Digitalisierung von Logistikprozessen

Motivation

Die Logistik ist ein zentrales Bindeglied, um Wertschöpfungsprozesse im und zwischen Unternehmen horizontal verknüpfen zu können. Durch die Digitalisierung, Vernetzung und Konzepte der Industrie 4.0 ergeben sich für logistische Prozesse vielfältige Potenziale zur Verbesserung und Effizienzsteigerung. Um diese Potenziale in der Logistik zu erkennen und um das Management in diesem Bereich bei der Entscheidungsfindung und der Steuerung des Unternehmens zu unterstützen, werden Kennzahlen benötigt, die rollenspezifisch und aktuell den Status der Logistik im Betrieb wiedergibt.

Zielstellung

Das Mittelstand 4.0 – Kompetenzzentrum Chemnitz und die UNGER Kabel – Konfektionstechnik GmbH & Co. KG wollen in diesem Umsetzungsprojekt die Möglichkeiten und Technologien der Digitalisierung nutzen, um ein Kennzahlensystem zu entwickeln, das dem Management jederzeit Auskunft über die aktuelle logistische Situation gibt. Dafür sollen Daten aus den unterschiedlichen betrieblichen Informationssystemen gesammelt, aufbereitet und entsprechend dargestellt werden.

Vorgehen

Im ersten Schritt werden relevante logistische Kennzahlen zusammengetragen und definiert. Im Anschluss werden der notwendige Informations- und Datenbedarf abgeleitet. Daraufhin wird die betriebliche Informationsbasis analysiert und entsprechender Bedarf an Daten sowie die entsprechenden Abrufzeiten erarbeitet. Auf dieser Basis wird ein Kennzahlensystem, damit verbundene Prozesse sowie notwendige Daten und Technologien definiert und beschrieben. Die Umsetzung wird in Rahmen von Workshops begleitet.

Unternehmen

 

UNGER Kabel-Konfektionstechnik GmbH & Co. KG, Sehmatal
unger-kabelkonfektion.de

 Konsortialpartner

 

TU Chemnitz: Institut für Betriebswissenschaften und Fabriksysteme, Professur Fabrikplanung und Fabrikbetrieb

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Ansprechpartner

Michael Bergmann

+49 (0) 371 / 531 35939
michael.bergmann@betrieb-machen.de

2017-12-12T12:56:23+00:00