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Basisworkshop „Prozessmanagement Teil 2: Prozessoptimierung“ – Rückblick 29.08.2018

Nachdem sich die Teilnehmer vor einer Woche bereits mit dem Prozessdenken und dem grundsätzlichen Vorgehen des Prozessmanagements bei der Herstellung von Spielzeugautos auseinander gesetzt haben, kam die Frage auf, wie sich dieser Prozess optimieren lässt. Was sind Verbesserungspotenziale bei Prozessen? Wie beginne ich mit der Prozessoptimierung und welche Ansätze existieren, um die Prozessoptimierung direkt in die Unternehmensstrategie zu integrieren? Diese Fragestellungen standen im Mittelpunkt des Basisworkshops Prozessoptimierung, der am 29.08.2018 in der Experimentier- und Digitalfabrik der TU Chemnitz stattfand.

Der im ersten Workshop erarbeitete Prozess des Montageprozesses eines Spielzeugautos wurde in drei Teilprozesse aufgeteilt, sodass sich jede Gruppe nur mit einem Teilprozess intensiv auseinandersetzte. Dabei sollten organisatorische Maßnahmen identifiziert werden, um die Prozesseffizienz zu steigern, indem unnötige Prozessschritte eliminiert und die weiteren Schritte vereinfacht, standardisiert und automatisiert wurden. Mithilfe von Digitalisierungsansätzen und Industrie 4.0-Technologien konnten die Teilnehmer anschließend den Informationsfluss deutlich vereinfachen und die Fehlerquellen reduzieren.

Durch diese interaktive Gruppenarbeit konnte in einer kreativen Atmosphäre eine individuelle Herangehensweise an die Identifikation von Prozessoptimierungen erarbeitet werden. Die gemeinschaftliche Diskussion, wie sich diese Verbesserungspotenziale auf den Reifegrad der Digitalisierung auswirken und welchen Einfluss die unterschiedlichen Herangehensweisen und Lösungsansätze der verschiedenen Gruppen haben, konnte mithilfe der Industrie 4.0-Selbstchecks des Kompetenzzentrums Chemnitz bewertet werden. Somit konnte der Einsatzbereich dieser Checks beispielhaft aufgezeigt werden. Auch die Möglichkeit der Durchführung einer Potenzialanalyse zu Industrie 4.0 und der Einsatz von Lego Serious Play im Unternehmenskontext von Digitalisierung oder Projektmanagement wurde den Teilnehmern anschaulich beschrieben. Solche alternativen Workshops bieten eine neuartige Herangehensweise, um zu Ideen zu gelangen, die im ersten Moment nicht erkennbar wären.

Ergänzend wurden auch grundsätzliche Managementkonzepte zur Prozessoptimierung vorgestellt, wie betriebliches Vorschlagswesen, KVP, Lean Management, 5S oder Six Sigma. Diese Ansätze können im Unternehmensalltag stetige Verbesserungen herbeiführen und diese Aufgabe kann dabei auf die Schultern aller Mitarbeiter verteilt werden. Dadurch gelingt auch eine bessere Mitarbeiterintegration in die Gestaltung und Entwicklung der Unternehmensstrukturen, was die Zufriedenheit und das Zusammengehörigkeitsgefühl positiv beeinflussen kann.

Dieser Basisworkshop ist Teil einer Workshop-Reihe zum Thema Prozessmanagement. Die folgenden 2 Workshops vertiefen zunehmend das gewonnene Wissen zum Prozessmanagement bis hin zur Anwendung von konkreten Softwaretools.

Für weitere Informationen zum Workshop und zum Thema Prozessmanagement steht Ihnen Mandy Tawalbeh gern telefonisch (+49 (0) 371 / 531 31747) oder per Mail (mandy.tawalbeh@betrieb-machen.de) zur Verfügung.

2018-08-31T16:00:52+00:00August, 2018|Kategorien: Neuigkeiten|Schlagworte: , |