IO-Link – die USB-Schnittstelle der Automation

Bei der Umsetzung der Automatisierung wird auf Sensoren und Aktoren gesetzt. Diese werden zum Erkennen, Identifizieren und Verarbeiten sowie bei der Qualitätskontrolle genutzt. Je nach Aufbau ist besonders die elektrische Integration mit viel Aufwand verbunden. Spezielle Kabel und Module sind je nach Hersteller und Sensor notwendig und müssen an verschiedenen Anlagen und den eingesetzten Feldbus angepasst werden. An dieser Stelle setzt IO-Link an.

Es ist die erste, weltweit standardisierte IO-Technologie (IEC 61131-9), um mit Sensoren und auch Aktoren zu kommunizieren. IO steht dabei für Input und Output (Eingang und Ausgang).

Die leistungsfähige Punkt-zu-Punkt-Kommunikation basiert dabei auf dem 3-Leiter- bzw. 5-Leiter-Anschluss ohne weitere zusätzliche Anforderungen an das Kabelmaterial. IO-Link ist somit kein Feldbus, sondern die Weiterentwicklung der bisherigen Anschlusstechnik für Sensoren und Aktoren.

IO-Link Schnittstelle ||© ICM e.V.

Warum IO-Link einsetzen?

Ein IO-Link-System mit besteht aus folgenden Komponenten:

  • IO-Link Master, welcher über den Feldbus mit der übergeordneten Steuerung spricht und alle angeschlossenen IO-Link-Devices verwaltet.
  • IO-Link Device, welcher als intelligenter Sensor oder Aktor fungieren kann.

Der Datenaustausch bis in die unterste Steuerungsebene wird durch eine digitale bidirektionale Kommunikation zwischen Master und Device ermöglicht.

  • IO-Link wird von über 132 Herstellern unterstützt.
  • Alle gängigen Feldbussysteme sind mit der USB-Schnittstelle nutzbar.
  • Mehr als 25 Sensorprinzipien und 10 Aktor-Technologien können damit abgebildet werden.
  • Die einheitliche Verkabelung vereinfacht die Installation hin zum Verbinden und reduziert die Kosten.
  • Die Selbstidentifikation der IO-Link-Devices ermöglicht Plug & Play und damit neue Anlagenkonzepte.

Nutzen einer IO-Link Schnittstelle

  • Plug & Play von Sensoren und Aktoren
  • Wegbereiter für die Industrie 4.0
  • Vereinfachung des Systemaufbaus und des Ersatzteilmanagements

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