheit lokal auf einem Display.

Die Folgeveranstaltung erweitert das aufgebaute Grundwissen um die Fähigkeit netzwerkfähige Geräte zu programmieren und somit Sensordaten auch für andere Rechner zur Verfügung zu stellen. Dazu wird das Entwicklungsboard NodeMCU ESP 32 genutzt und ebenfalls um zusätzliche Sensorik erweitert. Zur Kommunikation erfolgt die Nutzung von Webschnittstellen und MQTT. Ebenfalls wird als eine weitere Möglichkeit Bewegungsdaten in der Fabrik zu generieren das Thema AutoID mit Hilfe von Barcodes und RFID vorgestellt.

Der dritte Workshop vermittelt das Wissen zur Speicherung und Darstellung der im Netzwerk zur Verfügung gestellten Daten. Zum Einsatz kommen dazu die Open Source Software Node-Red zur Erstellung von Dashboards und einfachen Logiken zur Datenauswertung. Es handelt sich hierbei um eine browserbasierte, graphische Programmierumgebung, welche mit verbindungsfähigen Bausteinen arbeitet, was die Verwendung auch ohne vertiefte Programmierkenntnisse ermöglicht. Die Datenspeicherung setzt auf Datenbanksystem MongoDB.

Alle Workshops bestehen jeweils aus einem kurzem Theorieteil, der eine Einführung einen Überblick zum behandelten Thema gibt. Danach erfolgt die Einarbeitung in Grundfunktionen mit Hilfe von geführten Beispielen. Zunehmend besteht für die Teilnehmer die Möglichkeit sich selbst auszuprobieren und Veränderungen an den Programmen vorzunehmen, um später dann in Komplexaufgaben ihr Wissen anzuwenden. Jederzeit gibt es die Möglichkeit Fragen zu stellen und sich mit anderen Gruppen auszutauschen.

Nachfolgend einige Meinungen zur Veranstaltungsreihe:
„Es ist spannend, wie man mit einfachen Mitteln Daten erfassen kann.“
„Ich habe hier viele neue Ideen gewonnen, wie man mit einfachen Mitteln analoge Daten in die digitale Welt überführen kann.“

Das Lehrkonzept des Workshops mit theoretischen Grundlagen, geführtem Praxisteil und freiem Experimentieren mit Hilfestellung wurde von den Teilnehmern sehr gut angenommen:
„Super, wie alle mit unterschiedlichen Vorkenntnissen abgeholt & mitgenommen wurden.“
„Der rote Faden der Veranstaltungsreihe war sehr gut verfolgbar.“
„Es war sehr spannend, alles selbst auszuprobieren und auf Fragen direkt qualifizierte Antworten zu erhalten.“

Die Veranstaltungsreihe wird im November 2019 wiederholt.

  • Vom Sensor zum Nutzer – Schritt 1: Daten erfassen – 08.11.2019
  • Vom Sensor zum Nutzer – Schritt 2: Daten vernetzen – 15.11.2019
  • Vom Sensor zum Nutzer – Schritt 3: Daten nutzen – 22.11.2019

Weitere Fragen zum Fachworkshop und den enthaltenen Themen beantwortet Ihnen gern Hendrik Unger per E-Mail an: hendrik.unger@betrieb-machen.de oder telefonisch unter: +49 (0) 371 531/ 35983.