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Digitalisierung verändert die Art und Weise, wie Dinge produziert werden. Der dafür notwendige Wissensaufbau erfordert angepasste Lernkonzepte und eine neue Lernkultur. Diese beschreibt sich durch Lernen in veränderten Organisationsstrukturen und einem mobilen Umfeld.

Hybrides Lernen ist ein Lehr- und Lernkonzept, das eine didaktisch sinnvolle Verknüpfung von Präsenzveranstaltungen und virtuellem Lernen auf der Basis neuer Informations- und Kommunikationsmedien vorsieht. Die Kunst liegt in der richtigen didaktischen Kombination und Balance aus verschiedenen digitalen und analogen Lernformaten. Zu den neuen virtuellen Formen zählen u. a. inverted classroom, web-basiertes Training oder kollaborative Arbeitsräume.

Diese neuen Lernformen erfordern in den Unternehmen und bei den Bildungsträgern »digitale Lernarchitekten«, die smarte Weiterbildungskonzepte entwickeln und praxisorientiert umsetzen. Neue Freiräume für Lehrende und Lernende sind eine wichtige Voraussetzung für eine solche Kompetenzentwicklung und die erfolgreiche Gestaltung dieses besonderen Change-Prozesses.

Der Demonstrator des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Chemnitz zeigt zwei Wege auf, wie hybride Lernformen die digitale Transformation in den Unternehmen des Mittelstandes praxisnah und problemorientiert unterstützen können.

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